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Hauptstraßenausbau


Masterplan Haupterschließungsstraßenbau

Der Masterplan Haupterschließungsstraßenbau legt die Prioritäten im Haupterschließungsstraßenbau langfristig für die Stadt Falkensee fest. Mit einem solchen Plan können Verkehrswegebaumaßnahmen in verkehrlicher Hinsicht besser aufeinander abgestimmt und koordiniert werden. Betroffene Anliegende können sich zudem besser auf die Baumaßnahmen und auf die Beteiligung an den Kosten vorbereiten.


Hauptstraßenbau Pestalozzistraße

 

Das Bauprogramm für die Pestalozzistraße soll nach Möglichkeit noch in  2022 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Der Straßenausbau könnte dann spätestens im Juni bzw. Juli 2023 beginnen. Am 30. August 2022 fand dazu eine Informationsveranstaltung mit den anliegenden Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern zum geplanten Hauptstraßenausbau der Pestalozzistraße statt.

 


Hauptstraßenausbau Seegefelder Straße

 

Ab dem 19. September 2022 begannen die Arbeiten zum Ausbau der Seegefelder Straße auf einer Länge von ca. 400 Meter im Abschnitt zwischen Seeburger Straße und Essener Straße. Seit dem ist die Straße in diesem Abschnitt voll gesperrt. Die Umleitungen erfolgen über die Spandauer Straße und Straße der Einheit und sind entsprechend ausgeschildert. Die Havelbus-Linie 652 fährt mit geänderter Linienführung, siehe www.havelbus.de. Die fußläufige Erreichbarkeit des Bahnhofs Seegefeld ist jederzeit gegeben. Auf der Südseite des Bahnhof Seegefeld wurden provisorische Pkw-Stellplätze eingerichtet. Diese sind von der Straße der Einheit aus zu erreichen.

 

Der Bauzeitraum erstreckt sich voraussichtlich von September 2022 bis Juni 2023. Es erfolgt ein grundhafter Straßenausbau. Neben der neuen Herstellung der Asphaltfahrbahn auf einer Breite von ca. 10,50 Meter einschließlich Abbiegespur und Fahrbahnteiler als Fußgängerquerungshilfen erfolgt die Herstellung eines einseitigen Gehweges auf der Nordseite und jeweils Radwege im Einrichtungsverkehrs auf der Nord- und Südseite sowie die Herstellung der notwendigen Regenentwässerungseinrichtungen, Beleuchtungsanlagen und unselbstständigen Grünanlagen. Die Baumaßnahme wird mit Mitteln des Landes Brandenburg gefördert.

 

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Hauptstraßenausbau Sonnenstraße

 

Die Arbeiten zum Ausbau der Sonnenstraße mit 6,5 Metern Fahrbahn, Geh- und Radwegen sowie einem Kreisverkehr im Kreuzungsbereich der Hansastraße haben am 7. November 2022 begonnen. Mit der Ausführung ist die Firma EUROVIA aus Michendorf beauftragt. Im ersten Bauabschnitt beginnen die Arbeiten unter Vollsperrung zwischen Hansastraße und Bandelowstraße. Die Hansastraße und die weitere Sonnenstraße Richtung Falkenhagener Straße bleiben für den Straßenverkehr offen. Der Kreuzungsbereich zwischen der Karl-Liebknecht-Straße und der Bandelowstraße bleibt für den Straßenverkehr geöffnet. Auch der Anliegerverkehr zur Asternstraße/Asternplatz wird gewährleistet. Eine Umfahrung der Baustelle ist entsprechend ausgeschildert und auf dem Plan dargestellt. Für den Straßenbau ist die Fällung der vorhandenen Straßenbäume in der Sonnenstraße und von zwei Bäumen in der Hansastraße sowie eine Waldumwandlung in einem Teilbereich der Düne nördlich der Sonnenstraße östlich der Hansastraße erforderlich. Die Fällungen erfolgen nach Baufortschritt im Zeitraum bis 28. Februar 2023. Parallel zum Ausbau der Straße erfolgen Umverlegungen der Gasleitung im Auftrag der NBB sowie die Neuverlegung von Telekommunikations- und Glasfaserkabeln durch verschiedene Betreiber, sodass es auch zu Einschränkungen in den Seitenbereichen kommen wird, in denen noch keine Straßenbauarbeiten laufen, um den nötigen Vorlauf zu schaffen und Behinderungen zu vermeiden.

 

Fahrplanänderung ab 7. November 2022 auf der Havelbus-Linie 654 (Falkensee Bahnhof – Finkenkrug West)

Aufgrund der Sperrung der Sonnenstraße können die Haltestellen „Bandelowstraße“ und „Asternplatz“ nicht bedient werden. Fahrgäste nutzen bitte die Ersatzhaltestelle in der Bredower Straße, Höhe Asternstraße. Die aktuellen Fahrpläne gibt es im Internet unter havelbus.de/fahrplan.

 

Informationen zur Baumaßnahme

 

Vor Beschluss des Bauprogramms zum Hauptstraßenbau Sonnenstraße wurde durch das beauftragte Planungsbüro eine Variantenuntersuchung erstellt, in der alle Vor- und Nachteile dargestellt wurden. Dazu ist auch der Erhalt der Bäume geprüft worden. Die Variantenuntersuchung wurde den Stadtverordneten im Bau- und Werksausschuss und den betroffenen Straßenanliegern in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Im Ergebnis dieser Variantenuntersuchung wurde eine verkehrssichere Vorzugsvariante empfohlen, die von den Stadtverordneten durch Beschluss als Bauprogramm festgelegt wurde. Die Variantenuntersuchung wurde zusammen mit dem Protokoll der Bürgerinformationsveranstaltung auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht.

 

 

Die Fällungen sind im Zusammenhang mit der Umsetzung des Straßenausbaubeschlusses für die Sonnenstraße (Beschluss 262/21/21 vom 8.12.2021 der SVV) notwendig. Da alle Medien neu- bzw. umverlegt werden und es zu einer kompletten Umgestaltung der Straße kommt, konnten die Bäume entlang der Sonnenstraße (50) nicht gehalten werden. Für den Bau des Kreisverkehres und die Anbindung an die Bandelowstraße müssen drei weitere Bäume fallen. Bei der Planung wurden alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft, die Bäume sind nicht zu halten. Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung (SVV) ist bindend und umzusetzen.

 

Der Ausbau der Sonnenstraße wurde mit Geh- und Radwegen sowie einer 6,5 Meter breiten Fahrbahn von der SVV beschlossen. Dafür ist eine entsprechende Verkehrsfläche erforderlich. Im Bereich zwischen Hansastraße und dem ersten Wohnhaus auf der nördlichen Fahrbahnseite Richtung Falkenhagener Straße ist eine langgestreckte Düne (Böschung, Hang) mit Bäumen und Sträuchern. Diese Fläche gilt als Waldfläche. Um in diesem Bereich des öffentlichen Straßenlandes wenigstens einen Radweg bis an die Hansastraße weiter führen zu können (auf den Bau eines Gehweges wurde in diesem Bereich bereits aus Platzgründen verzichtet), ist die teilweise Abtragung der Böschung erforderlich. Die Abtragung erfolgt in einer Breite, die neben dem Radweg das Stellen einer Stützwand ermöglicht. Da dafür die Bäume und Sträucher im betreffenden Bereich gefällt werden müssen, war es erforderlich bei der Forst die Umwandlung von Waldflächen in Straßenland zu beantragen. Der Bereich der Abtragung bis zur Hinterkante der Stützwand ist eine dauerhafte Waldumwandlung, da hier der Radweg gebaut und die Stützwand gestellt wird und  somit die Flächen zur Waldbildung verloren sind (1125,5 Quadratmeter). Um die Wand fachgerecht bauen und gründen zu können, ist eine weitere, steilere  Abtragung des Hanges erforderlich, die nach Fertigstellung der Stützwand in der vorhandenen Böschungsneigung wieder aufgefüllt wird und sich somit in dieser Fläche wieder Waldbewuchs bilden kann (1764 Quadratmeter).

 

Informationen zu Ausgleichsmaßnahmen

Die geforderten Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen für die Fällungen und der Ausgleichs- und Ersatzbilanzierung für den Ausbau der Sonnenstraße betragen in der Summe 90 Bäume. In die Sonnenstraße sollen nach derzeitigem Kenntnisstand  74 Bäume und in die Straße Am Tiefen Grund 26 Bäume gepflanzt werden. Die Bepflanzung erfolgt nach Beendigung der Baumaßnahme zur Pflanzzeit (Frühjahr oder Herbst). Für die Sonnenstraße wurde wegen der Boden- und Platzverhältnisse der Ginkgo ausgesucht. Er ist als Klimabaum ausgezeichnet und kommt mit heißen und trockenen Sommern sowie den sandigen Böden sehr gut klar. Die Platzverhältnisse lassen nach dem Ausbau der Straße Bäume, wie die zuvor dort stehende Platane, nicht mehr zu. Die Straße Am Tiefen Grund wird weiter mit Winterlinden bepflanzt. Für die Waldumwandlung sind laut Bescheid der Forstbehörde zwei Varianten möglich. Es kann eine Erstaufforstung von ca. 4.500 Quadratmetern mit Laubgehölzen durchgeführt werden oder ein Waldumbau mit der Pflanzung von Laubgehölzen im bestehendem Nadelwald und zusätzlicher rund 1.100 Quadratmetern Erstaufforstung mit Laubgehölzen erfolgen.

 

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Ausführungsplanung

 


   
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