Informationen zur Hundeanmeldung und Hundesteuer

Unser Bild zeigt Pepe, eine französische Bulldogge.
Unser Bild zeigt Kora, eine Cocker Spaniel-Hündin.
Unser Bild zeigt Henry, einen spanischen Wasserhund.

In Falkensee sind derzeit 3.481 Hunde (Januar 2021) gemeldet. Alle Hunde sind durch ihre Halter bei der Stadtverwaltung Falkensee anzumelden. Als Halterin oder Halter gilt auch, wer einen Hund in Pflege oder Verwahrung, auf Probe oder zum Anlernen hält. Für Hunde sind in der Gartenstadt Steuern zu entrichten. Dabei tritt die Steuerpflicht ein, wenn die Haltung auf Probe mehr als zwei Monate andauert und nicht nachgewiesen wird, dass der Hund in der Bundesrepublik bereits besteuert oder steuerfrei gehalten wird.

 

Pflicht zur Anmeldung

Der Halter eines Hundes ist verpflichtet, den Hund innerhalb von zwei Wochen nach Aufnahme anzumelden. Die ersten drei Monate nach der Geburt des Hundes werden nicht steuerlich veranlagt. Die Anmeldung ist an den Fachbereich Gemeindesteuern (Falkenhagener Straße 43/49, 14612 Falkensee, E-Mail: , Fax: 03322/281-107) zu richten. Das Anmeldeformular ist online hier abrufbar oder im Ordnungsamt im Bürgeramt der Stadt Falkensee sowie an der Information im Bürgeramt (Poststraße 31) zu erhalten. Für die Anmeldung ist eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 17 Euro zu entrichten.

 

Hundesteuer für einen, für zwei oder drei und mehr

Jährlich 48 Euro Hundesteuern stehen all jenen Falkenseern ins Haus, die sich einen Vierbeiner anschaffen wollen oder schon halten. Alle in einem Haushalt gehaltenen Hunde gelten von ihren Haltern gemeinsam gehalten. Besteuert wird dann die Gesamtzahl der Hunde im Haushalt. Bei zwei gehaltenen Hunden sind für jeden Hund 84 Euro (bei zwei Hunden demnach 168 Euro jährlich) und bei drei oder mehr gehaltenen Hunden sind je Hund 102 Euro Steuern pro Jahr zu entrichten. Für gefährliche Hunde zahlt der Halter bei einem Hund 420 Euro und ab zwei gefährlichen Hunden je 624 Euro. Welche Hunde als gefährlich eingestuft werden, ist in der Satzung der Stadt Falkensee über die Erhebung einer Hundesteuer vom 24. Februar 2010 (Beschluss-Nr. 13/14/10) bzw. in der Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg nachzulesen.

 

Für Hunde, die rassespezifisch größer als 40 Zentimeter und/oder schwerer als 20 Kilogramm werden, empfiehlt sich die Anmeldung des Hundes im Ordnungsamt (Bürgeramt, Poststraße 31), denn gemäß § 6 Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg (HundehV) vom 16. Juni 2004 ist der örtlichen Ordnungsbehörde unverzüglich diese Hundehaltung anzuzeigen und durch den Halter der Nachweis der Zuverlässigkeit im Sinne des § 12 (Hundehv) vorzulegen. Das entsprechende Führungszeugnis kann gegen eine Gebühr in Höhe von 17 Euro bei der Meldebehörde der Stadt Falkensee (ebenfalls im Bürgeramt, Poststraße 31) beantragt werden.

 

Der Hundehalter darf den Hund außerhalb der Wohnung oder des umfriedeten Grundbesitzes nur mit einer gültigen und deutlich sichtbaren Hundesteuermarke führen. Die derzeit gültigen Hundesteuermarken der Stadt haben die Form und Farbe eines Kleeblattes. Nach erfolgter Anmeldung geht dem Hundehalter der Hundesteuerbescheid zu. Dieser Bescheid ist ein Dauerbescheid. Der festgesetzte Betrag und deren Fälligkeit gelten dann für die Folgejahre, sofern keine Änderung eintritt.

 

Abmeldung des Hundes

Die Abmeldung eines bisher gehaltenen Hundes hat innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Hund veräußert, abgeschafft, abhandengekommen oder verstorben ist, bei der Stadt Falkensee schriftlich oder persönlich zu erfolgen. Auch wenn der Halter aus der Stadt verzogen ist, ist der Hund abzumelden und die Hundesteuermarke wieder abzugeben.

 

Ordnungswidrigkeiten werden geahndet

Die Nichtan- oder -abmeldung eines Hundes ist kein Kavaliersdelikt. Gemäß § 12 der Satzung der Stadt Falkensee über die Erhebung einer Hundesteuer (Hundesteuersatzung  vom 24. Februar 2010, Beschluss-Nr. 13/13/10) begeht, wer einen Hund vorsätzlich oder fahrlässig nicht rechtzeitig an- oder abmeldet, eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einer Geldbuße bis 5.000 Euro geahndet werden.

 

Hundekotbeutelspender

Ein Grund, weshalb Hundebesitzer den Kot ihres Tieres einfach ignorieren und liegen lassen, sind häufig die fehlenden Mittel zur Entsorgung. Auf einem Spaziergang denkt nicht jeder Halter daran, Beutel mitzunehmen und das Zuhause ist meist zu weit entfernt, um noch einmal zurück zu laufen. Aus Bequemlichkeit bleibt der Haufen dann einfach dort liegen, wo der Hund ihn hinterlassen hat. Der Kotbeutelspender schafft hier Abhilfe. Ein Hundekotbeutelspender ist ein Aufsteller, der Beutel enthält, mit denen Besitzer den Kot ihrer Hunde von dem Gehweg und der Straße entfernen. Diese stehen zumeist in Grünanlagen und an Gehwegen und sollen Hundehalter auf ihrer Gassirunde daran erinnern, den Kot ihres Vierbeiners zu entsorgen. Die Hundekottüten werden von der Stadt kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

In Falkensee gibt es 50 Hundekotbeutelspender im Stadtgebiet, beispielsweise in Nähe von Tierarztpraxen, Grünanlagen und in den Wohngebieten, die mit dafür sorgen sollen, dass Bürgerinnen und Bürger keine unangenehme Überraschung unter ihren Schuhen finden. Trotzdem entfernen leider längst nicht alle Hundehalter die Hinterlassenschaft ihres Vierbeiners.

 

Aufgepasst!

Im Rahmen der regelmäßigen Touren der städtischen Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes durch das Stadtgebiet wird regelmäßig festgestellt, dass Hunde nicht zur Hundesteuer angemeldet sind. Des Weiteren erreichen die Mitarbeiterinnen des  Steuerbereichs auch Hinweise aufmerksamer Bürgerinnen und Bürger. Im Übrigen gilt im Stadtgebiet die Leinenpflicht. Ausnahmen bilden die zwei Hundeauslaufplätze.


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Stadt Falkensee                                              

Gemeindesteuern

Am Gutspark 4 (Musiksaalgebäude)

14612 Falkensee

Telefon: 03322 281224

E-Mail:
 

Stadt Falkensee

Ordnungsamt

Poststraße 31 (Bürgeramt)

14612 Falkensee

Telefon: 03322 281300

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