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Gesamtschule Immanuel Kant mit gymnasialer Oberstufe

Kantschule

Schulleiterin: Petra Müller

Kantstr. 17
14612 Falkensee

Telefon (03322) 3936
Telefax (03322) 212040

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.kantschule-falkensee.de


Aktuelle Meldungen

Französische Austauschschüler lernen Falkensee kennen

(10.04.2013)

Bonjour: Am Dienstag, 9. April 2013, kam eine  Gruppe französischer Schülerinnen und Schüler aus Carcassonne/Südfrankreich von der Schule „Collége Alain“ ins Rathaus. Zwischen der Falkenseer Gesamtschule „Immanuel Kant" und dem Collége Alain gibt es eine Schulpartnerschaft, im vergangenen Herbst waren bereits Schüler der Kant-Schule in Frankreich zu Gast. Beim Besuch im Rathaus waren Hartmut Riedel, Lehrer an der Gesamtschule, sowie die zwei Lehrerinnen Maggy Teboue und Sabine Bergmann aus Frankreich mit dabei. Sabine Bergmann übersetzte gut in beiden Sprachen, so dass sich alle verständigen und Fragen stellen konnten. Der stellvertretende Bürgermeister Thomas Zylla erzählte den Schülern im Rathaussitzungssaal etwas über das Rathaus, deren Geschichte sowie über die Zeit, als die Mauer noch stand. Auch berichtete er über aktuelle Vorhaben der Stadt, so zum Beispiel über den geplanten Anliegerstraßenbau. Bestaunt wurde der Sitzungsaal von den 15 Austauschschülern, die 13 bis 15 Jahre alt sind. Zum Schluss bekamen alle einen schönen Falkensee-Beutel als Gastgeschenk.

Die Schüler sind seit Montag, 8. April, in Falkensee und wohnen bei den Familien einiger Kant-Schüler. Sie besuchen gemeinsam den Unterricht und außerdem stehen Exkursionen in die Hauptstadt und Umgebung an, um das Leben in Deutschland besser kennenzulernen. Nach zwei Wochen fahren die Südfranzosen wieder nach Hause.

 

Hannah Pollow, Schülerpraktikantin Pressestelle der Stadt Falkensee

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Kant-Gesamtschule öffnet Türen

(15.01.2013)

Das Team der Gesamtschule "Immanuel Kant" mit gymnasialer Oberstufe lädt am Samstag, 26. Januar 2013 von 9-13 Uhr zum Tag der offenen Tür  in die Kantstraße 17 ein. Geboten werden umfangreiche Informationen, viele Lehrer und Schüler der Schule stehen für Fragen als Ansprechpartner bereit, Fachbereiche präsentieren Inhalte der Unterrichtsarbeit und Ergebnisse von Projektgruppen, Arbeitsgemeinschaften laden zum Mitmachen ein.

 

Die zentralen Informationsveranstaltungen zur Sekundarstufe I finden um 9.30 Uhr und um 11 Uhr in der Aula C 1.8(C 1.9 statt, jene für die Sekundarstufe II um 10 Uhr und um 11.30 Uhr (im gleichen Raum).

Foto zu Meldung: Kant-Gesamtschule öffnet Türen

Geld für Falkenseer Schulen - Landkreis übergibt Fördermittelbescheide

(31.07.2012)

Wenige Tage bevor das neue Schuljahr beginnt freuen sich alle Schulen in Trägerschaft der Stadt Falkensee über Geld für neue Anschaffungen. Am heutigen Dienstag, 31. Juli 2012, übergab der Erste Beigeordnete der Kreisverwaltung Havelland, Roger Lewandowski, eine Mappe voll mit Zuwendungsbescheiden an Bürgermeister Heiko Müller. Sie stammen aus dem kreislichen Programm, das Ausstattungsmaßnahmen an allgemeinbildenden Schulen im Havelland fördert. „Ich nenne es ‚Schulkleininvestitionsprogramm’, es existiert jetzt im vierten Jahr“, sagte Lewandowski. Grundsätzlich würden die Fördergelder daraus bevorzugt an weiterführende Schulen vergeben, dann erst werden Grundschulen bedacht. Da der Kreistag einer Aufstockung des Programmetats von 130.000 auf 160.000 Euro zustimmte, konnten auch die Wünsche der fünf Falkenseer Grundschulen sowie weiterer im Kreis berücksichtigt werden. Jede der insgesamt neun Falkenseer Schulen, die über die Stadt einen Fördermittel stellten, bekommt nun Geld für benötigte Anschaffungen. Dabei handelt es sich um Ausstattungsgegenstände, die sonst von der Kommune für die Einrichtungen bereitgestellt werden müssen. Das Geld für das Förderprogramm stammt aus der Kreisumlage.

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Leserbrief der Kantschule: 99 Luftballons für 20 Jahre Kantschule - Die Kantschule beendet das Jubiläumsjahr mit einem grandiosen Schulfest

(11.06.2012)

Das Schuljahr neigt sich zu Ende und alle freuen sich schon auf die Ferien. Doch zu jedem Abschluss gehört auch ein richtiges Fest. Die Kantianer wissen dies, deswegen haben sie am Samstag auch gefeiert und zwar auf ihrem Schulfest.

Diese Veranstaltung bildet den Höhepunkt der Feiern in diesem Schuljahr, nicht nur weil alle im Schulbetrieb Beteiligten daran teilnehmen, sondern auch weil sie die Abschlussveranstaltung des Jubiläumsjahres der Kantschule ist.

Die Kantschule feierte in diesem Schuljahr 20 Jahre seit ihrer Namensgebung und das tat sie das ganze Jahr über. Die Kantparty zu Beginn des Schuljahres, für Ehemalige, Eltern und Lehrer gedacht, machte den Anfang, die Kant-Aktionstage mit mehrheitlich philosophischen Themen bildeten, über das Jahr verteilt, den Schwerpunkt des Jubiläumsjahres. Und nun zum Abschluss gab es, insbesondere für die Schülerschaft, das Schulfest.

Beim Schulfest gab es zunächst die zahlreichen Präsentationen der Arbeiten aus den Projekttagen in den Tagen zuvor. Daneben lief eine Bühnenprogramm mit Auftritten von Tanz- und Gesangsgruppen und Schülerbands. Auf dem Schulhof gab es diverse Essens-, Verkaufs- und Spielstände.

Auch eine Theatergruppe präsentierte erstmalig ihr eingeübtes Werk, nämlich das Stück "Mädchen in Uniform". Die 13 Mädchen des WP-II-Kurses Darstellen und Gestalten waren ganz schön aufgeregt vor ihrem ersten Auftritt, behielten jedoch die Nerven und ernteten schließlich viel Applaus und Anerkennung für ihre hervorragenden Leistungen. Dieses Projekt kann übrigens als besonders gelungenes Beispiel für die Kooperation der Kantschule mit dem Haus am Anger angesehen werden.  

Was wäre jedoch ein Fest, noch dazu zu einem Jubiläumsjahr, ohne symbolische Gesten. Neben einem leibhaftigen Kant, den die Veranstalter direkt zu Beginn auferstehen ließen und der danach mit seiner Perücke durch den Schulhof wanderte, gab es eine Luftballon-Freilass-Aktion begleitet von dem Lied "Die 99 Luftballons".

Die vielen bunten Luftballons verbreiteten sich bei dem windigen Wetter wie wild gewordene Farbflecke an dem leicht bewölkten Himmel. Es sah aus, als hätten sie ihre eigene Freude dran, als Botschafter für die Kantschule unterwegs zu sein.

 

Erich Guist

Lehrer

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Kantgesamtschule lädt zum Sommerfest

(06.06.2012)
Die Falkenseer Kantschule in der Kantstraße 17 lädt die interessierte Öffentlichkeit zum traditionellen Schulfest amkommenden Samstag, 9. Juni 2012 ein. Die Festeröffnung beginnt um 12 Uhr. Neben einem bunten Bühnenprogramm gibt es verschiedene sportliche und kulturelle Veranstaltungen, unter anderem eine Theateraufführung der Jahrgangsstufe 9 mit dem Titel "Mädchen in Uniform".
 

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Kant-Aktions-Abend zum Thema Revolution

(22.03.2012)

Am Dienstag, 27. März findet der nächste "Kant-Aktions-Abend" statt. Treffpunkt ist wieder um 19 Uhr in der Kantschule im Raum C 1.9. Diesmal ist zum Thema "Revolution(en)" eine Art Podiumsdiskussion geplant, in die das Publikum mit einsteigen kann. Hanna Strehlau, Steffen Wloka und Stephan Kohnen werden zur Thematik kurze, prägnante Texte (und ihre Autoren) vor- und dann zur Diskussion stellen. Der thematische Schwerpunkt soll bei der französischen Revolution liegen, deren Zeitgenosse Kant war. Die Diskussion soll aber nicht nur in historischer Absicht geführt werden.

Hanna Strehlau ist eine ehemalige Schülerin der Kantschule und studiert Geschichte in Heidelberg. Steffen Wloka ist ebenfalls ein ehemaliger Schüler und studiert vorderasiatische Archäologie in Berlin. Stephan Kohnen ist Philosophielehrer an der Kantschule Falkensee.

Morgen wieder Kant-Aktions-Abend in der Kantschule

(27.02.2012)
Am Dienstag, 28. Februar ist wieder "Kant-Aktions-Abend"! - Treffpunkt ist wie immer um 19 Uhr in der Kantschule, Raum C 1.9.
Diesmal geht es um Kants politische Philosophie, deren Leitlinien anhand seiner kleinen Schrift mit dem ironischen Titel "Zum ewigen Frieden" vorgestellt werden. Die Präsentation übernehmen Timo Bruns, Benjamin Hennig und Nadja Stolarczuk (alle Schüler/innen der Jahrgangsstufe 13),  die im Anschluss sind alle Teilnehmer/innen zu einer kritischen Diskussion einladen werden.



„Kant-Aktions-Abend“ im Februar

(08.02.2012)

Der mittlerweile vierte „Kant-Aktions-Abend“ findet am 14. Februar 2012 in der Gesamtschule-Immanuel-Kant statt. Um 19 Uhr wird im Raum C 1.9 Kants „kategorischer Imperativ“ zum Thema gemacht und den Besuchern anhand einer Vielzahl von praktischen Beispielen nähergebracht. Der Philosophielehrer Stephan Kohnen leitet den Abend.

 

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es der interessierten Schüler-, Lehrer- und Elternschaft Kants Verständnis von Aufklärung und kritischem Denken zu vermitteln. Die teilweise philosophischen Thematiken sind so aufbereitet, dass nicht nur der Fachphilosoph sie verstehen kann. Die einzelnen Veranstaltungen beziehen sich einerseits direkt auf Immanuel Kant und seine Schriften, andererseits sind alle Anwesenden dazu angehalten Kants Ansätze aufzuarbeiten und weiterzudenken.



Kantschule informiert: Zahlreiche Besucher zu Tag der offenen Tür

(23.01.2012)

Am vergangenen Samstag öffnete die Kantschule ihre Pforten zum Tag der offenen Tür. Obwohl aufgrund der Sanierung ein ganzes Gebäude nicht zugänglich war und die Gastgeber viel improvisieren mussten, um trotz der Baustellen diesen Tag noch attraktiv und ansehnlich zu gestalten, erschienen zahlreiche Gäste aus Falkensee und Umgebung, wahrscheinlich so viele wie noch nie zuvor. Frau Müller durfte jedenfalls ihre Einführungsreden in den zwei Informationsveranstaltungen in einer völlig überfüllten Aula halten. Man darf annehmen, dass es vor allem an der Schulform, am speziellen Profil der Schule aber auch an den konkreten Gegebenheiten der Schule wie etwa Lernklima, Schulleitung, Lehrerschaft, Sozialarbeit, Fächerangebot liegt, dass der Zuspruch von Seiten der Eltern und angehenden Sechstklässlern so groß ist.

 

Sicherlich ist aber auch der eine oder andere Schüler deswegen gekommen, weil er den Schnuppertag, der vor Kurzem erst war, noch in guter Erinnerung hatte. Die Kantschule bemüht sich nämlich an diesen Schnuppertagen, den Schülern aus den Grundschulen einen möglichst realistischen Einblick in das Schulleben zu geben, wohlwissend, dass eine Schule passen muss. Länger noch als eine Hose oder einen Schuh muss man eine Schule er-tragen und da ist das An- bzw. Ausprobieren wohl mehr als angebracht.

 

Erich Guist

Lehrer der Kantgesamtschule

 

Unser Bild zeigt Petra Müller, Schulleiterin der Kantschule, bei der Informationsveranstaltung für die künftigen Sechstklässler.

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Kantgesamtschule lädt zum Tag der offenen Tür ein

(17.01.2012)
Die Gesamtschule "Immanuel Kant" mit gymnasialer Oberstufe in Falkensee lädt zum Tag der offenen Tür ein. Am Samstag, dem 21. Januar öffnet sich die Schule von 9 bis 13 Uhr! Schüler- wie Lehrerschaft freuen sich auf zahlreiche Gäste.

 

 

 

Die zentrale Informationsveranstaltung zur Sekundarstufe I findet um 10 Uhr und um 12 Uhr statt, die zur Sekundarstufe II um 10.30 Uhr und 12.30 Uhr.

 



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Leserbrief der Kantgesamtschule: Kritische Annäherung an einen Altbekannten - Auftakt der Kant-Aktions-Abende an der Kantschule erfolgreich - Am 6. Dezember folgt der nächste

(05.12.2011)

In einer ruhigen, besinnlichen Atmosphäre lauschten zahlreiche Besucher den Worten von Stephan Kohnen, der sich kritisch mit Kants Antwort auf die Frage "Was ist Aufklärung? auseinandersetzte.


An der Kantschule ist Immanuel Kant ein Altbekannter. Er grüßt von dem Namensschild, vom Schullogo oder als Portrait im Schulfoyer. Und nun, im 20. Jubiläumsjahr der Namensgebung, rückt er erstrecht in den Mittelpunkt, vor allem mit den Kant-Aktions-Abenden. Mit diesen Veranstaltungen lädt die Kantschule der interessierten Öffentlichkeit dazu ein, sich mit Kant, aber auch mit philosophischen und gesellschaftlichen Fragestellungen im Geiste Kants auseinanderzusetzten.

 

Vorschaubild der Pressemittteilung

Wen wundert's da, dass die erste Veranstaltung en Titel trägt: "Über die Beantwortung der Frage:"Was ist Aufklärung?" Und wen wundert´s weiter, dass der erste Vortragende Stephan Kohnen (Foto links) ist, der Philosophielehrer der Kantschule und Initiator und Organisator der Veranstaltungsreihe der Kant-Aktions-Abende? Wer nun aber meint, dass die Beantwortung der allbekannten Frage, was den Aufklärung ist, schon kalter Kaffee sei, weil sie in jedem Schulbuch steht, der sah sich an diesem ersten Kantabend enttäuscht. Kohnen gelang es in seinem Vortrag, ein lebendiges und plastisches Bild des Philosophen und seiner Gedankenwelt zu zeichnen, indem er diese(n) in den Kontext seiner Zeit setzte und auch mit den kritischen Anmerkungen seines Zeitgenossen Johann Georg Hamann konfrontierte. Kant, der in seiner Aufklärungsschrift lautstark seine Zeitgenossen dazu aufrief, sich "mündig" zu verhalten, indem sie sich ihres "eigenen Verstandes" anstatt der "Vormünder" bedienen, war auch gleichzeitig jemand, der dem König und der Obrigkeit gegenüber recht demütig, ja unterwürfig sein konnte.

 

Vor allem in der sich anschließenden Diskussion ging es um die Frage, inwiefern Kant nun seinen eigenen Anspruch selbst in seinem Leben eingelöst hat. Auch wenn das Eine oder Andere an Kritik dargebracht wurde, so hat dies doch insgesamt dem Philosophen nicht geschadet. Es hat ihn nur menschlicher, fassbarer gemacht und uns Nachgeborenen gezeigt, dass selbst die Großen im Kleinen so waren wie wir. Ihre Größe besteht eben nicht darin, über den Dingen zu schweben, sondern aus dem Leben heraus etwas zu gestalten, das Größe hat. Eine solche Größe hat sicherlich ein Mensch, der sich in seinem Denken und Handeln auf seine eigene Urteilskraft und Auffassungsgabe beruft und somit selbstbewusst sein Leben in die eigenen Hände nimmt. Für diese Erkenntnis können wir ihm heute noch dankbar sein.

 

Dankbar sind wir auch Stephan Kohnen, der uns mit viel Sachverstand die komplexen philosophischen Zusammenhänge erklärt hat. Seine Begeisterung hat Funken geschlagen und diese haben gezündet. Nun beliebt zu hoffen, dass auch die weiteren Veranstaltungen so gut ankommen und zünden.

 

Am Dienstag. 6. Dezember folgt ein Lyrik-Abend mit Tobias Beyer (23) und Ralf Drechsler (24). Die beiden Studenten aus Potsdam schreiben schon seit Jahren Gedichte mit allen möglichen Inhalten und Formen von lyrischer Prosa bis zum Sonett. Ralf Drechsler ist ehemaliger Schüler der Kantgesamtschule.

 

Beginn ist um 19 Uhr im Raum C.19 im Schulgebäude in der Kantstraße 17 in Falkensee.



Erich Guist

Lehrer der Gesamtschule "Immanuel Kant"

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Über 4000 Euro für UNICEF und eine neue Cafeteria Sponsorenlauf auf dem nagelneuen Sportplatz der Kantschule in Falkensee brachte viel Geld ein

(19.09.2011)

Die Kantschüler wissen ihren neuen Sportplatz wohl zu schätzen. Bei dem Sponsorenlauf am 28.06.2011 war die Beteiligung groß und wie das Ergebnis auch zeigt, der Gewinn beträchtlich. Bei der Siegerehrung am 16.09.2011 konnte Frau Manfeldt, Sportlehrerin an der Kantschule, Frau Brand-Weber , der Vertreterin von UNICEF und Frau Eckardt, der Fördervereinsvorsitzenden, einen Scheck von 4037,30 Euro überreichen.

 

Ein toller Erfolg der Kantschüler, ihrer Sponsoren und aller sonst am Vorhaben Beteiligten. Mit dem Geld, das geteilt wird, kann UNICEF in Afrika Schulen bauen und der Schulförderverein die Ausstattung der neuen Cafeteria nach dem Umbau unterstützen.

 

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass für die Schüler und Lehrer der Kantschule Schule mehr bedeutet als Pauken und Büffeln. Schule ist für ein Vorhaben, an dem alle beteiligt sind. Und dieses Vorhaben ist stets so gut wie seine Teilnehmer.

Erich Guist

Kantgesamtschule



 

Das Bild zeigt, wie Frau Manfeld (l) Frau Eckardt, der Fördervereinsvorsitzenden und Frau Brand-Weber(r), der Vertreterin von UNICEF, einen Scheck in Höhe  von 4037,30 Euro überreicht.

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„Aller Baulärm geht vorbei, dann ist die Schule neu“ / Selbst gedichtete Liedzeilen und 1. Hammerschlag leiten Sanierung der Falkenseer Gesamtschule „Immanuel Kant“ ein

(13.09.2011)

Mit selbst gedichteten Liedzeilen von Schülerinnen und Schülern aus dem Musikkurs der Klasse 12 der Gesamtschule „Immanuel Kant“ und mit dem ersten Hammerschlag von Bürgermeister Heiko Müller begann Anfang September 2011 offiziell die millionenschwere Sanierung der Schule. Nicht nur die Schüler lieferten einen musikalischen Beitrag zu den symbolischen Akt, auch die Leitung der Schule um Petra Müller und Oberstufenkoordinator Lutz Krause besangen den besonderen Tag, sehr zur Freude der anwesenden Gäste. Unter diesen weilten auch der 1. Beigeordnete und Baudezernent Thomas Zylla, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Peter Kissing (SPD), und Stadtverordnete Brigitte Winkler (SPD) sowie der Planer vom Ingenieurbüro Nanut aus Belzig, Edvard Nanut, und Verwaltungsmitarbeiter.

 

Die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe wird grundlegend saniert und den aktuellen Brandschutzbestimmungen angepasst. „Von einer Renovierung kann man hier nicht mehr sprechen“, sagte der Bürgermeister bei der Vorstellung der bevorstehenden Sanierungsmaßnahmen. Das 1986 erbaute Schulgebäude des Typs Erfurt bekommt neben modernen Unterrichtsräumen u.a. eine Cafeteria im Keller des Hauptgebäudes mit direktem Zugang zum Schulhof. Auch eine große Aula, die ebenfalls als Mensa genutzt werden kann, wird in einem neuem Komplex für ca. eine Million Euro angebaut. Für die Lehrer wird es nach der Sanierung dann auch ausreichend Platz in einem neuen Lehrerzimmer geben. „Bisher hatte nicht einmal jeder Lehrer seinen eigenen Platz“, betonte Schulleiterin Petra Müller. Die Investitionen in die Sanierung der Schule seien längst überfällig.

 

Die Gesamtschule „Immanuel Kant“ ist die letzte Schule in Falkensee, die umfassend saniert wird. Im Mai diesen Jahres bekam die sportorientierte Kantschule einen Nigelnagel neuen Sportplatz übergeben. Nun wird das Gebäude für rund 5,7 Millionen Euro saniert und modernisiert. Voraussichtlich 2014 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Die derzeit 280 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sind während dessen in dem gerade frisch sanierten Neuen Gymnasium untergebracht. Die Sekundarstufe II mit mehr als 600 Schülerinnen und Schülern bleibt hingeben in den Räumlichkeiten der Kantschule.



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Kant-Gesamtschule bekam zum 20. Bestehen Originalbände zum 100. Todestag Immanuel Kants geschenkt

(02.09.2011)

Vergangenen Samstag feierte die Gesamtschule „Immanuel Kant“ mit gymnasialer Oberstufe ihr 20-jähriges Bestehen. Anlässlich des besonderen Geburtstages der Schule sponserten die Falkenseerin Rosemarie Bluschke und ihr Lebensgefährte Gerd Rebiger der Schule zwei Originaljubiläumsbände zum 100. Todestages von Immanuel Kant. Die Bücher übergab Bürgerdezernentin und Beigeordnete Ines Jesse im Auftrag der beiden Sponsoren dem Philosophie-Lehrer Stephan Kohnen, der das äußerst wertvolle Geschenk dankend annahm.

 

Derzeit sind die zwei Bücher in der Gesamtschule „Immanuel Kant“ ausgestellt. Später können Schülerinnen und Schüler die ehrwürdigen Originalbände des bekannten deutschen Philosophen im Fach Philosophie lesen. In dem Fach können Abiturienten der Kant-Gesamtschule sogar ihre Prüfungen ablegen. Dabei werden die Jubiläumsbände sicher hilfreich sein.

 

„Wir freuen uns sehr über das ganz besondere Geschenk und danken Rosemarie Bluschke und Gerd Rebiger vom ganzen Herzen“, sagte die Schulleiterin Petra Müller bei der Übergabe der Bände. „Für unsere Schule sind die Originalbände zum 100. Todestages Kants ein richtiger Schatz.“

20 Jahre Kant! Die Kantschule Falkensee lädt zur Jubiläums-Party

(22.08.2011)

Im Sommer 1991 blieb in der Brandenburger Bildungslandschaft kein Stein auf dem anderen. Alles war plötzlich anders. Auch in der Kantstraße 17 gab es Veränderungen. Eine Schule legte den Namen eines ehemaligen polnischen Generals ab und wurde zur Gesamtschule "Immanuel Kant". Seither hat die Schule mit dem großen Aufklärer als Galionsfigur noch viele Wandlungen durchgemacht und auch heute noch, zwanzig Jahre danach, hat sie nicht aufgehört sich zu verändern.

 

Bestand die Schule 1991 noch aus je zwei Klassen von sieben bis zehn, so erhielt sie 1999 die gymnasiale Oberstufe dazu und wurde fünf und schließlich sechszügig. Heute unterrichten etwa 80 Lehrer knapp 900 Schülerinnen und Schüler mit Tendenz steigend. Die Kantschule war 2011 die in der 7. Jahrgangsstufe am meisten angewählte Schule in Falkensee und Umgebung. Und dies trotz der widrigen Umstände, die die Großbauarbeiten der Sanierung am Schulgebäude mit sich bringen, und die dazu geführt haben, dass die Oberstufe ins Neuen Gymnasium ausgegliedert wurden.

 

In diesen rastlosen Wandel fällt nun das 20-jährige Jubiläum der Namensgebung der Schule, ein geeigneter Zeitpunkt um mal inne zu halten, zurückzublicken und das Erreichte gebührlich zu feiern.

 

Den Anfang der Festivitäten macht die Kant-Party. Zu dieser sind Eltern, Lehrer und Ehemalige (Schüler, Lehrer, Eltern) eingeladen. Am 27. August um 19 Uhr können die Gäste  in der großen Turnhalle ein buntes Programm erleben und sich über Vergangenes und Zukünftiges austauschen. Weitere Infos zur Kant-Party unter www.kantschule-falkensee.de.

 

Die Kant-Party soll der Anfang eines umfangreichen Programms sein, mit dem bis in den Sommer 2012 hinein die vergangenen 20 Schuljahre gefeiert werden sollen: Kant-Abende einmal im Monat, die Projektwoche, eine Mottowoche und ein großes Schulfest im Mai. Das Schulfest markiert den Höhepunkt der Feierlichkeiten für unsere Schüler. Wir freuen uns auf dieses spannende Jubiliäumsjahr und hoffen, dass viele aus Falkensee und Umgebung mit uns feiern.

 

 

E. Guist und H. Riedel

Kantschule

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Neuer Parkplatz an der Kantgesamtschule freigegeben

(17.06.2011)

Seit heute ist der Neubau des provisorischen Parkplatzes an der Kantgesamtschule in der Kantstraße fertiggestellt und zur Nutzung freigegeben worden. Die Zufahrt erfolgt von der Kantstraße über eine gepflasterte Grundstückzufahrt. Ein direkter Zugang vom Parkplatz zum Schulhof ist über eine Tür möglich. Die Parkordnung erfolgt rechtwinklig entlang des Zaunes und dem Erdwall. Ergänzende Hinweisschilder zur Parkordnung werden in Kürze aufgestellt. 60 Fahrzeuge finden dort zukünftig Platz. Notwendig machte sich der Parkplatz aufgrund des neu gebauten Sportplatzes und der anstehenden Sanierung des alten Gebäudeteils der Schule, die im August 2011 beginnen soll.

Leserbrief der Kant-Gesamtschule: Deutschland, diesmal anders - Erster Schüleraustausch der Stasjonsfjellet-Skole Oslo/Norwegen an der Kantschule Falkensee

(17.05.2011)

Dass norwegische Schüler Falkensee und die Kantschule besuchen, ist nicht Neues. Man kennt mittlerweile die weißen Busse, die jährlich anreisen und deren zentraler Anlaufpunkt der Geschichtspark in Falkensee ist. Jener Park also, der Eingeweihten einiges über seine nationalsozialistische Vergangenheit zu erzählen weiß. Wenn die norwegischen Schüler zusammen mit deutschen Schülern aus der Kantschule und Vertretern der Stadt Falkensee in Gegenwart von Sigurd Syversen, einem ehemaligen norwegischen Häftling des KZ-Außenlagers Falkensee und dem Initiator der historischen Fahrten nach Deutschland, im Geschichtspark einen Kranz niederlegen, so besiegeln die Völker symbolisch immer wieder von Neuem den Bund gegen die rassistischen Verbrechen der Vergangenheit. Man ist sich einig darüber, dass was gewesen ist, nie wieder zulassen werden darf. Und dass die Erinnerung an die Grauen der Vorfahren als Mahnung für die Nachkommen aufrecht erhalten werden muss.

Doch die Erinnerung an Vergangenes allein schaffte es kaum, Völker nachhaltig zu verbinden. Dies schafft allein die Begegnung, der konkrete Austausch, das gemeinsame Erlebnis. Und hierfür bietet sich der Schüleraustausch an. Gunnhild Aas, Deutschlehrerin an der Stasjonsfjellet-Skole in Oslo und Marlies Schwertfeger, Geschichtslehrerin, mit Frank Packhäuser, Sozialarbeiter an der Kantschule haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt und nun den ersten beidseitigen Schüleraustausch organisiert. Waren früher nur deutsche Schüler in Norwegen bei Gastschülern zu Besuch, so sollten nun auch norwegische Schüler zum Austausch nach Deutschland kommen. Vom 09. bis 13. Mai kamen nun also neun norwegische Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen in die Kantschule, um die Schule, die Menschen und das Land näher kennenzulernen.

Am Dienstag wurde die Delegation in der Schule herzlich empfangen, man "beschnupperte" sich etwas in gemütlicher Atmosphäre bei Speis und Trank und am Abend ging es dann das erste Mal in die Gastfamilien. Der zweite Tag diente vor allem dazu, die Schule und den Unterricht kennenzulernen. Den dritten Tag verbrachten die Gäste in Berlin, der deutschen Metropole. Am Abend gab es dann ein Grillfest, zu dem alle hinkommen konnten, die sich mit den Feiernden verbunden fühlten. Auch eine Vertreterin der Stadt, die Dezernentin für Bildung Ines Jesse war dabei und überraschte die norwegischen Schüler mit kleinen Geschenken.

Am Freitag schließlich kamen die Gäste nur noch in die Schule, um Abschied zu nehmen. Ein kurzer Aufenthalt, der es aber in sich gehabt zu haben scheint. Denn in die allgemeine Fröhlichkeit des ungezwungenen Umgangs miteinander mischte sich auch Trauer des Abschieds. Doch jedem Abschied wohnt auch ein Wiedersehen inne: Im Herbst gibt es dieses Wiedersehen, in Norwegen, an der Stasjonsfjellet-Skole.

 

Erich Guist

Kant-Gesamtschule

 

 

Das Foto zeigt die Norweger und ihre Gastgeber im Foyer der Kantschule.

 

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Leserbrief der Kantgesamtschule: Mangas im Schatten von Fukushima - Mangafans fahren zur Leipziger Buchmesse

(29.03.2011)

Japan ist uns in diesen Tagen auf besondere Weise nah. Die Katastrophe von Erdbeben und Tsunami lässt uns mitleiden mit den Menschen im Land der aufgehenden Sonne und sie setzt uns auch gleichzeitig den Spiegel vor: Auch wir glaubten (glauben vielleicht immer noch), dass wir als Hochtechnologieland alles im Griff haben. Die vom Tsunami zerstörten Kernreaktoren indessen sind gerade dabei, uns eines Besseren zu belehren.

 

Doch Japan soll nicht auf die Katastrophe reduziert werden. Gerade jetzt kann sich Solidarität auch darin zeigen, mit Japan Normalität zu leben, wo dies möglich ist.

 

Die Leipziger Buchmesse macht dies möglich. Schon seit Jahren bietet sie Mangafans bzw. Mangaliebhabern ein Podium, das von Jahr zu Jahr attraktiver wird. Auch in diesem Jahr war das diesbezügliche Angebot reichhaltig ebenso der Zuspruch von Seiten der jungen Besucher.

 

Von der Kantschule aus fuhren etwa 80 junge Leute diesmal mit zwei Bussen los, so viele wie noch nie. Und wieder organisierte alles der ASB unter der Regie von Ulf Hoffmeyer-Zlotnik und seiner Tochter Demet. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Es war eine schöne Reise in die Welt der Bilder, der Zeichnungen, der Bücher, vor allem aber der Menschen. Zwei Tage voller Eindrücke vielfältigster Art, ein Wochenende in einer Medienwelt.

 

E. Guist

Kantgesamtschule

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Weihnachtsträume an der Kantschule

(21.12.2010)

Das diesjährige Weihnachtsfest an der Kantschule Falkensee stand unter dem Motto "Weihnachtsträume". Der altbekannte Weihnachtsmann (Herr Schmidt, in der Vor- und Nachweihnachtszeit Mathematik- und Informatiklehrer) und die drei Engel (Anna Giese-Drost, Salli Martin und Victoria Grasnick) führten durchs Programm. Während es draußen schneite, erwärmten in der großen Turnhalle Glühwein und Gulasch an den Weihnachtsständen aber auch das abwechslungsreiche Programm das Publikum.

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Schüler trafen sich in Oslo und Falkensee - Das Projekt „Gemeinsam gegen das Vergessen" geht weiter

(21.10.2010)

Am 03. September 2010 flogen wir (14 deutsche Schüler und zwei Betreuer) nach Oslo, um die Stasjonsfjellet Skole zu besuchen. Am Tag der Ankunft wurden wir freundlich durch eine Delegation der norwegischen Schule empfangen. Zusammen wurde dann ein Essen gekocht. Die Nacht verbrachten wir bei Gastfamilien, die bis zum Ende der Reise unser Zuhause waren. Den darauffolgenden Tag verbrachten wir damit, die Stadt Oslo kennen zu lernen. Als die Schule am Montag wieder begann, nahmen wir am Unterricht teil. So lernten wir die Schule und denn Unterricht in Norwegen kennen. Der Dienstag stand im Zeichen der Kultur. Wir besuchten Museen und schauten uns die Wachablösung am Schloss an. Die halbe Reise war um und wir gingen auf Wanderschaft. Wir bildeten mit norwegischen Schülern Gruppen, die dann einzeln in einem Wald eine Schnitzeljagd machten. Das war auch die perfekte Gelegenheit, nicht nur Menschen, sondern auch die norwegische Natur kennen zu lernen. Donnerstag hatten wir Zeit, etwas mit unseren Gastfamilien zu unternehmen, am Abend wurde dann wieder in der Schule gekocht und das Treffen in Deutschland vorbereitet. Freitag fuhren ein paar Kunstbegeisterte in das Munch-Museum, während der Rest unserer Gruppe sich die Zeit nahm, noch einmal die Stadt zu erkunden. Am Abend gab es ein Abschiedsessen mit typisch norwegischen Speisen. Der nächste Tag begann früh, da wir zum Flughafen mussten, um den Flug in die Heimat zu kriegen. Als wir in Berlin wieder ankamen, wurden wir von Freunden und Verwandten freundlich begrüßt. Jetzt hatten wir noch zweieinhalb Wochen Zeit, um das Treffen mit den Norwegern in Falkensee zu planen.

Am 29. September 2010 war es dann soweit: Die norwegischen Schüler kamen zu uns. Der Empfang fand im Geschichtspark statt. Wie jedes Jahr erfolgte eine Kranzniederlegung im Gedenken an die ehemaligen Gefangenen des Außenlagers Sachsenhausen. Im Anschluss ging es in Gesamtschule Immanuel Kant. Dort konnten sich die Schüler an einem Buffet stärken, denn sie brauchten die Energie, um sich die Schule anzugucken und an kleinen Projektgruppen teilzunehmen. Am Abend fuhren die norwegischen Schüler in ihr Hotel. Ein anstrengender Tag ging zu Ende.

Am Vormittag des darauf folgenden Tagens schauten sich die norwegischen Schüler die deutsche Hauptstadt an und trafen sich am Nachmittag mit ein paar Schülern der Kantschule, um Shoppen zu gehen. Leider fuhren die Norweger am Abend schon weiter.

 

Michelle Winkler und Florian Primke

 

Im Bild (vor dem Kunstraum der Gesamtschule „Immanuel Kant")

Eine Gruppe, zusammengesetzt aus norwegischen und deutschen Schülern, haben gemeinsam zum Thema „Zusammenhalt" Bilder gemalt.

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Rote Rosen gegen das Vergessen – Osloer und Falkenseer Schüler gedenken der Opfer des Nationalsozialismus im Geschichtspark

(30.09.2010)

Auch wenn es für ihn die schlimmsten Tage und Wochen in seinem Leben waren, so erfüllen sie ihn heute mit einem Gefühl, das Sigurd Syversen als „Stolz“ umschreibt. Stolz ist der Norweger nämlich darauf, dass es ihm Jahr für Jahr möglich ist, jungen Männern und Frauen von seinen Erlebnissen zu erzählen und gegen das Vergessen der Verbrechen im Nationalsozialismus zu kämpfen. So auch am gestrigen Mittwoch: 90 Schülerinnen und Schüler der Osloer Stasjons Fjellet Skole besuchten den Geschichtspark und trafen dabei auf Jugendliche ihrer Falkenseer Partnerschule, der Gesamtschule „Immanuel Kant“. Sigurd Syversen legte mit Bürgermeister Heiko Müller und den jungen Leuten Blumengebinde und rote Rosen nieder. Mit bewegenden Worten erinnerte er daran, was ihm und vielen seiner Freunde an diesem Ort widerfuhr. Syversen war Internierter im Außenlager Falkensee, das zum Konzentrationslager Sachsenhausen gehörte. Unter unmenschlichen Bedingungen musste der mittlerweile 88-Jährige dort viele Wochen arbeiten und jeden Tag um sein Überleben kämpfen.

Die norwegischen Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die 10. Klasse und reisten vor ihrem Stopp in Falkensee durch Schweden und Polen. Auch Berlin statteten sie einen Besuch ab. Mit der Gesamtschule „Immanuel Kant“ verbindet die Stasjons Fjellet Skole seit Jahren ein enger Schüleraustausch. Erst Anfang September waren Kantschüler für neun Tage in Oslo, wohnten in Gastfamilien und führten in der norwegischen Schule gemeinsame Projekte durch. Normalerweise besuchen die Osloer Schüler ihren deutschen Austauschpartner immer im April. So legten vor knapp einem halben Jahr junge Männer und Frauen bereits Blumen im Geschichtspark nieder und kamen mit Sigurd Syversen ins Gespräch. Der Turnus des Austausches soll sich nun in den Herbst verlagern, da die norwegischen Zehntklässler, die traditionsgemäß nach Deutschland kommen, im Frühjahr ihre Abschlussprüfungen absolvieren.

Sigurd Syversen freute sich, dass er schon zum zweiten Mal in diesem Jahr mit jungen Menschen über das Erlebte ins Gespräch kommen konnte. „Ich bedanke mich bei den Organisatoren dieser Reise. Bitte erlauben Sie mir, dass ich ‚stolz’ bin, dass meine Gefangenenzeit zu diesem heutigen Resultat geführt hat“, sagte er sichtlich berührt. „Wenn jetzt die Sonnenstrahlen so schön durch die Wolken scheinen, kann man sich nicht vorstellen, welch grausame Taten sich hier einmal abgespielt haben“, sagte Bürgermeister Heiko Müller. „Wir können uns daran nicht mehr erinnern, weil wir es zum Glück nicht erlebt haben. Aber wir müssen uns informieren, was hier passiert ist.“ Deshalb, so Müller weiter, seien Zeitzeugen, wie Sigurd Syversen, der trotz seines hohen Alters die Reisestrapazen nach Deutschland nicht scheut, so wichtig. Bevor die Blumen niedergelegt wurden, trugen zwei norwegische Schülerinnen ein Gedicht gegen das Vergessen vor. Im Anschluss führte Sigurd Syversen die jungen Menschen über das Gelände und erzählte an zentralen Punkten von seinen Erlebnissen. Nach dem Besuch im Geschichtspark fuhren die Norweger in die Kantschule, wo sie ein Buffet von ihrem Austauschpartner erwartete. Am Nachmittag stand gemeinsame Projektarbeit in sieben Bereichen wie Tanz, Sport, Musik und Sprache auf dem Programm.

Foto zu Meldung: Rote Rosen gegen das Vergessen – Osloer und Falkenseer Schüler gedenken der Opfer des Nationalsozialismus im Geschichtspark

Kant-Schüler lernen in der KFZ-Lehrwerkstatt des OSZ Friesack

(22.06.2010)

Physik in der Praxis erleben. Das wollten die neun Schüler der achten Klasse, als sie sich am 15.06.2010 mit ihrem Lehrer, Herrn D. Müller, auf den Weg ins Oberstufenzentrum Friesack machten. Die neun Jungen gehören zu jenem elitäre Kreis von Schülern, der diese Exkursion machen durfte, weil er sich in der letzten Projektwoche an der Kant-Schule durch besonderen Fleiß und besonderes Interesse ausgezeichnet haben. Damals ging es um die Entwicklung der Wärmekraftmaschinen und auch diesmal sollte es um Maschinen gehen, und zwar um Automotoren.

 

Auf dem weitläufigen Gelände des OSZ wurde die Gruppe vom Schulleiter, Herrn Eckhard Vierjahn, begrüßt und in die KFZ- Lehrwerkstatt eingeführt. Dann übergab Herr Vierjahn die Gruppe Herrn Dr. Hidde, dem langjährigen Lehrausbilder in der KFZ-Werkstatt am OSZ, der allerdings schon seit einigen Jahren im Ruhestand ist. Herr Dr. Hidde, dies stellte sich sehr schnell heraus, ist ein Lehrer aus Berufung und Passion. Wer sonst wäre sich nicht zu schade, auch in seinem Ruhestand wieder an seinen alten Arbeitsplatz zu kommen, um jungen interessierten Menschen etwas beizubringen?

 

Etwa vier Stunden Erklärungen, Vorführungen, Experimente, Übungen, Rechenaufgaben und Gespräche erwarteten die Schüler. Wenn vielleicht einer der Jungen insgeheim gedacht hatte, den Physikunterricht an diesem Tag mal etwas "chilliger" abwickeln zu können, sah er sich getäuscht.

 

Zu Beginn bot Herr Dr. Hidden den Gästen einen kleinen Abriss der Geschichte und Technik der Diesel- und Ottomotoren. Hierzu hatte Dr. Hidde eine Arbeitsmappe mit vielen textlichen und bildlichen Informationen für jeden Schüler zusammengestellt. Wie sahen die ersten Motoren aus, z. B. der Viertakt-Gasmotor von N. Otto aus dem Jahr 1878 oder der Dieselmotor von R. Diesel von 1897 und wie sehen Motoren heute aus? Wie funktionieren sie? Wie war das damals (um 1888) mit dem Tanken, als Frau Benz mit ihrem Motorwagen (noch nicht Auto!) von Mannheim nach Pforzheim auf Probefahrt war? All dies erfuhren die Schüler und staunten. Keiner hätte z. B. gedacht, dass Frau Benz damals an den Apotheken anhielt, um Treibstoff zu kaufen.

 

So ging es denn auch weiter mit dem Staunen: Nach der Theorie erhielten die Schüler die Aufgabe, in der Werkstatt an für den Anschauungsunterricht präparierten Motoren (alles Gesellenstücke), anhand der äußeren Merkmale jeweils die  Otto- und Dieselmotoren zu bestimmen. Den Schülern stand eine Schnittdarstellung des jeweiligen Motors als Hilfe zur Verfügung. Danach  mussten sie sich selbständig durch den Wirrwarr an technischen Details hindurcharbeiten. Ist das eine Glühkerze, ein Zylinder, eine Einspritzdüse oder gar Einspritzpumpe?

 

Als nachher gemeinsam die Auswertung erfolgte, zeigte Dr. Hidde den Gästen auch, wie die Motoren im Betrieb funktionieren. Einige Motorenmodelle waren nämlich funktionsfähig. So wurde das Zusammenspiel der technischen Details im ganzen Betriebszyklus nochmal anschaulich.

 

Um wieder näher an die Physik und angewandte Mathematik zu kommen, ließ Herr Dr. Hidde die Schüler genaue Messungen etwa mit der Schieblehre und mit dem Stahllineal vornehmen. Hier war vor allem Genauigkeit gefragt. Als Steigerung durften die Schüler dann überlegen, wie man das Volumen eines Zylinders berechnet. In diesen Arbeitsphasen wurde schon mal gestöhnt und hilflos mit der Schulter gezuckt.  Aber Dr. Hidde ließ nicht locker und schaffte es schließlich, die Gleichung mit den Schülern an der Tafel erfolgreich zu Ende zu führen.

 

Zum Abschluss wurde den Schülern noch das Motor-Management, also die Motor-Elektronik, erklärt bzw. vorgeführt. Mit Messgeräten durften die Schüler prüfen, ob das System nach Vorschrift funktioniert. Auch das war praktische Physik.

 

Als die Zeit um war und die Gäste sich von Herrn Dr. Hidde verabschieden, rauchten noch die Köpfe: Schwere Wörter (Zylinderkopfdichtung, Nockenwelle, Einspritzpumpe), ein Wulst an technische Details, anstrengende Millimeterarbeit beim Messen, dann als Hammer: die Mathematikaufgabe an der Tafel! All dies war ermüdend und zugleich Erkenntnis fördernd. Denn nun war eigentlich für alle klar: Überall stecken sie drin, die Physik und Mathematik, ob unter der Motorhaube oder in der Elektronik im Auto. Und wer all diese Dinge verstehen, bedienen, reparieren will, muss sich mit Physik und Mathematik befassen.

 

Als Herr Dr. Hidde sich von den Gästen verabschiedete, hat er vielleicht gedacht: Nicht viele von diesen Schülern werden KFZ-Mechatroniker werden. Aber sollte einer wiederkommen nach dem heutigen Tag, dann lässt sich mit ihm sicherlich gut arbeiten.

 

Wir danken Herrn Dr. Hidde, dass er sich die Zeit genommen hat, unseren Schülern die Physik praxisbezogen zu vermitteln. Wir danken dem Leiter des OSZ, Herrn Vierjahn, diese Exkursion in die Labore ermöglicht zu haben.

 

E. Guist

Kantgesamtschule

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Beim Mini-Praktikum in den Traumjob schnuppern – Erster Berufsparcours in Falkensee

(21.06.2010)

Teig kneten, Drähte zusammenfügen, Zahlen verrechnen – die Qual der (Berufs-)wahl wurde am vergangenen Freitag, 18. Juni 2010, für die Schülerinnen und Schüler der Immanuel-Kant-Gesamtschule um einiges erleichtert.  Die Acht- und Neunklässler konnten beim „Berufsparcours“ in verschiedene Ausbildungsberufe mit einem Mini-Praktikum hineinschnuppern. In der Sporthalle hatten 21 Betriebe aus Falkensee und Umgebung ihren Stand aufgebaut und stellten insgesamt 27 Berufsbilder vor – praktisch zum Anfassen.  Auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren vor Ort und zeigten mit kniffligen Übungen, dass der Beruf der/des Verwaltungsanstellten nicht langweilig ist.

Der Parcours wurde vom Technikzentrum Minden-Lübbecke e.V. zusammen mit mittelständischen Unternehmen entwickelt. In Falkensee fand er zum ersten Mal statt, gemeinsam organisiert mit dem Projekt „Potenzial-Assessment im regionalen Übergangsmanagement Schule-Beruf“ (iPASS), das bereits seit 2008 vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) an der Kant-Gesamtschule durchgeführt wird, und gefördert durch die Lotterie GlücksSpirale. Bürgermeister Heiko Müller und Kreishandwerksmeister Michael Ziesecke hatten die Unternehmen eingeladen und waren vor Ort dabei.

„Die Schüler sind sehr interessiert und nutzen hier rege die Möglichkeit, potenzielle Arbeitgeber auszufragen oder gleich um ein längeres Praktikum zu bitten“, sagte Andrea Thiel, Schulsozialarbeiterin und „iPASS“-Projektleiterin vom ASB. Ob ein Einsatz an der Rettungspuppe im Sanitäterberuf, das gute Auge beim Bauen von Schaltkreisen oder beim Hantieren mit Kleinstlebewesen unterm Mikroskop – der Parcours hielt für viele Interessenslagen und Begabungen Einblicke in die Berufswelt parat. Jeder Schüler hatte einen Teilnehmerbogen, auf dem sie oder er vermerken konnte, was schon ausprobiert und wo bereits hereingeschnuppert wurde und wie es gefiel.  „Der Berufsparcours ergänzt die Ausbildungsbörse, die einmal jährlich im Herbst in Falkensee stattfindet, nicht nur sehr sinnvoll. Er bietet für die jungen Frauen und Männer eine weitere Möglichkeit, durch Praxisnähe den geeigneten Berufsweg zu finden“, sagte Bürgermeister Heiko Müller. Das Stadtoberhaupt nahm sich ausgiebig Zeit, um an allen Ständen mit Unternehmern, ihren Auszubildenden und den Schülern ins Gespräch zu kommen.

[Informationen zum Berufsparcours]

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Bürgermeister Müller evaluiert das Bewerbungstraining in der Kantschule Falkensee - Lernen fürs (Bewerber-)Leben

(14.06.2010)

Mit einer Auswertungsveranstaltung endete am 28. Mai für insgesamt 48 Schüler/innen der Klassen 10a und 10e der Gesamtschule „Immanuel Kant“ ein regionales Bewerbungstraining, das die Phasen bis zur Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages realistisch nachvollzog. Alles begann mit einer Gesprächsrunde: Der Bürgermeister von Falkensee, Heiko Müller, der dieses Projekt initiiert hat, erklärte den Schülerinnen und Schülern auch aus der Sicht eines Arbeitgebers anschaulich, welche Probleme im Bewerbungsverfahren auftreten können und wie das Bewerbungstraining helfen kann, Fehler zu vermeiden. Nach Erläuterungen zum Ablauf des Projekts stellte sich ein Schüler der Herausforderung eines Vorstellungsgespräches, das von den Mitschülern zunächst beobachtet und im Anschluss eingeschätzt wurde.

 

Nachdem sich die Schüler/innen je nach Interesse für einen der sieben Bereiche Handwerk, Industrie, Banken/Versicherungen, öffentliche Verwaltung, Landwirtschaft, Handel/Dienstleistungen oder Gesundheitswesen entschieden hatten, erhielten sie für die erste Phase des Projekts Bewerbungsadressen von regionalen Unternehmen. Das Erstellen von vollständigen Bewerbungsunterlagen und das Einhalten der Bewerbungstermine war für einige schon eine echte Herausforderung. Anfang März folgte Phase 2: der Eignungstest. Hier waren sowohl Allgemeinwissen als auch branchenspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten gefragt. Mit der Bekanntgabe der Gesprächstermine begann die 3. Phase: die Vorbereitung auf und die Durchführung der Vorstellungsgespräche bei den regionalen Unternehmen, bei denen sich die Schüler/innen vorher „beworben“ hatten. Das Erleben eines „echten“ Vorstellungsgespräches mit einem realen Personalchef oder Arbeitgeber – das ist eine Erfahrung, die „normaler“ Unterricht nicht bieten kann. Fast alle Schüler/innen haben diese Chance genutzt, sie können nun besser einschätzen, worauf es bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch ankommt und wie man seine eigenen Stärken besser nutzen kann.

 

In der Abschlussveranstaltung schätzte Heiko Müller den Verlauf des Bewerbungstrainings offen und kritisch ein; er zeigte, auch im Vergleich mit anderen Schulen, auf, wo es die größten Erfolge und Probleme gab und wo die Schwerpunkte bei der weiteren Arbeit liegen müssen.

 

Am Ende gab es eine Überraschung für drei Jungen aus der 10a: D. Täubler, M. Janns und M. Rabba. Sie erhielten zusammen mit ihren Zertifikaten je einen Gutschein, denn mit ihren Ergebnissen von 89%, 84% und 81% hatten sie die besten Resultate erreicht. Aber nicht nur sie,  auch alle anderen Teilnehmer/innen können mit den gesammelten Erfahrungen besser vorbereitet in zukünftige Bewerbungen starten, egal ob es sich dabei um Ausbildungsplätze, duale Studiengänge oder Praktika handelt.

 

Abschließend möchten wir uns bei Herrn Müller und seinen Mitarbeitern für die Organisation und Durchführung des Projektes und bei allen beteiligten Unternehmen für ihre Teilnahme bedanken.

 

Simone Niemann

Gesamtschule „Immanuel Kant“

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Von Hiro Fujiwara bis Günter Grass - Kantschüler zum 5. Mal auf der Leipziger Buchmesse

(08.04.2010)

Die Fahrt zur Leipziger Buchmesse im März wird immer mehr zum Renner. Und dies, obwohl die Generation der "Gründer" oder besser Initiatoren der Fahrt schon längst aus der Schule entwachsen ist. Demet Hoffmeyer Zlotnik, früher das Herzstück der Manga-AG in der Kantschule, und ihr Papa, ehemals Schulelternsprecher, organisieren weiter für den ASB die Fahrt. Dieses Jahr staunten sie nicht wenig darüber, dass in der Kantschule das Interesse an der Fahrt größer war als je zuvor. Dies hat auch einen einfachen Grund: Was gut ist, bleibt auf Dauer bestehen. Die Leute, die mal mit dabei waren, kommen immer wieder und sie bringen ihre Freunde mit. Diesmal haben einige besonders viele Freunde mitgebracht. So ist im Verlauf der Jahre eine richtige Gemeinschaft entstanden, die sich immer wieder gerne trifft. Neben dem gemeinsamen Interesse an Manga und Comics ist diese Gemeinschaft während der Reise sicherlich eine der Hauptmotive, warum sich jedes Jahr so viele nach Leipzig begeben.

 

Da dieses Jahr einige aus Kapazitätsgründen nicht mitfahren konnten, soll nächstes Jahr ein zweiter Bus eingesetzt werden, wenn der Andrang weiter anhält. Denn niemand soll auf dieses tolle Ereignis verzichten müssen. Anmeldungen werden so ab Dezember/Januar über die ASB Schulstation der Kantschule oder über Erich Guist von der Kantschule ausgeteilt. Vielen Dank an die Organisatoren für das erneut schöne Erlebnis. Das Bild zeigt die Messefahrer am Samstag um sieben Uhr morgens vor der Kantschule.

 

E. Guist

 

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Comenius-Treffen am Schwarzen Meer

(05.03.2010)

Delegation aus der Kantschule Falkensee reist in die Türkei

Die Teilnehmer des Comenius-Projekts aus fünf Ländern vor der Schule in Bartin.

Fährt man über den Bosporus in östliche Richtung, gelangt man über eine Brücke von Europa nach Asien. Ein großer Schritt, meint man, doch auf der anderen Seite ist das Leben nicht viel anders. Und nicht nur das: Die Türkei zeigt sich allgemein den Erwartungen der Europäer näher als ihren Befürchtungen. Jennifer Gowitzke, Saphira Sierig, zwei Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule "Immanuel Kant" mit gymnasialer Oberstufe in Falkensee und ihre Lehrer Rudolf Dahling und Erich Guist konnten dies selbst erfahren. Die deutschen Teilnehmer des Comenius-Projekts reisten in der letzten Februarwoche in die Türkei zu ihrer Partnerschule in Bartin, einer mittelgroßen Stadt am Schwarzen Meer (etwa 500 km von Istanbul entfernt), um dort am 4. Comenius-Treffen teilzunehmen.

 

Die Reise in der Türkei begann in Istanbul. Nachdem man von dieser faszinierenden Stadt gerade mal einen ersten (aber durchaus starken und positiven) Eindruck gewonnen hatte, traf man sich mit den anderen Teilnehmern des Projekts, die aus Spanien, Schweden und Belgien angereist waren, um gemeinsam in einem Bus in die Partnerstadt zu fahren.

 

Nach etwa 7 Stunden Fahrt wurden die Gäste von den türkischen Gastgebern herzlich empfangen: Die Schüler zogen zu Gastschülern, die Lehrer in ein Hotel direkt am Meer. In den nächsten Tagen war ein straffes Programm angesagt. Besuche unterschiedlichster Art standen an: die Gastschule, das Amt für Erziehung der Region Bartin, eine Papierfabrik, die recyceltes Papier produziert.

 

Auch touristische Sehenswürdigkeiten wie die idyllische Stadt Amasra oder der Innenstadt von Bartin wurden aufgesucht.

Doch der eigentliche Zweck des Treffens war die Arbeit am gemeinsamen Projekt, das den Titel trägt: "Entwicklung verschiedener Perspektiven der Umwelt in Europa". In Bartin sollten die Arbeitsergebnisse der Schulen zu der Fragestellung ausgewertet werden: Welchen Einfluss haben Konsumenten und Produzenten auf die Umwelt? Die Arbeit an diesem Thema umfasste drei Tage, die gemeinsame Planung des nächsten Treffens in Belgien noch einen weiteren Tag.

 

Die Arbeit am Projekt war sehr produktiv und konstruktiv, da alle Beteiligten mit viel Elan und Spaß bei der Sache waren. Aber auch die Umstände und äußeren Bedingungen taten ein Ihres dazu: Die Gastgeber sorgten sich in vorbildhafter Weise um ihre Gäste, indem sie ihnen in einem angenehmen und freundschaftlichen Klima jedwede Unterstützung zukommen ließen. Vor allem die ausgezeichnete und üppige Beköstigung versüßte das Leben ungemein.

 

Auffällig war, wie groß die Beteiligung von Lehrern, Schülern, Eltern aber auch der Öffentlichkeit insgesamt am Projekt war. Die Gäste wurden überall wahrgenommen, begrüßt, eingeladen. Man konnte allenthalben erkennen, dass die Gäste und auch das gemeinsame Projekt für die türkischen Gastgeber von größter Bedeutung war. Dies ehrte die Gäste und ehrte das europäische Projekt. Es ehrt aber auch die Gastgeber, die beweisen, dass eine gute Partnerschaft und Zusammenarbeit selbst über den Bosporus hinaus wunderbar funktioniert.

 

Als die deutsche Delegation in Deutschland ankam, hatte sie eine Erkenntnis sicher im Gepäck: Die Türkei liegt nicht so weit von Europa entfernt, wie hier oft angenommen wird. Dies sei vor allem den Politikern in Brüssel gesagt, die ja selbst das Comenius-Projekt ins Leben gerufen haben.

E. Guist

 

Die deutsche Gruppe (hier vertreten durch Saphira Sierig) trägt ihre Arbeitsergebnisse vor.

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Von der großen Sehn-Sucht - Ein Theaterstück zum Thema Sucht

(01.03.2010)

Eine Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht und Drogen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen bzw. Pädagogen endet meistens damit, dass letztere den Heranwachsenden aufzeigen, "wohin das alles führt". Dabei ist es viel wichtiger, auf die Ursachen des Drogenkonsums einzugehen. Wie kommt jemand dazu, Drogen zu nehmen? Jeder weiß schließlich, dass Drogen gefährlich bzw. schädlich sind.

 

Das Theaterstück "Sehne mich süchtig" , das am 18.02.2010 im Haus am Anger aufgeführt wurde, geht genau auf diese Fragestellung ein. Es zeigt, dass der Konsum von Drogen auf einer Sehnsucht beruht, die dort, wo sie auf "gesundem" Wege keine Erfüllung findet, nämlich in der Familie, im Freundeskreis, in der Gesellschaft, ein Ventil im Drogenrausch sucht.

 

Die Antwort, die das Theaterstück bereit hält, ist denn auch folgerichtig die, dass es eine Auseinandersetzung mit dieser Sehnsucht geben muss, die letztlich nur Liebe, Geborgenheit und Anerkennung meint. Die Heranwachsenden dürfen nicht allein gelassen und ihre Sehnsucht muss ernst genommen werden. Wenn dies der Fall ist, kann verhindert werden, dass sie (die Sehnsucht) sich an den falschen "Gegenstand" bindet.

 

Die Botschaft des Stückes ist nicht neu, auch nicht die Art der Darstellung. Trotzdem mangelt es dem Stück nicht an Originalität. Diese entsteht insbesondere aus dem Mix aus einer überzeugenden schauspielerischen Leistung und eines am Zuschauer orientierten Theaterkonzepts.

 

Das Ensemble, im Kern bestehend aus Kirsten Mohri und Beate Albrecht, ist schon gut bekannt in Falkensee, genauer: im Haus am Anger und in der Kantschule. Diese beiden Schauspielerinnen haben schon mehrere Stücke zu aktuellen Themen den Schülern vorgespielt und sie auf diesem Weg sowohl für spezielle Jugendthemen als auch für das Theater sensibilisiert. Ihr Theaterkonzept lässt zwei Wegmarken erkennen: aus dem Leben schöpfen und zu den Menschen hingehen. Ersteres meint, dass sie aus eigenen Erfahrungen oder aus denen von unmittelbar Betroffenen ihre Ideen schöpfen, wobei Betroffene auch immer wieder als Akteure in ihren Stücken mit auftreten. Zu den Menschen hingehen bedeutet, dass sie als Wandertheater (Shakespeare lässt grüßen!) je nach Anfrage zu ihrem Publikum hinziehen. Da sie vor allem junge Leute ansprechen wollen, sind Schulen oder Einrichtungen der Jugendarbeit ihre bevorzugten Auftrittsorte. Die Schüler können somit aus nächster Nähe Schauspieler sehen, einmal in ihren Rollen im Stück, dann als sie selbst, als Privatpersonen. Vor allem in dem Gespräch nach der Vorführung können die Zuschauer viel über die Entstehung des Stückes und über die Schauspieler erfahren. In diesem Stück hat vor allem Beate Albrecht, die Texterin, viel aus ihrem eigenen Leben verarbeitet.

 

Das Publikum, bestehend aus Schülern der 10. Klasse aus der Kantschule und aus Schülern aus der 9. Klasse aus dem LMG, hat aufmerksam zugehört und sich auch interessiert an dem Gespräch nach der Vorführung beteiligt. Dies alles eine Ermunterung, solche Veranstaltungen weiterhin zu pflegen.

 

Dank an dieser Stelle den ASB Mitarbeitern in den beiden Schulen, die die Veranstaltung organisiert haben und an das Jugendamt, das sie finanziell ermöglicht hat.

 

(Erich Guist - Lehrer an der Kantschule)

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Viele Gäste in der Kantschule - Tag der offenen Tür am 13. Februar

(17.02.2010)

Die beiden Info-Veranstaltungen waren prall gefüllt mit Gästen.

Am Samstag, den 13. Februar, öffneten sich wie jedes Jahr die Pforten der Kantschule für alle, die mal sehen und erleben wollen, wie es denn so im Innern der Schule aussieht. Vor allem zahlreiche  künftige Siebtklässler mit ihren Eltern und vereinzelt auch die künftigen Elfklässler nahmen das Angebot dankbar an, hat es sich doch mittlerweile herumgesprochen, dass an der Kantschule jeder - je nach Fähigkeiten und Lernbereitschaft – seine ganz individuellen Ziele erreichen kann. Von der einfachen Berufsbildungsreife bis zum Abitur ist nämlich alles möglich und das in einem passablen Tempo: in 13 Schuljahren. Dies und viel mehr konnten die Gäste in den beiden Infoveranstaltungen erfahren, die in der Aula  im C-Gebäude abgehalten wurden. In den beiden Veranstaltungen, die beide bis zum Bersten mit Gästen voll waren, wurden auch die Klassenlehrer der künftigen Siebtklässler vorgestellt. Man durfte sich schon mal beäugen.

 

Neben vielen Infos von der Schulrektorin Petra Müller und den Fachlehrern in ihren Räumen gab es noch zahlreiche kleinere und größere Veranstaltungen in den drei Schulgebäuden und den beiden Turnhallen zu bestaunen. Vieles, von dem, was vorgeführt und ausgestellt wurde, hatten die Schüler in den Projekttagen eingeübt bzw. angefertigt. Das Oberthema der Projekttage lautete: „Das 20. Jahrhundert. Die Welt verändert sich.“

 

Überblickt man den Tag, so kann festgehalten werden, dass die Kantschule das rege Interesse der Schüler- und Elternschaft aus der Umgebung auf sich zu lenken vermochte. Die vielen Gäste scheuten weder die frühe Stunde noch das frostige Wetter, um sich die Schule anzuschauen. Wir hoffen, dass ihre Erwartungen nicht enttäuscht wurden und dass es ein Wiedersehen gibt, nächstes Schuljahr in der Kant.

 

E. Guist

Kantschule

 

 

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Schülerinnen und Schüler der Kantschule singen erstmalig auf der neuen Bühne

(11.12.2009)
Eine neue Bühne für die Kantschule! Wir danken den Spendern! Der 20. November war für uns Kantianer ein besonderer Tag. Das Benefizkonzert, das wir gemeinsam mit dem LMG organisiert hatten, fand in der Turnhalle erstmalig auf unserer eigenen Bühne statt. Die kostspielige Anschaffung dieser Bühne, auf die wir alle sehr stolz sind, war nur dank einer Spende der Mittelbrandenburgischen Sparkasse und der Unterstützung unseres Fördervereins möglich. Viel Geld erarbeiteten Frau Denz und Familie Rudolph durch die Pausenversorgung, die sie regelmäßig Freitags durchführten.

 

Wir bedanken uns bei den Förderern des Projektes und freuen uns auf unseren nächsten Auftritt zum Weihnachtskonzert am 17.12.2009, um 19.00 Uhr, in der Turnhalle der Kantschule. Dazu laden wir Sie herzlich ein. 

 

K. Wilhelm
(Stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins)

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Die Gesamtschule mit gymnasialer Oberschule „Immanuel Kant" und das Lise-Meitner-Gymnasium Falkensee laden ein zum Benefizkonzert

(16.11.2009)
Am kommenden Freitag, 20. November findet in der Immanuel-Kant-Gesamtschule das 4. Benefizkonzert statt. Beginn ist um 19 Uhr. Dieses Konzert bildet den Abschluss der „Woche der Kinderrechte" in Falkensee.
 

An diesem Konzert nehmen Schüler und Schülerinnen beider Schulen teil. Ganz besonders freuen wir uns aber auf zwei Musikgruppen aus den Ländern, denen diese Spendenaktion gilt.
Das sind die Gruppen „Malenki", einer russischen Gruppe mit viel Musikalität und Elan und die Gruppe „Mag la Riu" aus Haiti. Geleitet wird diese Aktion von Valerie Theresin, einem Künstler des Afro- Karib- Express, die sicher vielen Schülern aus Falkensee aus Projektwochen bekannt sein dürfte. Die Gruppe „Mag la Riu" wird neben der Musik aus Percussions - und Tanzaktionen vorführen und auch zum Mittanzen einladen. Dieses Benefizkonzert ist verbunden mit einer Spendenaktion für eine Einrichtung für Behinderte in St. Petersburg. Dort werden dringend Kopfstützen für Rollstühle benötigt. Das zweite Projekt ist auf Haiti. Dort soll das eingenommene Geld einem Schulbau und zur Unterstützung einer Berufsbildungseinrichtung zugute kommen und mit diesem Konzert soll das ermöglicht werden. Das Eintrittsgeld beträgt 2.50 Euro für Schüler und 5 Euro für Erwachsene. Ob Groß, ob Klein- Alle sind recht herzlich eingeladen Musik für einen guten Zweck zu genießen!

 

Für kulinarische Köstlichkeiten aus den Regionen sorgen die Schülerfirma des LMG und eine Schülergruppe aus der Kantschule.

 

Mit erneuerbarer Energie durch Europa

(12.10.2009)
Europa ist kleiner geworden. Die Wege der Menschen zueinander sind kürzer, die Kommunikation leichter und der Wille und die Bereitschaft zueinander zu finden größer denn je. Dies alles auch dank der Europäischen Union. Mit Programmen wie dem COMENIUS-Projekt für lebenslanges Lernen fördert die Europäische Union schon seit Jahren den interkulturellen Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten, bzw. den mit der EU assoziierten Ländern im schulischen Bereich. Schulen aus verschiedenen Ländern finden sich, einigen sich auf ein gemeinsames Projekt, das sie dann sukzessive umsetzten, wobei sie im Austausch an den verschiedenen Schulstandorten ihre Ergebnisse auswerten. COMENIUS bedeutet also Schulpartnerschaft auf begrenzte Zeit (zwei Jahre), wobei neben dem gegenseitigen Kennenlernen auch die Arbeit an einem selbstgewählten Thema eine Rolle spielt.
 
Cordula Dopichei, Lehrerin an der Gesamtschule "Immanuel Kant" mit gymnasialer Oberstufe Falkensee, hat im Dezember 2007 an einem Comenius- Kontaktseminar in Alden Biesen (Belgien) teilgenommen und nach Partnerschulen sowie einem geeigneten Thema für die gymnasiale Oberstufe Ausschau gehalten. Es gelang ihr bei diesem Treffen die Weichen für eine Teilnahme der Kantschule am COMENIUS-Projekt zu stellen. Fünf Schulen aus den Ländern Belgien, Schweden, Türkei, Spanien und Deutschland einigten sich auf eine Zusammenarbeit, und zwar an dem Thema: "Entwicklung verschiedener Perspektiven der Umwelt in Europa".
 
Bei den bisherigen Projekttreffen in Schweden und Spanien , an denen jeweils Schüler und Lehrer aller Partnerschulen teilnahmen, ging es inhaltlich um den Energieverbrauch und das Energiesparen in den einzelnen Ländern. Die Partnerschulen trugen ihre Arbeitsergebnisse vor und werteten diese gemeinsam aus.
 
Für das Treffen der Schulen in Falkensee in der Woche vom 04.10 bis 08.10.2009 sollten die einzelnen Länder jeweils vorbereitend an ihren Schulen eine erneuerbare Energie erforschen. Neben Wasser-, Wind-, Sonnen- und geothermischer Energie war auch Biomasse als erneuerbare Energie ein Thema. Dies war das Thema der deutschen Projektgruppe.
 
Als die 16 Gäste (zwei Lehrer und zwei Schüler aus jeweils einem Land) am Sonntagabend in Falkensee ankamen, dachten sie zunächst jedoch nicht an Biomasse oder an erneuerbare Energien, sondern nur daran, ihre eigenen "Batterien" nach der langen Anreise wieder aufzuladen. Vier Tage voller spannender, ereignisreicher und kräfteraubender Aktivitäten in Deutschland sollten ihnen nämlich bevorstehen.
 
Am ersten Tag wurden die Gäste von der Schulleitung und von Schülern der Kantschule herzlich in Empfang genommen und konnten sich umgekehrt auch dem deutschen Publikum vorstellen. Danach gab es eine Besichtigung der Schule bzw. des Unterrichts. Um die Mittagszeit empfingen Bürgermeister Heiko Müller und Dezernent Dr. Sempf die ausländischen Gäste im Rathaus und stellten ihnen den Wohnort Falkensee vor. Vor allem die Geschichte der Stadt stieß bei diesem Vortrag auf das besondere Interesse der Zuhörenden. Den Nachmittag verbrachten alle Projektteilnehmer in Berlin, wo sie teils zu Fuß, teils mit dem Schiff auf der Spree die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bestaunen konnten.

Am Dienstag war Potsdam angesagt. Die Projektteilnehmer besuchten dort zunächst das anerkannte Institut für Klimaforschung (PIK) und das Geoforschungszentrum (GFZ), wo sie zwei interessante Vorträge zum Thema Klimawandel und geothermische Energie bzw. CO²-Senkung in Englisch hören konnten. Danach erlebten sie Potsdam, wie es sich dem Touristen bietet: eben preußisch und royal.
Mittwoch war der Tag der Arbeit: In der "Waldschule" in Pausin galt es im Plenum die Arbeitsergebnisse der einzelnen Schulen in englischer Sprache zu präsentieren und zu reflektieren. Wie sich zeigte, konnten die Schulen dabei aus einem reichen Fundus an Wissen und Erfahrung schöpfen, waren sie doch allesamt in der Projektphase von April bis September überaus fleißig gewesen.
 
Um vor allem das Thema der Kantschschule ("Energiegewinnung aus Biomasse") noch weiter zu vertiefen, besuchte die Gruppe am Nachmittag die Biogasanlage Neukammer bei Nauen. Hier konnten alle Teilnehmer mit fachkundiger Führung eine Biogasanlage hautnah und z. T. geruchsintensiv erleben.
Am Donnerstag tagten die Projektteilnehmer ein letztes Mal in der Schule. Es ging um die Evaluation der bisherigen Ergebnisse und um die Planung des nächsten Treffens in Bartin (Türkei). Wie die Evaluation deutlich zu erkennen gab, waren die Teilnehmer mit dem Erreichten zufrieden und freuten sich auf das nächste Treffen im Februar in der Türkei. Das Thema des nächsten Treffens lautet: "Das Umweltbewusstsein von Verbrauchern und Produzenten".
 
Als am Mittag die Gäste vor der Kantschule in die wartenden Kleinbusse stiegen, regnete es in Strömen. Die Unfreundlichkeit des Wetters konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass zischen den Gästen und ihren Gastgebern ein anderes Klima herrschte. Die herzlichen Umarmungen und gegenseitigen Wünsche zeigten an, dass zwischen den Menschen, ob nun Schüler oder Lehrer, eine innige Verbundenheit gewachsen ist. Aus Fremden sind Freunde geworden. Aus einer großen, fernen Welt wurde eine kleine, vertraute. Das COMENIUS-Projekt trägt Früchte.
 
Danksagung:
Gedankt sei an dieser Stelle allen am Projekt beteiligten. Dies sind vor allem die Schüler der jetzigen Jahrgangsstufe 12 , allen voran den Gastgebern (Nico Buttler, Karik Steinke, Claudia Peters, Fabian Rieck, Jennifer Gowitzke, Matthias Glantz, Saphira Sierig) und Schülern, die viel mitgeholfen haben (z. B. Steven Schuto). Von den Lehrern waren hauptsächlich Herr Krüger, Herr Dahling und Frau Dopichei beteiligt, Herr Guist wirkte bei dem Deutschlandtreffen mit. Großen Dank auch an der ASB-Schülerstation, die sich vor allem bei praktisch-organisatorischen Dingen (Errichtung des Buffets, Transporte) unentbehrlich gemacht hat, hier insbesondere Andrea Thiel und Frank Packhäuser.
 
 

Erich Guist
Kant-Gesamtschule

Foto zu Meldung: Mit erneuerbarer Energie durch Europa

Bewerbungstraining in der Jahrgangsstufe 9 mit Bürgermeister Heiko Müller - Praktikums- und Ausbildungsmesse am 8. Oktober ab 10 Uhr

(29.09.2009)
Bürgermeister Heiko Müller engagiert sich schon seit Jahren ganz konkret und persönlich in Schulen, indem er Schülern hilft, sich auf das Berufsleben vorzubereiten, und Kontakte knüpft zwischen Schule und Wirtschaft. Als ehemaliger Unternehmer kennt er nämlich die Anforderungen der Wirtschaft genau. Er kennt aber auch die Situation der Heranwachsenden an den Schulen. Viele Jugendliche wissen nicht wirklich, was nach der Schule auf sie zukommt. Ob Berufswahl oder Bewerbungsverfahren, sie stehen oft hilflos da und können so die Chancen nicht nutzen, die sie hätten, wenn sie besser auf die "Zeit danach" vorbereitet wären. Nicht dass die Schule keinerlei Berufsvorbereitung anbietet, aber die Möglichkeiten der Schule sind hier naturgemäß beschränkt. Was in der Schule gelernt wird, ist oft sehr theoretisch und nicht immer aktuell.
Deswegen bietet Müller sein spezielles Bewerbungstraining in den Schulen an und auch Bewerbungstraining in Kooperation mit Betrieben. Im September war Heiko Müller an der Kantschule und hat in drei Schüben alle 9. Klassen einem ca. zweistündigen Bewerbungstraining unterzogen. In einem mit Powerpoint unterstützen sehr anschaulichen Vortrag führte er die Schüler jeweils in die Themenfelder "Bewerbungstraining" und "Vorstellungsgespräch" ein, danach übte er mittels Rollenspiel ein Vorstellungsgespräch ein. Bei letzterem war die Beteiligung der Schüler gefragt.
Zuletzt verwies Müller auf die am 8. Otober in der Stadthalle Falkensee stattfindende Praktikums- und Ausbildungsmesse, die der Landkreis Havelland extra für die ortsansässige Jugend veranstaltet. In dieser Messe können sich Schüler von 10 bis 16 Uhr über ihre beruflichen Möglichkeiten und Perspektiven in der Region informieren.

[Infoflyer zur Praktikums- und Ausbildungsmesse]

[www.ausbildung-havelland.de]

Foto zu Meldung: Bewerbungstraining in der Jahrgangsstufe 9 mit Bürgermeister Heiko Müller -  Praktikums- und Ausbildungsmesse am 8. Oktober ab 10 Uhr

Kantschule siegt im Kreisfinale

(22.09.2009)
- Falkensee, den 22. September 2009 -
Der 1. Wettkampf in diesem Schuljahr brachte den Kantianern einen schönen, nicht unbedingt erwarteten Sieg. Die „kleinen" Fußballer (Klasse 7/8) zeigten bei dem Kreisfinale eine beeindruckende Leistung. Nach Abschluss aller Spiele kann man resümieren, dass die spielstärkste Mannschaft verdient das Turnier gewonnen hat. Körperlich an sich unterlegen überzeugte unsere Mannschaft durch ihren engagierten Einsatz und ansprechende spielerische Akzente. Die Neuzugänge aus Klasse 7 machten ihre Sache sehr gut. Besonders hervorzuheben sind die Spieler Dario Banasiak, der die Abwehr perfekt organisierte und der Mittelfeldmotor Brian Eggert. Brian glänzte durch seine hohe Laufbereitschaft, gute Technik und große Spielübersicht. Die Vorrunde wurde als 2. abgeschlossen mit 2 Unentschieden. Im Halbfinale ging es dann gegen den großen Favoriten der Bürgel-Gesamtschule aus Rathenow, die in ihrer Gruppe souverän Platz 1 belegte mit 2 Siegen und einem Torverhältnis von 7:1. Da unsere Abwehr kaum Torchancen zuließ und vorne die wenigen guten Chancen versiebt wurden, kam es zum ungeliebten Elfmeterschießen. Johannes Passek, unser 1. Schütze, zeigte Nerven und schob rechts vorbei. Nervenstärke bewiesen dagegen die anderen 4 Schützen (Dario, Brian, Tom,Martin).

 

Alle verwandelten sicher und unser Keeper Marco Eggers entschärfte 2 Schüsse, so dass wir glücklich, aber letztendlich verdient im Finale standen. Hier trafen wir auf das Meitner-Gymnasium Falkensee. In einer ausgeglichenen Partie stand es bis zur vorletzten Minute 1:1. Dann zeigte der Trainer ein glückliches Händchen, wechselte den Joker Kevin Mateja ein. Dieser nutzte seine gute Athletik und Schnelligkeit, in dem er einen weiten Pass an nahm, seinen Gegenspieler abschüttelte und gekonnt einnetzte. Im Frühjahr freuen wir uns auf das Regionalfinale des Landes Brandenburg.

Spieler der Siegermannschaft:

hinten links: Marco Eggers, Johannes Passek, Dario Banasiak, Daniel Ohnewald, Tim Klützke, Martin Berndt, Alexander Bastian
Lucas Grätsch, Tizian Krispin, Tom Wenzel, Justin Spielberg, Kevin Mateja, Brian Eggert


Platzierungen:

1. Platz: Kantschule Falkensee
2. Platz: Meitner-Gymnasium Falkensee
3. Platz: Bürgelschule Rathenow
4. Platz: Jahngymnasium Rathenow
5. Platz: Oberschule Rathenow
6. Platz: Oberschule Elstal


Kampet
Sportlehrer

Foto zu Meldung: Kantschule siegt im Kreisfinale

Zehntklässler feiern Abschlussball

(15.07.2009)

- Falkensee, den 15. Juli 2009 -

Am vergangenen Samstag wurde in der Preußenhalle wieder mal kräftig gefeiert. Der Anlass: Der Abschluss der Klasse 10 an der Gesamtschule "Immanuel Kant" mit gymnasialer Oberstufe in Falkensee. Für 44 der insgesamt 103 Zehntklässler (s. Bild) bedeutete dies aber nicht den endgültigen Abschied von der Schule, weil sie die Berechtigung für die gymnasiale Oberstufe erworben haben. 31 Schüler erhielten die FOR und 19 die EBR. Wir gratulieren allen Absolventen!

(E. Guist, Kantschule)

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Alkoholhölle - Ein Theaterstück zum Thema Alkohol im Haus am Anger

(08.07.2009)
- Falkensee, den 8. Juli 2009 -
,,Alkohölle" heißt ein Theaterstück, das uns, den Deutschkursen der Klassen 9e und f aus der Gesamtschule "Immanuel Kant" mit gymnasialer Oberstufe Falkensee, letzte Woche im ,"Haus am Anger" vorgeführt wurde. In diesem Stück spielten nur vier Schauspieler mit. Vier Schauspieler (zwei Frauen, zwei Männer), die mit ihrem Theater zu den Leuten hingehen, sprich: zu den Schulen oder Einrichtungen wie etwa das Haus am Anger. Trotzdem das Stück nur von vier Personen gespielt wurde, war es ein besonderes Theatererlebnis, an dem nichts fehlte. Es geht im Stück, wie es der Titel schon sagt, um die "Hölle" der Alkoholsucht. Lena, ein Mädchen, das bei ihrer Tante Maxi in einem Werbebüro ein Praktikum macht, versteht sich gut mit dem Alkohol. Sie trinkt ihn sehr gerne auf Partys und leider auch oft, wenn sie allein ist. Das ist wiederum die Angriffsfläche für Alkohol alias Ally, eine Art Teufel im Stück, der immer versucht, Leute zum Alkoholtrinken zu verführen. Er wettet am Anfang des Stückes mit dem Vater von Lena, der sich mittlerweile im Himmel befindet, dass er Lena auf seine Seite ziehen kann, d. h. dass sie so endet wie ihr Vater als Alkoholsüchtige. Der Vater hält dagegen, dass seine Tochter es schaffen wird, aus sich etwas zu machen, um nicht so zu enden wie er. (Er fuhr im Suff gegen den Baum). Die Gespräche zwischen dem Vater Ernst und Alkohol werden so präsentiert, als würden nur wir, die Zuschauer, sie wahrnehmen, nicht aber die anderen Personen des Stückes. Später taucht Alkohol im Büro Lenas auf und gibt vor, ein Vertreter von Mixgetränken zu sein. Er möchte Lena und ihre Tante dazu bewegen, dass sie Werbung für seine Alkoholprodukte machen. Lena findet die Idee gut und ist bereit auch ihre Tante zu überzeugen, doch diese hat genug mit ihrem Bruder, Lenas Vater, durchgemacht, um zu wissen, dass eine solche Werbung verantwortungslos ist. Alkohol gelingt es weiter Lena zu beeinflussen, indem er sie mit Alkoholpops abfüllt. Er verlässt sie, sicher die Wette schon gewonnen zu haben. Doch es kommt anders. Als Maxi, die Tante, ins Büro kommt und die betrunkene Lena am Boden sieht, will sie sie rausschmeißen. Doch bevor Lena geht, sagt sie ihr, wie alles bei ihrem Vater damals geendet hat. Lena wusste dies alles nicht und war schockiert. Vor allem darüber, das ihr Vater beinahe auch Maxi in den Tod gerissen hätte. Jetzt nimmt sich Lena vor, ihr Leben zu ändern. Sie verspricht ihrer Tante und sich selbst, dass sie einen Neuanfang macht. Man weiß am Ende nicht, ob sie es durchhält, ihr Versprechen auch zu halten. Hier kann sich der Zuschauer seine eigenen Gedanken machen.

Ich persönlich fand die Geschichte, die Handlung und den Auftritt sehr gut.

 

Meiner Meinung nach ist es der Theatergruppe "Theaterspiel" aus Witten wirklich gelungen, den Jungendlichen durch ihre Vorführung anschaulich zu machen, was der Alkohol alles anrichten kann mit einem Menschen und wie schnell man davon süchtig werden kann, ohne dass man es merkt. Der Mann, der den Vater gespielt hat (Peter Peiseler), ist selber alkoholkrank. Er hat aber die Sucht überwunden und versucht nun über das Theater anderen Leuten zu helfen, sich vom Alkohol zu lösen oder ihn zu meiden. Ich finde es eine starke Leistung, wenn es jemand schafft, sich selbst aus so einem Loch zu befreien und danach so offen über sein Problem spricht. In der Diskussion im Anschluss an das Stück fragten nämlich mehrere Schüler Herrn Peiseler über seine Zeit als Suchtkranker aus und der sprach ganz offen über alle Probleme. Wie wir erfahren haben, ist das Theaterstück auch in Zusammenarbeit mit ehemaligen Suchtkranken entstanden, enthält also teilweise reale Erfahrungen. Beate Albrecht, die die Tante Maxi spielte, hat aus diesen Erfahrungen das Stück geschrieben.

 

Abschließend möchte ich noch sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat, dieses Stück zu sehen. Für den kleinen, recht stickigen Raum konnten die Darsteller persönlich nichts. Es ist trotzdem toll, wenn im Haus am Anger immer wieder solche Stücke den Schülern vorgestellt werden. Der ASB hat dankenswerterweise die Veranstaltung organisiert und das Jugenamt hat sie finanziert.

 

Nino Konziela und E. Guist

[Alkohol alias Ally, der Verführer in Gestalt eines Alkoholvertreters (Tobias Vorberg), versucht Lena (Sabrina Ulrich) mit den neuen bunten Alcopops schwach zu machen. (Foto: E. Guist) ]

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Kantschüler beenden erfolgreich Jugendleitercard- und Kampfrichterausbildung in der Leichtathletik

(13.11.2008)

-Pressemitteilung vom 13. November 2008-

Wir, die Schüler des WP1-Kurses Sport Klasse 10 aus der Immanuel-Kant-Gesamtschule in Falkensee waren vom 03.11. - 07.11.08 im Jugendbildungszentrum in Blossin, um im Rahmen der Schülermentorenausbildung  Sport  unsere Jugendleitercardausbildung und die Kampfrichterausbildung in der Leichtathletik zu beenden. Der Kampfrichterlehrgang war sehr anstrengend, aber trotzdem waren wir am Ende froh, weil jeder von uns die Prüfung gut bestanden hatte. Außerdem hatten wir viele Sportmöglichkeiten;  vom Klettern in der Indoorhalle bis zum Fußball oder Volleyball war alles dabei und wir haben auch viele vertrauensbildende Spiele kennen gelernt. Außerdem durften wir neue Geräte im Kraftraum testen und wurden von unseren Leitern professionell eingewiesen, was echt Spaß gemacht hat.

Diese Woche war sehr lehrreich und wir hatten jede Menge spannende Erlebnisse. Von daher können wir die Schülermentorenausbildung und das Jugendbildungszentrum Blossin an alle sportlich Interessierten weiterempfehlen. Denn wem gefällt nicht eine Woche Lernen mit Sport und Spaß?


Die Schüler der WP 1 - 10. Klasse

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Bürgermeister Heiko Müller begrüßt die Teilnehmer der vom TSV organisierten Jugendbegegnung

(13.05.2008)
-Pressemitteilung vom 13. Mai 2008-

Ein wenig müde sie sehen sie aus die Teilnehmer der ersten vom TSV organisierten Jugendbegegnung. Gerade kommen sie vom Falkenhagener See. Dort haben sie gemeinsam ein leckeres Essen und ein paar entspannte Augenblicke am See genossen. Bürgermeister Heiko Müller wartet bereits auf dem Gelände der Kant-Schule. Dort haben die Jugendlichen für eine Woche ihr Quartier bezogen. Als Stadtoberhaupt lässt es sich Müller natürlich nicht nehmen, die Jugendlichen hier in Falkensee persönlich zu begrüßen und ihnen eine angenehme Zeit zu wünschen. 

"Wir freuen uns immer, wenn Jugendliche uns in Falkensee besuchen, denn Falkensee ist eine junge Stadt, die sich gern weltoffen präsentiert", äußerte sich Müller. "Tanzen sei eine wunderbare Brücke, die verbindet", so Müller weiter und wünschte den Jugendlichen alles Gute, viel Spaß und vor allem Erfolg bei der Abschlussveranstaltung am morgigen Mittwoch. Diese stellt den Höhepunkt der einwöchigen Begegnung dar. Diese beginnt am 14. Mai, um 19 Uhr in der Stadthalle im Gutspark. Jedes Land hat seinen eigenen künstlerischen Beitrag, sei es Tanz, Gesang oder eine Fotoausstellung mit nach Falkensee gebracht. Darüber hinaus präsentieren die Jugendlichen ihr gemeinsames Stück aus den Workshops. Eingeladen sind alle Interessierten, der Eintritt ist frei.

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Bestätigt: Kant-Gesamtschule und Diesterweggrundschule ab nächstem Schuljahr mit Ganztagsangeboten

(17.03.2008)
-Pressemitteilung vom 17. März 2008-

Im Schuljahr 2008/2009 werden die Kant-Gesamtschule und die Diesterweg-Grundschule mit Ganztagsangeboten beginnen. Damit gehören sie zu den 14 weiteren Schulen im Aufsichtsbereich des Staatlichen Schulamtes Brandenburg an der Havel, die mit dem nächsten Schuljahr im Ganztagsbetrieb agieren. Nach Prüfung der Antragsunterlagen und nach Bestätigung durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport werden in den nächsten Tagen im Rathaus die Genehmigungsbescheide erwartet. Bürgermeister Heiko Müller spricht von einem erfolgreichen Kampf mit Schülern, Eltern und Lehrern. Besonders freut er sich für die Kant-Gesamtschule, die sich nun schon etliche Jahre für die Anerkennung als Ganztagsschule engagiert hat.

Alle Genehmigungen stehen unter dem Vorbehalt, dass im nächsten Schuljahr Klassen in der Jahrgangsstufe 1 oder 7 zustandekommen. Das sieht für Falkensee gut aus. Derzeit liegen die Anmeldungen bei der Kant-Gesamtschule bei 107 für die Jahrgangsstufe 7. 85 Lernanfänger haben sich vorläufig an der Diesterweg-Grundschule angemeldet. Während die Kant-Gesamtschule in der offenen Form agieren wird, gilt für die Diesterweg-Grundschule ein verlässliches Halbtagsgrundschulangebot.

Wir machen uns ein Bild! Schnuppertage an der Kantschule Falkensee

(20.02.2008)

-Pressemitteilung vom 20. Februar 2008-

Wenn sich die Kinder und Jugenlichen mit ihren Eltern zusammen für neue Schulen entscheiden müssen, beginnt in der Regel eine Phase hektischer Aktivitäten. Man befragt die Nachbarn, studiert Broschüren oder recherchiert im World Wide Web. Alles gut und richtig. Aber mit der Schule verhält es sich wie mit der Jeans: Die Marke, das Material und der Schnitt sind nicht alles. Sie muss auch „passen". Und dazu muss man sie anprobieren. Besser als die Eltern wissen dies die Schüler, diese Experten im Mileu. Schließlich haben sie täglich Zeit und Gelegenheit die Schule zu erleben und zu prüfen.

 

Diesem Bedürfnis, die neue Schule einfach einen Tag lang prüfen zu können, kommt die Gesamtschule „Immanuel Kant" mit gymnasialer Oberstufe in Falkensee nun schon im zweiten Jahr mit ihrem Schnuppertag-Angebot entgegen. An jeweils einem Tag öffnet sich die Pforte für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe sechs und zehn. Dann strömen Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Schulen herbei und erleben die Schule hautnah. Die Begrüßung der Gäste durch die Schulleitung, wichtige Infos zur neuen Schule, eine Führung durch die Gebäude, dann Unterricht in selbstgewählten Fächern - dies ist der rutinierte Ablauf an so einemTag.

 

Am Mittwoch, dem 13. Februar 2008, war es so weit: Etwa 170 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 kamen zur Kantschule. Sie kamen von Falkensee, Schönwalde oder Brieselang und waren gespannt auf das, was sie erwartet. Als sie ca. 13 Uhr die Schule verließen, waren sie geschafft von all den Eindrücken - und der letzten Stunde Sport in der Turnhalle. Den Schülern der Jahrgagsstufe 10, die am Freitag „schnuppern" kamen, erging es nicht viel anders. Nach Führung, Infoveranstaltung und Unterricht konnten alle sagen: Das hat erstmal gereicht.

 

Wer mehr will, der kann mehr haben: Nächstes Schuljahr - an der Kant.

 

 

(E. Guist)

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Tag der Offenen Tür an der Gesamtschule Immanuel Kant mit gymnasialer Oberstufe

(07.02.2008)

-Pressemitteilung vom 07. Februar 2008-

Die Schule für alle: Für alle Schüler, für alle Abschlüsse

 

Die Gesamtschule Immanuel Kant mit gymnasialer Oberstufe lädt ein zu ihrem Tag der Offenen Tür am 16. Februar 2008, von 9-12 Uhr. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm: Es reicht von Infoveranstaltungen für die Sek I (7. Klasse) und die Sek II (11. Klasse) über Präsentationen aller Fachbereiche, Vorführungen von Projekten wie „Mediation" und „Chemie im Kontext" und die Vorstellung der Kooperationspartner (Schülerfirma, Schulsozialstation) bis hin zu sportlichen Aktivitäten in der Turnhalle.

 

Die Kantschule ist eine der wenigen Gesamtschulen, die es in Brandenburg noch gibt, und sie will auch eine Gesamtschule bleiben. Denn sie ist eine gute Idee.

 

Gesamtschule heißt erstens: Eine Schule für alle Schüler, unabhängig von der Bildungsgangempfehlung der Grundschule, unabhängig von der Herkunft, von der individuellen Lerngeschwindigkeit: Denn die Gesamtschule bietet zahlreiche Möglichkeiten für alle Schüler, sich die richtige Schullaufbahn zusammenzustellen.

 

Gesamtschule heißt zweitens: Eine Schule für alle Abschlüsse, ob man erweiterten Hauptschulabschluss anstrebt oder den Realschulabschluss oder nach der zehnten Klasse bis zum Abitur weitermachen möchte (weiterhin in dreizehn Jahren, mit weniger Stress als an den Gymnasien): Die Gesamtschule sortiert niemanden aus, sie hält bis zum Schluss alle Optionen offen.

 

Kantschule heißt darüber hinaus: Eine sportbetonte Gesamtschule. Das bedeutet, Sport kann in der 7. Klasse als Wahlpflichtfach gewählt werden und ist dann besonders wichtig für die Abschlüsse nach der 10. Klasse.

 

Über all das kann man sich beim Tag der Offenen Tür informieren. Die Schülerinnen und Schüler der 6. bzw. 10. Klassen haben die Möglichkeit, sich an den Schnuppertagen am 13.2. und 15.2. echten Unterricht von innen anzusehen.

 

Zur Vorbereitung lohnt es sich auf der umfangreichen Homepage vorbeizuschauen: http://www.kantschule-falkensee.de/ mit detailliertem Programm und zahlreichen weiteren Informationen.

 

Hartmut Riedel

AG Öffentlichkeitsarbeit der Kantschule

Zum "Apfelfest" bei Pflanzenkölle

(19.10.2007)

-Pressemitteilung vom 19. Oktober 2007-

Am 1. Oktoberwochenende feierte "Pflanzenkölle" mit seinen Besuchern ein buntes Apfelfest. Und wir, die Schüler der Immanuel-Kant-Gesamtschule und die Klasse 9l des LMG, durften dabei sein.


In den frühen Morgenstunden des 6. Oktober, Falkensee ruhte noch im Nebel, fuhren wir mit unseren Eltern und Lehrern zum "Pflanzenköllemarkt". Dort hatten wir am Vorabend eine große Tombola, eine Bühne, einen Grill- und Kuchenstand aufgebaut. Pünktlich um 9 Uhr waren wir bereit, die Kunden mit selbstgebackenen Torten, Apfelkuchen in vielen Variationen, Apfelkompott, aromatischem Kaffee und gegrillten Bratwürsten zu verwöhnen.


Auch am Tombolastand gab es bald viel zu tun. Die 16 fleißigen Losverkäufer, die auf dem Parkplatz, im Havelpark und im Köllemarkt bei herrlichem Herbstwetter ihre Lose anboten, verkauften über 4000 Stück. Das tolle dabei war, dass jedes 3. Los gewann. Wunderschöne Blumen oder Sachpreise konnten wir am Tombolastand aushändigen. Viele Leute holten ihre Gewinne mit strahlenden Augen ab, besonders dann, wenn sie uns erzählten, dass sie bisher noch nie etwas gewonnen hatten und so manch eine Frau war froh, dass sie in Begleitung ihres Mannes einkaufen kam, denn nun brauchte sie sich keine Gedanken machen, wer die großen Pflanzen sicher nach Hause bringt.


Freude brachten wir sicherlich auch vielen Kunden mit unserem bunten Kulturprogramm, das mehrmals am Wochenende präsentiert wurde. Lieder, Tänze, Gedichte, Akrobatik und instrumentale Darbietungen luden zum Verweilen ein.
Wir hoffen, dass wir zum Gelingen des Festes beitragen konnten und möchten uns recht herzlich dafür bedanken, dass wir dabei sein durften und dass "Pflanzenkölle den Tombolagewinn beiden Schulen sponsort.

K. Wilhelm
Gesamtschule "Immanuel Kant"

Kant ist cool! Mit Spaß ins neue Schuljahr

(04.09.2007)

-Pressemitteilung vom 04. September 2007-

Wie ist die neue Schule? Krieg ich da neue Freunde? Finde ich mich dort zurecht? Mit solchen Fragen kommen die Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse am ersten Schultag in die neue Schule.

 

Die Kantschule in Falkensee hat sich auf diese Fragen gut vorbereitet, und zwar mit einem speziellen Programm: Die Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse haben eine Woche Zeit, sich und ihre neue Umgebung kennenzulernen. In Gruppen aufgeteilt durchleben sie verschiedene Stationen, in denen Spiel, Spaß und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Ob in gruppendynamischen Spielen draußen im Freien, in kreativer Arbeit im Töpferraum der Schule oder als Mimen im Rollenspiel im Haus am Anger, sie lernen in diesen Tagen eine Klassengemeinschaft zu werden ebenso wie aktive Mitglieder der neuen Schule. Das Schul-Erkundungsspiel am letzten Schultag der Woche, bei dem alle neuen Schülerinnen und Schüler mit Zetteln und Stift bewaffnet durch die Schulgebäude streuen, symbolisiert sozusagen die endgültige Inbesitznahme der neuen Schule. Ob ältere Schüler, Lehrer, Sekretärinnen oder der Hausmeister, sie alle werden mehrfach angehalten, die Schule partiell vorzustellen. Viele können dabei von den „Neuen" was lernen, indem sie z. B. beim Mitsuchen mitbekommen, was sich unter „A3.12" verbirgt.

 

Die erste Schulwoche war nicht nur für die Siebtklässler etwas Besonderes sondern auch für die anderen Schüler der Schule. Schon zum zweiten Mal startet die Kantschule mit jahrgangsstufenspezifischen Projekten ins neue Schuljahr. Warum nicht den Beginn des Schuljahres nutzen, um Dinge zu tun, für die im routinierten Jahresablauf - zumindest in diesem zeitlichen Umfang - keine Gelegenheit mehr ist. So können die 8. Klassen eine Woche lang schwimmen, die neunten Klassen lernen Facharbeiten anzufertigen und die Schüler der 10. Klasse bereiten sich auf die zentralen Prüfungen vor. In den Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 werden unterschiedliche Methoden und Arbeitstechniken trainiert, die in der weiteren Arbeit und vor allem bei den Abiturprüfungen von Bedeutung sind.

 

Insgesamt also eine Woche, die auf vielfältige Weise der Vorbereitung des Schuljahres dient. Nach dem Motto: Wer vorher warmgelaufen ist, hält die lange Strecke durch und hat hinterher auch keinen Muskelkater.

 

Wir danken Frau Rolla und ihrem Team für die gute Organisation der Einführungswoche.

 

Erich Guist

Kantschüler im neuen Schuljahr

(31.08.2007)

-Pressemitteilung vom 31. August 2007-

Die Schüler der Immanuel Kant Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Falkensee begannen das Schuljahr mit sehr unterschiedlichen pädagogischen und fachlichen Angeboten entsprechend ihrer Jahrgangsstufe. Für den Abiturjahrgang bedeutete dies Methodentraining in den Leistungskursfächern. Englischlehrerin Cordula Dopichei arbeitete gemeinsam mit der Studentin Sara Armstrong von der Eastern Michigan University zusammen, um ihre Schüler optimal auf das Abitur 2008 vorzubereiten. Die amerikanische Studentin verbringt einen Teil ihrer Semesterferien bei ihrer Freundin Jeanine Kreowsky im Havelland, die im letzten Schuljahr das Abitur an der Gesamtschule ablegte.

 

 

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Die zukünftigen Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe der Kantschule

(10.07.2007)

-Pressemitteilung vom 10. Juli 2007-

Am Abschlussball der 10. Klassen in Großglienicke feierten etwa 150 Schülerinnen und Schüler der Kantschule ihren Abschluss.

 

In einem Gruppenbild präsentierten sich die zukünftigen Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe der Kantschule dem Publikum. Ihnen aber auch allen anderen Absolventen der 10. Klasse an der Kantschule wünschen wir viel Erfolg und viel Glück für ihre weitere Laufbahn.

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Schulleiterin Edith Eckardt geht in den Unruhestand

(09.07.2007)

-Pressemitteilung vom 09. Juli 2007-

Nach Jahrzehnten im Schuldienst geht Edith Eckardt in den Ruhestand. Die seit 1991 amtierende Schulleiterin der Immanuel-Kant-Gesamtschule mit erweiterter Oberstufe wurde heute von Kollegen, Eltern, Schülern und Vertretern der Stadt und dem Kreis herzlich verabschiedet.

Sie  dürfe sich mit Fug und Recht eine erfahrene Pädagogin nennen, die in das Lebensbuch vieler Schülerinnen und Schüler einiges hineingeschrieben habe, so Bürgermeister Jürgen Bigalke. Auch Dr. Uwe Mull, der kommissarische stellvertretende Schulleiter,unterstrich, dass die Lehrerin für Französisch und Englisch aus Teenagern Persönlichkeiten geschaffen habe.

Edith Eckardt hat sich als Schulleiterin vehement für das Gesamtschulmodell mit seinen differenzierten Fördermöglichkeiten für die Schüler eingesetzt. "Wie gut und richtig das war, zeigen auch jetzt wieder die schulpolitischen Diskussionen. Und Sie haben sich nicht zuletzt für die Schülerinnen und Schüler, die ein bisschen mehr Zeit brauchen als andere, eingesetzt und erreicht, dass an der Kant-Gesamtschule eine gymnasiale Oberstufe aufgebaut wird", so Jürgen Bigalke.

In der Amtszeit von Eckardt hat sich die Schule von einem "Kleinbetrieb" zu einem "mittelständischen Unternehmen" entwickelt, beschrieb Uwe Mull passend die vergangenen Jahre der Schule. Die hat 1991 mit nur 200 Schülern begonnen. Heute sind es über 780 Schülerinnen und Schüler und 66 Lehrerinnen und Lehrer.

Edith Eckardt wird der Schule aber nicht den Rücken kehren. Als neue Vorsitzende des Fördervereins wird sie nunmehr von anderer Stelle weiter für "ihre" Schule streiten.

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Jugend trainiert für Olympia

(15.03.2007)

-Pressemitteilung vom 15. März 2007-

In der Immanuel Kant-Gesamtschule fand gestern das Landesfinale im Schulwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" im Geräteturmen statt. Im Vorfeld der Turnweltmeisterschaften erwarteten die Zuschauer spannende Wettkämpfe. Die Mädchen des Lise-Meitner-Gymnasiums in der WK II (Jahrgänge 1990 bis 93) und das Team der Diesterweg-Grundschule in der WK IV (1994 bis 97) holten sich gestern die Siege und qualifizierten sich für die Bundesfinals. Für die Mannschaft des Gymnasiums findet dies im Mai in Berlin statt, während die Sieger der Wettkampfklasse IV als "Vorturner" der Weltelite in Stuttgart ihre turnerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

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Englischkurs in der "Immanuel Kant" Gesamtschule

(12.03.2007)

-Pressemitteilung vom 12. März 2007-

Herzlichen Glückwunsch zur Traumnote 1,3 im Fach Englisch für die Lehramtsanwärterin Daniela Wulf. Hier mit dem Englischkurs der 8b und Ausbildungslehrerin Cordula Dopichei der Gesamtschule "Immanuel Kant".

Foto zu Meldung: Englischkurs in der "Immanuel Kant" Gesamtschule

Falkenseer Schulen unter sich

(23.01.2007)

-Pressemitteilung vom 23. Mai 2007-

Nun schon zum zweiten Mal fand in Falkensee, in der Sporthalle der Kantschule, am 17. Januar 2007 das Kreisfinale der Mädchen und Jungen für die Klassen 7/8 statt.


Der Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia" konnte für alle Mannschaften an einem Tag durchgeführt werden, da nur zwei Jungen- und drei Mädchenmannschaften aus Falkensee gemeldet hatten. Ich - als Vertreter der Kantschule - kann die anderen nichtteilnehmenden Schulen verstehen, da durch die Anwesenheit des Meitnergymnasiums der Sieger oft schon im Vorfeld feststeht.


Grund dafür ist, dass die Teams des Gymnasiums meistens aus einer kompletten Vereinsmannschaft mit Oberliganiveau bestehen. Für den Rest geht es daher oft nur um die weiteren Platzierungen. Trotzdem wäre es jedoch schön, den Leistungsvergleich mit anderen annähernd gleichstarken Gegnern zu suchen.


Also - zurück zum olympischen Gedanken: Die Teilnahme am Wettkampf ist entscheidend!

 

Nun zum Turnierverlauf!
Im einzigen Jungenspiel standen sich die Engels- und die Kantschule gegenüber. Nach Ablauf der regulären Spielzeit stand es 13:13. Die Kantschule begann beide Halbzeiten sehr schwach und geriet jeweils in frühen Rückstand. Im Verlauf des Spiels steigerte sie sich und konnte nach großer kämpferischer Leistung kurz vor Schluss noch den umjubelten Ausgleichstreffer erzielen.


Bester Mann unserer „Sieben" war Maurice Gernig, der durch seinen enormen Einsatz und seinen spielerischen Fähigkeiten die Mannschaft mobilisierte und führte. Die Entscheidung musste die Verlängerung (5 Minuten) bringen.
Ausschlaggebend für den Sieg der Engelsschule war die individuelle Klasse eines sehr robusten Feldspielers, der die beiden Siegtore erzielte.


Trotz der Niederlage schauen wir optimistisch in die Zukunft, wenn man bedenkt, dass die meisten Spieler erst die siebente Klasse besuchen. Das Motto kann demzufolge nur lauten „ Kopf hoch und weitermachen". Bei den Mädchen setzte sich wie erwartet das favorisierte Meitnergymnasium mit zwei klaren Siegen (22:1 gegen Engels und 15:3 gegen Kant) durch.
Mit dieser guten Leistung dürfte sogar auch die nächste Runde (Regionalfinale) erfolgreich gemeistert werden, um dann im Landesfinale zu stehen.


Viel Erfolg dabei!


Im zweiten Spiel besiegten unsere jungen Damen die Engelsschule sicher mit 12:0. Auch hier ein dickes Lob für Einsatz, Spielvermögen und Fairness. Schulsportkoordinator, Herr Große, bedankt sich noch einmal bei der Schulleitung der Kantschule für die Bereitstellung der Turnhalle!

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Kantschüler erhielten Auszeichnungen für hervorragende Leistungen bzw. für ihr gemeinnütziges Engagement

(18.12.2006)

-Pressemitteilung vom 18. Dezember 2006-

Am Schulfest der Kantschule, am 1. Dezember 2006, wurden wieder mehrere Schüler der Kantschule für ihr gemeinnütziges Engagement bzw. für ihre hervorragenden Leistungen öffentlich geehrt.

 

Die Schülerinnen Vivien Wein und Nicole Gaede, der Schüler Alexander Berlin (alle aus der Jahrgangsstufe 8) und ihrer Sportlehrerin Martina Sattler erhielten die „Sportehrung der Stadt Falkensee 2006" für ihre herausragenden Leistungen im Sportjahr 2006.

Die Schülerin Sabine Vorwerg und die Schüler Marcus Weber und Johannes Rothenhagen aus der Jahrgangsstufe 12 erhielten die Kantehrung 2006. Sabine erhielt die Kantehrung für ihr Engagement über mehrere Jahre für öffentliche schulische Veranstaltungen, Markus und Johannes erhielten die Ehrung für ihre Verdienste Verdienste um die Entwicklung der ASB Schulstation.

Die Kantschule wünscht den Schülerinnen und Schülern für das kommende Jahr weiterhin viel Erfolg und alles Gute!

 

Erich Guist
Kant-Gesamtschule

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Schnuppern, ob die Schule schmeckt - Schnuppertag für die Sechsklässler an der Kantschule Falkensee

(30.11.2006)

-Pressemitteilung vom 30. November 2006-

Wohin mit dem Kind im nächsten Schuljahr? Die Frage stellen sich jetzt schon viele Eltern, die Kinder in der sechsten Klasse haben. Und einige Schulen sind schon dabei, Antworten zu geben, so die Gesamtschule „Immanuel Kant" mit gymnasialer Oberstufe in Falkensee. Sie hat alle Sechsklässler aus den umliegenden Schulen zu einem Schnuppertag eingeladen und knapp 200 Schüler sind am Mittwoch, den 29. November der Einladung gefolgt. Ganze Klassen, ja Jahrgangsstufen haben das Angebot angenommen, die Kantschule mal einen Tag lang in der Projektwoche zu beschnuppern.

Die Kantschule hat sich auf diesen Tag gut vorbereitet. Sieben Organisationsteams bestehend aus jeweils einem Lehrer und zwei Schülern nahmen die Gäste in Empfang. Nach einer Führung durch das Schulgebäude, in welcher die Schüler einen ersten Eindruck von der Schule erhielten, konnten sich die Gäste einzelnen Projekten anschließen, an denen Kantschülern und -lehrern gerade arbeiteten. Es gab eine große Auswahl an Projekten, die unter dem Oberthema „Europa" standen, angefangen mit Akrobatik über bedrohte Tierwelt, Frankreich sucht den Superstar, Schach etc. bis zu Weltwunder der Antike. An diesen Projekten durften sich die Gäste gruppenweise beteiligen, wobei sie auch Gelegenheit hatten, sich mit den „Großen" auszutauschen. 

Gegen Mittag fanden sich dann alle Sechstklässler in der neuen Turnhalle ein, um dort die Sportprojekte Fußball und Volleyball aufzusuchen bzw. an Stationsspielen teilzunehmen. Als die Gäste die Sporthalle wieder verließen und sich auf den Heimweg machten, hatten sie einen Tag an der Kantschule verbracht. Es war ihr erster Tag. Für viele wird es nicht der letzte gewesen sein.

E. Guist

Foto zu Meldung: Schnuppern, ob die Schule schmeckt - Schnuppertag für die Sechsklässler an der Kantschule Falkensee

Kant-Schüler im Rathaus

(28.11.2006)

-Pressemitteilung vom 28. November 2006-

Im Rahmen ihrer Projektwoche zum Thema Europa waren heute zwei Gruppen der Immanuel-Kant-Gesamtschule im Rathaus. Während sich die einen mit der Arbeit in den Fachbereichen der Verwaltung beschäftigten, gingen die anderen konkreten stadtplanerischen Vorhaben sowie der Planung um die Nordumgehung nach.

Interessiert verfolgten die Schüler der Kant-Gesamtschule den Verlauf der geplanten Nordumfahrung, den ihn Kathrin Pollow vom Stadtplanungsamt und Günter Siegert vom Tiefbauamt erläuterten.

Foto zu Meldung: Kant-Schüler im Rathaus

Hertha zum Anfassen - Kantschüler im Olympiastadion

(22.11.2006)

-Pressemitteilung vom 22. November 2006-

Nachdem es uns im letzten Schuljahr gelungen war, einen Olympiasieger an die Kantschule für ein äußerst interessantes Forum zu holen, suchte der WP 1 Kurs Sport (KL. 9) erneut ein Highlight für einen abwechslungsreichen Unterricht. Der anstehende Fußballkomplex brachte schließlich den zündenden Gedanken. Wir wollten uns einmal etwas genauer mit dem aufstrebenden Bundesligaclub, Hertha BSC befassen. Helfen sollte uns dabei eine Führung durch das neu gestaltete Olympiastadium mit Schwerpunkt - Hertha! Die Schüler erhofften Dinge zu sehen, die sonst nur unmittelbar Beteiligte erleben. Und so kam es auch. Da der Kurs rechtzeitig vor Ort war, blieb noch etwas Zeit, erste Eindrücke im Fanshop zu bekommen. Jetzt ging es los. Unser Stadionführer, der mit seiner lockeren Art gut ankam, führte uns zu den "heiligen Orten". Zuerst informierte er uns über nüchterne, aber sehr interessante Fakten zum Stadion, wie z.B.: Dachfläche 42.000 m2, Glasfläche 6.006 m2, Umbaukosten 240 Mio. Euro, etc. Das alles konnte man mitten aus dem Stadion wunderbar erkennen. Ein schönes Gefühl hatten wir auch, als die Plätze (weiche Schaumstoffsitze) eingenommen wurden, wo sonst nur die absoluten Ehrengäste sitzen, wie Herr Beckenbauer, Herr Zwanziger oder die Kanzlerin. Beeindruckend empfanden die Kursteilnehmer auch den Standort auf der neuen und markanten blauen Tartanbahn, die direkt am Spielfeld lag. Jetzt fehlten nur noch die 74244 Zuschauer, um die Atmosphäre zu erahnen, die die Spieler haben, wenn es dann richtig zur Sache geht. Über den Spielerweg gelangten wir endlich zu den Katakomben des Stadions, in die Umkleidekabinen.

 

Da, wo noch vor wenigen Wochen Klinsi mit seinen "jungen Wilden" für Furore sorgte, indem er sie entsprechend motivierte, saßen jetzt Christopher, Jenny und Florian. Nach der Besichtigung des Entmüdungsbeckens kamen wir noch in den Konferenzraum, wo Trainer Falko Götz der Presse bei Heimspielen zu erklären versucht, warum verloren bzw. gewonnen wurde. In dieser Saison dürfte ihm dieser Weg bisher sehr angenehm gewesen sein. Trotz der vielen neuen Eindrücke wurden einige Schüler allmählich etwas unruhig. Ich konnte sie verstehen. Denn was wäre  ein Besuch bei Hertha, ohne die Protagonisten? Endlich führte uns unser Betreuer zum Trainingsplatz. Da Hertha am nächsten Tag ein Pokalspiel gegen die Stuttgarter Kickers hatte und endlich mal wieder gegen einen unterklassigen Gegner nicht rausfliegen wollte, wurde das Training kurzfristig vorverlegt. Deshalb sahen wir nur noch etwa 25 Minuten. Als einige Spieler den Platz bereits verließen und bereitwillig den wartenden Fans Autogramme gaben, übten Leistungsträger wie Bastürk, Boateng, Friedrich und Pantelic noch Elfmeter bzw. Freistöße. Letztgenannte waren natürlich für Autogramme und gemeinsame Fotos besonders begehrt. Sogar Schalke oder Bayernfans zeigten am nächsten Tag in der Schule ihre Trophäen. Fazit: Ein Tag, der sicherlich in schöner Erinnerung bleiben wird.

Karen Voge/Ulrich Kampet

Foto zu Meldung: Hertha zum Anfassen - Kantschüler im Olympiastadion

Methodentraining und mehr - Schuljahresbeginn an der Kantschule

(12.09.2006)

-Pressemitteilung vom 12. September 2006-

Die Kantschule ist gestärkt in das Schuljahr 2006/2007 gestartet: Fünf Klassen mehr als zuvor in der Sekundarstufe I, so viele Schüler in der Jahrgangsstufe 11 wie noch nie und nochmal 12 neue Kollegen: Das Haus ist voller Leben und neuer Gesichter. Und gleich in der ersten Schulwoche wurde durchgestartet: Zum ersten Mal nutzte das Kollegium den kompletten Unterricht zu einem umfassenden Methoden-Training. Ein junges Team um Biologie- und Chemielehrerin Jana Rolla hatte die Konzeption erarbeitet und die Planungsarbeiten übernommen: Und die Aktion wurde zu einem vollen Erfolg. Die frischen neunten Klassen wurden in einem Intensivkurs mit inhaltlichem Aufbau und formalen Anforderungen der Jahresarbeit vertraut gemacht, die seit zwei Jahren Pflicht für alle Schüler in Brandenburg ist. Die Mädchen und Jungen belegten fast rund um die Uhr die Computerräume. Die zehnten Klassen bekamen von ihren Lehrern Tricks beigebracht, wie man sich auf die Prüfungen am Ende der Sek I vorbereitet. Karteikarten, Mindmaps, Lernposter verzierten bald die Räume. Die elften Klassen erfuhren von ihren neuen Lehrern, welche Anforderungen in der Sekundarstufe II auf sie warten. Sie wiederholten grundlegende naturwissenschaftlichen Arbeitsmethoden oder Strategien der Informationsaufbereitung vom Deutschlehrer. (Manch einer lernte sie auch erst ganz staunend kennen.) Ähnlich, aber vertieft und bereits auf anderem Niveau, verfuhren die Lehrer der Leistungskurse der Jahrgangsstufen 12 und 13, die gezielt auf die Themen der vier Kurshalbjahre eingingen, die eine oder andere Lücke schlossen oder aus aktuellem Anlass Diskussionstechniken auffrischten, indem sie Günter Grass' Nebensätze mit gutem Deutsch verglichen.

Und wo blieben die Klassen sieben und acht? Auch hier wurde gearbeitet. Die neuen Siebten lernten sich und die Schule und die Lehrer kennen und eine ganze Menge mit dem Schulsozialarbeiter. Was der für Spiele kennt! Und wie man argumentieren muss, wenn man sein Schulhofmodell aus Ton der Klasse präsentiert! Nur die achten Klassen ließen sich die ganze Woche über kaum blicken: Sie absolvierten im Block und bei bestem Wetter den kompletten Schwimmunterricht, der in diesem Jahrgang vorgeschrieben ist, und das war auch gut so, denn bei unter 20° wird es ganz schön kalt im Freibad. Und am Montag der zweiten Schulwoche ging's dann los mit dem Lehrplan: Ganz konzentriert und gründlich und ohne Reibungsverluste wie sonst nach den Ferien, wenn man sich in den ersten Unterrichtsstunden seinen Urlaub erzählen muss.

 

Hartmut Riedel
(AG Öffentlichkeitsarbeit)

Foto zu Meldung: Methodentraining und mehr - Schuljahresbeginn an der Kantschule

Schwimmlager der Kantschule

(05.09.2006)

-Pressemitteilung vom 05. September 2006-

Etwas anders als sonst, begann  in diesem Schuljahr der Unterricht für die Klassen 7 bis 13 an unserer Schule. Da es erfahrungsgemäß den Schülern (7 bis 10) relativ schwer fällt, den Lehrstoff möglichst schnell, effektiv und fasslich zu erarbeiten, suchten wir als Kollegium nach neuen Möglichkeiten, sie dabei mehr zu unterstützen. In der 1. Unterrichtswoche wurde fächerübergreifend ein Methodentraining für das „Lernen" durchgeführt. Unsere vier 8. Klassen hatten jedoch ein anderes Programm zu absolvieren. Da der Rahmenplan Sport (je nach Voraussetzungen) auch das Stoffgebiet Schwimmen einfordert, meldeten wir uns langfristig im Waldbad Falkensee an. Schade, dass der Jahrhundertsommer in diesen Tagen gerade eine Pause machte. Bei teilweise frischen Außen- und verträglichen Wassertemperaturen von 20-22° C stürzten sich die Schüler ins nasse Element. Überprüft wurden Zeitschwimmen, Ausdauerschwimmen, Streckentauchen,  Tieftauchen und Springen. Erfreulicherweise erreichten fast alle Schüler Noten im Bereich 1-3. Damit bei etwa 96 Kindern auch möglichst viele in Bewegung bleiben, übten einige Sportlehrer zeitgleich mit zwei Klassen Elemente der technisch sehr anspruchsvollen Sportart Volleyball.

 

Glücklicherweise bestätigte sich bei uns nicht der traurige bundesweite Trend, dass immer weniger Kinder überhaupt schwimmen können. Weil Falkensee leider noch kein eigenes Hallenbad besitzt und der Schwimmunterricht somit nicht wie notwendig bereits  in den Grundschulen durchgeführt werden kann, sollten die Eltern  noch mehr Eigeninitiative  für die Schwimmausbildung ihrer Kinder entwickeln. Die beiden noch nicht so sicheren Schwimmer wurden von einer Kollegin mit grundlegenden theoretischen Informationen und praktischen Übungen bedacht. Der Rest konnte ausnahmslos schwimmen.

Am letzten Tag wurde unsere Planung leider doch noch über den Haufen geworfen. Petrus öffnete die Schleusen und wir zogen uns zurück in die trockene und warme Sporthalle. Die geplante Abnahme der Schwimmstufen fiel leider ins Wasser und muss verschoben werden. Da der Spaß auch nicht zu kurz kam, (es blieb genügend Zeit, die Rutsche zu nutzen) denken wir, dass das Schwimmlager seine Aufgabe voll erfüllt hat.

 

Ulrich Kampet (Sportlehrer)

Ein unerwarteter Erfolg - Platz drei für die Kant-Fußballer

(26.06.2006)

-Pressemitteilung vom 26. Juni 2006-

Wie heißt es doch so schön, "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt"! Diesmal im positiven Sinne traf das Sprichwort für die Kantfußballer zu. Nachdem wir unsere aussichtsreiche Mannschaft der Klassen 9/10 leider wieder zur Kreisolympiade abmelden mussten (einige Schüler hatten an diesem Tage ihre Abschlussprüfung), fuhren wir am 22. Juni mit der Klassenstufe 7/8 nach Rathenow zum Wettkampf. Alle waren gespannt, wie sich die völlig neu angelegte Sportanlage am Schwedendamm präsentieren würde. Neben der neuen Tartanbahn und einer Wurfanlage gab es noch einen Rasenplatz und einen Kunstrasenplatz. Zu unserer Überraschung wurde auf Kunstrasen gespielt, da Anfang Juli ein Spiel zwischen Optik Rathenow und Hertha BSC stattfindet. Dazu wird natürlich ein perfekter Rasen benötigt. 

Nun zum Turnier. Insgesamt waren sieben Mannschaften am Start. Die Kantschule, als Vertreter des Bereiches Falkensee, und Schulen aus Rathenow bzw. Premnitz kämpften um die heiß begehrten drei Medaillen. Es wurde in zwei Gruppen gespielt, jeder gegen jeden, anschließend Gruppenerster gegen Gruppenzweiter, über Kreuz. Unser erstes Spiel gewannen wir mit 3:0 gegen Rathenow. Gegen die Oberschule aus Premnitz verließen die Kantianer als Verlierer (0:2) den Platz.

 

Ausgerechnet unser Kapitän und Leistungsträger Dominik Polte schoss das Tor des Monats. Etwa 23 m vor dem eigenen Tor wollte er einen auftrumpfenden Ball ins Aus schlagen, traf ihn jedoch so "perfekt", dass due Kugel im Effekt über den verdutzten Torwart unhaltbar einschlug. Aber keine Vorwürfe von den Mitspielern. Solche Tore sind schon ganz anderen Fußballprofis passiert und das macht ja auch die Faszination Fußball so schön, so spannend und unberechenbar. In der Finalrunde ging es gegen das Jahn-Gymnasium. Letzlich wurde mit knapp 0:1 verloren. Wie es das Schicksal will, trafen wir im entscheidenden Spiel um Platz drei wieder auf Premnitz. Diesmal musste ein Sieg her, wenn man sich mit einer Medaille schmücken wollte. Nach zwei Umstellungen innerhalb der Mannschaft begann unsere Mannschaft sehr druckvoll und konzentriert. Kevin Kästner brachte uns mit einem tollen Solo auf die Gewinnerstraße. Von der Mittellinie setzte er sich gegen zwei Gegenspieler energisch durch und zog aus halblinker Position mit einem straffen Schuss in die rechte lange Ecke ab. Kevin gelang noch ein weiteres Tor in diesem Spiel. Das dritte und entscheidende Tor erzielte unserer Goalgetter (3 Tore) Christopher Stepczynski nach einem Torwartfehler. Stolz und zufrieden fuhren die "Olympioniken" mit dem Edelmetall wieder nach Hause.

Die Medaillengewinner:
Polte, Berner, Kausch, Pietsch, Dellas, Stepczynski, Metzel, Kästner, Rybot, Stein, André Vorweg, Mehlitz, Lobach, Holzapfel, Alex Vorweg, Dinter

Ulrich Kampet
Sportlehrer

Schulsportfest der I.-Kant-Schule

(13.06.2006)

-Pressemitteilung vom 13. Juni 2006-

Am 30. Mai war die Zeit des wochenlangen Trainierens endlich vorbei. In vielen Unterrichtsstunden wurde an der Technik und Kondition gefeilt, um noch einige Reserven für ein gutes Abschneiden in der Stoffeinheit Leichtathletik zu erreichen. Beim Schulsportfest absolvierten die Schüler einen 4-Kampf, bestehend aus Kugelstoßen, Weitsprung, Sprint und 800/1000m-Lauf. Austragungsort war wie jedes Jahr der top vorbereitete Sportplatz an der Ringpromenade. Da immerhin ca. 500 "Athleten" antraten, verteilten wir die Klassen auf zwei Durchgänge. Einen zügigen Ablauf ermöglichte die Nutzung von insgesamt acht Wettkampfstationen, an denen neben einigen sportbefreiten Schülern überwiegend Kollegen als Kampfrichter eingesetzt waren. Eigentlich konnte uns an diesem Tag nur das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Doch Petrus war uns wohlgesonnen und schickte neben kühlen Temperaturen nur zwei kleine Schauer pro Durchgang, die zu verkraften waren. Einen Tag später und es wäre ein Schwimmwettkampf geworden. Die Sportkollegen konnten erfreulicherweise feststellen, dass der größte Teil der Aktiven versuchte, bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Die Leistungen wurden benotet und die drei Besten je Klassenstufe bzw. jeder Disziplin erhalten eine Urkunde. Als weiterer Anreiz bestand die Möglichkeit in der ewigen Bestenliste unserer Schule zu erscheinen. Dazu gestalteten wir die Schultafel neu und aktualisierten sie. Oft sieht man jetzt in den Pausen regelrechte "Trauben" von Schülern davor. So manche Leistungen werden sicherlich für einige Zeit Bestand haben. Hier sind nur einige Beispiele: Tobias Stein (Kl. 7), 60 m in 8,4 Sek., Maurice Gernig (Kl. 7), Weitsprung 4,40 m und Oliver Johannsen (Kl. 9), Kugel - 4 kg - 12,15 m. Den Abschluss sportlicher Betätigung in diesem Schuljahr bildet bei uns noch das Sport-Spiele-Fest am 3. Juli. Hier steht der Spaß im Vordergrund und man hat die Möglichkeit über Schach, Tanzen, Gesellschaftsspiele, Tischtennis, Sportspiele ... sich einbringen.

Ulrich Kampet
Sportlehrer

KANT-POKAL 2006 - Ein gelungener Auftakt

(07.06.2006)

-Pressemitteilung vom 07. Juni 2006-

Je näher der 9. Juni heranrückt, desto mehr steigt das Fußballfieber, besonders in Deutschland. Auch ein Großteil der Kantschüler wird dann vor dem Fernseher sitzen und die Spiele von Ballack & Co kommentieren.  Unvergleichlich schöner (und gesünder) ist es natürlich, wenn man selbst gegen das runde "Leder" treten kann. Inspiriert durch die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft haben sich deshalb die Sportlehrer unserer Schule entschieden, alljährlich ein Fußballturnier für die Altersklassen 15/16 (Klasse 9/10) zu veranstalten. So geschehen am 2. Juni. Dazu wurden die Ober- bzw. Gesamtschulen und Gymnasien des Bereiches Falkensee/Nauen eingeladen. Bereits seit einigen Jahren gibt es ähnliche Wettkämpfe im Volleyball und in der Athletik. Die Spielstätte, der Sportplatz "Straße der Einheit", wurde vom Platzwart ordentlich hergerichtet. Schließlich waren es 6 Mannschaften, die um einen Wanderpokal kämpften. Da in allen Mannschaften fast ausschließlich aktive Vereinsspieler standen, die sich natürlich von den Punktspielen bereits bestens kannten, waren spanndende Spiele zu erwarten. Auf zwei Plätzen konnte jeder gegen jeden antreten, Als Schiedsrichter agierten Schüler aus der 13. Klasse (Frank Gutknecht und André Kiesewalter), aktive Fußballer der 1. bzw. 2. Mannschaft vom SV Falkensee/Finkenkrug. Wie erwartet, brachten sie alles ruhig und souverän über die Bühne. Nochmals herzlichen Dank dafür, speziell von den Sportlehrern. Nach 15 überwiegend gutklassigen und auch fairen Spielen stand der Sieger fest. Mit 11 Punkten gewann verdient die "1." Mannschaft der Kant-Gesamtschule. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gelang, für uns doch etwas überraschend,  unserer "2." Truppe der 2. Platz. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte der Keeper, Max Wehner, der durch mehrere Glanztaten die gegnerischen Stürmer verzweifeln ließ.

Die weiteren: Platzierungen:
OS Brieselang
OS Weinert
LMG
OS Engels

Die relative Ausgeglichenheit der Mannschaften zeigte sich in oft sehr knappen Ergebnissen. So trennte Platz 4 von 5 nur ein winziges Tor. Wir denken, dass diese Sportveranstaltung allen Teilnehmern gefallen gar und für die Zukunft einen festen Platz im Sportkalender der Schulen finden wird.

Spieler der 1. Mannschaft: Hrudzik, Hermann, Potyralla, Hörner, Streichhahn, Gernber, Vehmeier, Jarzabek
Spieler der 2. Mannschaft: Wehner, Duschek, Geßler, Brüssow, Wilhelmi, Özcelik, Blümel, Langer

Kampet/Möbius
Sportlehrer

Decke der Kant-Sportschule frei von Gefahr

(16.05.2006)

-Pressemitteilung vom 16. Mai 2006-

Wie vor kurzem berichtet, hatten sich Schallschutzkörper an der Decke der Sporthalle der Kant-Gesamtschule gelöst. Wegen Gefahr im Verzuge sperrte das städtische Grundstücks- und Gebäudemanagement kurzerhand die Halle und untersagte jegliche Nutzung.

Nun sind alle Schallschutzkörper von der Decke entfernt  und mit einem Drahtseil neu befestigt worden. Seit Freitag vergangener Woche ist die Halle wieder für sportliche Aktivitäten freigegeben. Die Kosten lagen bei ca. 3.000 Euro.

Eine Reise zu Büchern und Menschen - Kantschüler auf der Leipziger Buchmesse

(04.04.2006)

-Pressemitteilung vom 04. April 2006-

Vom 18.03.2006 bis zum 19.03.2006 besuchte eine Gruppe von etwa 50 Personen die Leipziger Buchmesse. Die Teilnehmer der Fahrt waren vornehmlich Schüler der Kantschule aus Falkensee, aber auch einige Jugendliche von anderen Schulen waren diesmal dabei. Organisator der Reise war der ASB in Kooperation mit dem Förderverein der Kantschule, beide vertreten in der Person von Ulf Hoffmeyer-Zlotnik.

 

Was man in so einer Messe - außer Büchern - noch alles erwarten kann, wurde schon vor der Abfahrt in Falkensee deutlich. Mehrere Mädchen und ein Junge erscheinen in schicken, selbstgeschneiderten Kostümen, die bekannten Mangafiguren abgeguckt waren. Einige waren ausgestattet mit den typischen Gegenständen oder Waffen dieser Figuren, auch diese Marke Eigenbau. Diese Gruppe von Mangafans hatten sich schon Wochen oder Monate zuvor in der Manga AG der Kantschule auf dieses besondere Ereignis vorbereitet. Nun war es soweit: Nun sollten die Kostüme auch präsentiert werden.

 

In der Messe angekommen, ging jeder seinen Interessen nach. Die Manga-Fans zogen im bunten Zug zum Japanischen Teegarten, ins Anime Kino oder den Go-Bereich, die Yu-Gi-Oh-Fans trafen sich auf dem Dojinshi-Markt oder dem Rollenspiel-/Fantasybereich und andere Teilnehmer wiederum suchten Lesungen auf wie etwa die des urigen bayrischen Dramatikers Franz Xaver Kroetz oder der Romanschriftstellerin Tanja Dückers. Als man sich abends traf, war man angenehm müde von den vielen Eindrücken. Nach einer recht kurzen Nachtruhe in der Jugendherberge begann die zweite Runde in der Messe. Sie dauerte ebenfalls bis zum Abend.

 

Auf dem Nachhause-Weg herrschte allgemeine Zufriedenheit im Bus über eine aufregende und anregende Reise. Herrn Hoffmeyer-Zlotnik an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür, dass  er sie zum zweiten Mal ermöglichte. Das einzig Unangenehme an der Reise war der Gedanke an die Schule. Als wir zuhause ankamen, trennte uns von ihr nur noch eine kurze Nacht.

Erich Guist
Lehrer an der Kant-Schule

Foto zu Meldung: Eine Reise zu Büchern und Menschen - Kantschüler auf der Leipziger Buchmesse

Alte Sporthalle der Kant-Schule zunächst gesperrt

(08.03.2006)
-Pressemitteilung vom 08. März 2006-

Derzeit ist die alte Kant-Sporthalle für den Schul- und Sportbetrieb gesperrt. Wegen möglicher Sicherheitsmängel an der Befestigung der Schallschutzemente hat die Verwaltung eine Prüfung veranlasst. Auslöser war ein abgefallenes Schallschutzelement.

Wiederum Platz 3 für die Kant-Schule

(09.02.2006)
-Pressemitteilung vom 09. Februar 2006-

Den Abschluss der diesjährigen Handball-Ausscheidungsspiele bei dem Wettkampf "Jugend trainiert für Olympia" in den Kreisfinals bildeten die Jungen und Mädchen der Wettkampfklasse III. Austragungsort war diesmal das Lise-Meitner-Gymnasium Falkensee. Auch bei den "Kleinen" gab es bei den Jungen nur drei gemeldete Teams. Ohne wirklich gefordert  zu werden und in allen Belangen überlegen, konnte die Mannschaft vom Meitner-Gymnasium Platz 1 belegen und somit die Qualifikation zum Regionalfinale sichern. In diesem Spiel waren wir chancenlos. Gegen die aktiven Handballer erstarrten wir in der ersten Halbzeit vor Ehrfurcht, waren in der Deckung nicht aggressiv genug und im Angriff zu harmlos. Erst in den letzten Minuten fanden wir besser zum Spiel und konnten einige gut herausgespielte Tore erzielen. Im Spiel um Platz 3 gab es eine knappe 6:8 Niederlage gegen die Engels-Schule aus Falkensee:

Was hat uns das Turnier gebracht? Die Erkenntnis, dass nach etwa 4 Wochen "reinschnuppern" ins Handballgeschäft erste Grundlagen gelegt wurden, diese auszubauen, um die genannten Fehler möglichst schnell abzustellen. Nochmals hervorheben möchte ich die sehr gute Einsatzbereitschaft und Moral der mannschaft! Da nur eine Mädchenmannschaft (Meitner-Gymnasium) am Strat war; die Engels-Schule bekam kurzfristig ihre Mannschaft nicht zusammen, stellten sich ncoh die "Herren" vom Meitner-Gymnasium und der Kant-Schule zu einem Freundschaftsspiel mit den "Damen" zur Verfügung, damit ihr Erscheinen nicht ganz umsonst war. Die Mädchen sind damit natürlich auch automatisch für das Regionalfinale qualifiziert.

Ulrich Kampet
Sportlehrer an der Kant-Schule

Die Gesamtschule „Immanuel Kant“ mit gymnasialer Oberstufe

(07.02.2006)
-Pressemitteilung vom 07. Februar 2006-

Nachdem Ende November weit über hundert Sechstklässler unserer Einladung zum „Schnuppertag" gefolgt waren, bieten wir nun am 17.02.06 allen Schülern der 10.Klassen, die die Absicht haben das Abitur zu machen, die Möglichkeit, sich ein Bild von unserer Schule zu verschaffen. Dieser Aktionstag zum Werben neuer Schüler beginnt um 9.00 Uhr mit einer Infoveranstaltung zur GOST durch den Oberstufenkoordinator. Im Anschluss daran bieten sich in der dritten und vierten Unterrichtsstunde verschiedene Möglichkeiten, im Unterricht der 11. Jahrgangsstufe zu hospitieren. 

Alle interessierten Schüler und Eltern sind auch am 18.02.06, von 9.00 - 13.00 Uhr recht herzlich eingeladen die Gesamtschule „Immanuel Kant" mit gymnasialer Oberstufe kennen zu lernen. Wichtige Informationen zur Schule und zu den Bildungsgängen erhalten sie auf den Informationsveranstaltungen, die um 9.00 Uhr und um 11.00 Uhr beginnen. An diesem Sonnabendvormittag stellen sich viele Fachbereiche vor. Schüler und Lehrer werden sich gemeinsam bemühen, einen Einblick in den Fachunterricht zu geben. Für sportbegeisterte Schüler lohnt es sich besonders, sich ein Bild von unserer Schule zu machen, denn wir haben für den Sportunterricht sehr gute Bedingungen und bieten als Schule mit sportlichem Profil die Möglichkeit, eine Sportklasse zu bilden, die im regulären Unterricht nicht 3, sondern 7 Stunden Sport in der Woche hat. Mit einem neuen Konzept präsentiert sich auch unsere ASB-Schulstation.

Wenn Sie wissen wollen, ob man an unserer Schule wirklich fürs Leben lernt, die Interessen und Neigungen der Schüler berücksichtigt oder auf ihre Wünsche  und Vorschläge eingeht, dann schauen Sie am 18.02.06 vorbei und überzeugen sich selbst. Die Schulleitung, alle Lehrer und viele Schüler erwarten Sie und werden bemüht sein, alle Fragen ausführlich zu beantworten.


K. Wilhelm
Kantschule

Foto zu Meldung: Die Gesamtschule „Immanuel Kant“ mit gymnasialer Oberstufe

Sportehrungen für die Sportlerinnen der Kantschule

(13.12.2005)

-Pressemitteilung vom 13. Dezember 2005-

Auf dem letzten Schulfest der Kantschule wurden Anne Diderich, Dominique Hasenbalg und Katrin Neumann für ihre herausragenden sportlichen Leistungen im Jahr 2005 mit der "Sportlerehrung 2005" des Bürgermeisters geehrt. 


Thomas Neugebauer, seit November für den Sport in der Stadtverwaltung zuständig, übernahm stellvertretend für den verhinderten Bürgermeister die Ehrung und überreichte den drei Schülerinnen der Kant-Schule die Urkunden und Medaillen. Seit 11 Jahren ehrt Bürgermeister Jürgen Bigalke jährlich die besten Sportlerinnen und Sportler Falkensees.

Am gleichen Abend erhielten ebenfalls Sportlerinnen der Kantschule die höchste Auszeichnung der Schule, die Kant-Ehrung, für ihre jahrelangen erfolgreichen Leistungen im Geräteturnen. Die Turnerinnen errangen unter anderem im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia" 2004 den 1. Platz im Regionalfinale. Im Landesfinale wurden sie Vizemeister.

Die Kandidatinnen der Bürgermeister-Ehrung (obere Reihe, von links): Dominique Hasenbalg, Katrin Neumann und Anne Diderich

Die Kandidatinnen der Kant-Ehrung (untere Reihe, von links):
Jeannine Höhne, Julia Krauß, Lysann Faber, Susanne Wutta und Lisa Schwarz

Foto zu Meldung: Sportehrungen für die Sportlerinnen der Kantschule

Erste Runde des Schulschachgrandprix' 2005/2006 der Kantschule am 25.11.2005

(22.11.2005)

-Pressemitteilung vom 22. November 2005-

Am 25.11.2005 werden auf dem Schulfest der Gesamtschule Immanuel Kant die Puppen tanzen. Denn dann findet die erste Runde des Schulschachgrandprix' 2005/2006 der Kantschule statt. Bei 15 Minuten pro Spieler und Partie kommt der sportliche Aspekt des Schachspiels zur Geltung: Es geht nicht nur um schachliches Können, sondern auch um rasche Auffassungsgabe und gute Nerven, wenn man beim Ticken der Uhr zum Erfolg kommen will. Auf vier Turnieren (25. November, 17. Februar, 7. April, 3. Juli) werden in den verschiedenen Altersklassen die hellsten Köpfchen und die flinkesten Finger gesucht, und am Schluss gibt es attraktive Preise. 

 

Beginn um 14.00 Uhr in der Aula der Kantschule, Startgeld 2 Euro, Voranmeldung nicht erforderlich.

Schon wieder Bronze für die Kantschule

(05.11.2005)

-Pressemitteilung vom 05. November 2005-

3. Platz beim Schulschachpokal des Landes Brandenburg am 5.11.2005 in Potsdam

 

Soll man sich freuen oder ärgerlich sein? Zum zweiten Mal hintereinander belegte die erste Mannschaft der Schach AG der Gesamtschule Immanuel Kant (Anas Guist, Christoph Witzorky, Marcel Pluth, Luca Brandenburg) den 3. Platz beim Brandenburger Schulschachpokal.

Am 5.11.2005 machten die Jungs sich unter der Leitung von Herrn Riedel auf nach Potsdam ins wieder einmal völlig überfüllte Spiellokal; aber das kannten sie schon und auch die lange Wartezeit, in der sie die ganz neu erworbenen Schachbretter "einblitzten". Sie erwischten einen schlechten Start, aber dank eines glänzend aufgelegten Anas Guist, der am ersten Brett 5,5 aus 7 holte, arbeiteten sie immer weiter nach oben und belegten schlußendlich den 3. Platz in der Wettkampfgruppe 3.

Weil ein Schüler bereits in der 12. Jahrgangsstufe ist, musste die zweite Mannschaft (Ersan Ocak, Daniel Pies, Marcel Frentsch, Ebran Ocak, Matthias Glantz) leider in der Wettkampfgruppe 1 bei den Größten antreten, so dass die jüngeren Spieler reichlich Lehrgeld bezahlen durften. Die Platzierung (unteres Mittelfeld) war aber unter diesen Bedingungen auch schon ein Erfolg, und übrigens hat jeder unserer Spieler mindestens ein "Tor" geschossen.
Hier  sieht man übrigens den kräftigsten Zug und das "matteste Matt" des Wettkampfs, und das gelang Daniel. Er hat gerade 1... De8-b5+ gezogen und greift damit gleichzeitig den Läufer auf b7 und den Springer auf f5 an. Das ist ein Doppelangriff und sowieso schon ganz schön gut für einen einzigen Zug. Aber damit nicht genug, er visiert noch einen dritten Punkt an, bietet Schach und der König auf e2 muss sehen, wo er hinläuft.
Dumm bloß, dass da nichts mehr geht, weil die schwarzen Springer ihn in der Zange haben. Es folgte 2. Dd1-d3 (der Weiße hätte noch 2. c3-c4 einschieben können, aber das hätte nichts geändert) Db5xd3 matt. - Man kann übrigens an dieser Stellung wieder einmal studieren, wie man die Bauern klug führt. Daniels König wird von den Leuten auf f7, g7 und h7 sicher geschützt, und seine Damenflügelbauern a7 und c7 sind nur deshalb vereinzelt, weil der Weiße den auf b7 geschlagen hatte, was aber gar keine gute Idee war. Der weiße König irrt jedoch im Zentrum herum und die weißen Bauern haben bis auf einen alle gezogen und stehen auf schwarzen Feldern, was die weißen Felder sehr schwach macht. Und richtig, das tödliche Schach kommt auf einer weißfeldrigen Diagonale (b5-e2).

Die Schach AG der Kantschule hat mit diesem Turnier ihre Leitungen stabilisiert. Ende November startet der zweite Durchgang des Schulschach-Grandprix', eine Folge von vier Schnellschachturnieren, die das königliche Spiel an der Kantschule weiter voranbringen wird. Weitere Informationen und vor allem viel Trainingsmaterial auf der Homepage der Kantschule unter www.kantschule-falkensee.de/ags/schach/ .

Hartmut Riedel
Kantschule Falkensee