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Geschichtspark. Gedenkstätte KZ-Außenlager - Falkensee

Vorschaubild

Sklupturen Geschichtspark

 

Im Auftrag der Stadt Falkensee wurde auf Grundlage einer Diplomarbeit am Institut für Landschafts- und Freiraumplanung der TU Berlin ein Konzept zur künftigen Gestaltung und Nutzung des Geländes erarbeitet. Es sah neben der Sanierung dieses historischen Ortes im Sinne einer flächenhaften Gedenkstätte die Entwicklung der ökologischen Potentiale sowie die Erschließung für eine extensive Parknutzung vor. Mit der Neugestaltung des Geschichtsparkes an der Großen Lake wurde Ende 1993 im Rahmen eines Vergabe-ABM-Projektes unter Mitwirkung von zwölf aus dem Raum Falkensee stammenden ABM-Kräften begonnen. Die finanziellen Mittel stellte das Land Brandenburg zur Verfügung. Die Einweihung des Geschichtsparkes mit seinen Erinnerungszeichen fand im April 1995 anläßlich des 50. Jahrestages der Befreiung statt.Im Januar 2006 beschloss die Stadtverordnetenversammlung Falkensees den Namen Geschichtspark um den Hinweis "Gedenkstätte KZ-Außenlager" zu ergänzen.  


Aktuelle Meldungen

Begegnung im Falkenseer Geschichtspark

(26.09.2013)

Am Mittwoch, 25. September 2013, trafen sich Osloer und Falkenseer Schüler im Falkenseer Geschichtspark mit Sigurd Syversen, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Syversen war während des Nazi-Regimes im damaligen Außenlager des KZ-Sachsenhausen, dem heutigen Geschichtspark, inhaftiert gewesen. Seit einigen Jahren begibt sich der 91-jährige Norweger nun schon auf die beschwerliche Reise, um sich gemeinsam mit norwegischen und deutschen Jugendlichen zu erinnern und gegen das Vergessen anzukämpfen. Auch Bürgermeister Heiko Müller kam, um der Opfer zu gedenken und legte ebenfalls einen Kranz an der Gedenktafel nieder. Neben dem Stadtoberhaupt waren weitere Vertreter aus der Politik  und vom „Bündnis gegen Rechts“ anwesend.

Foto zu Meldung: Begegnung im Falkenseer Geschichtspark

Gedenkveranstaltung mit ehemaligen Häftlingen im Geschichtspark - Gedenkstätte KZ-Außenlager

(18.04.2013)

Am kommenden Sonntag, 21. April 2013, besucht eine Delegation aus Frankreich den Geschichtspark Falkensee. Die ca. 30 Personen sind ehemalige Häftlinge des Außenlagers vom KZ Sachsenhausen sowie deren Angehörige. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit Bürgermeister Heiko Müller wollen sie Blumen niederlegen und an die schrecklichen Ereignisse während ihrer Inhaftierung erinnern. Die Gruppe trifft sich um 10 Uhr am Eingang des Geschichtsparks in der Hamburger Straße. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich der Gedenkveranstaltung anzuschließen.

Foto zu Meldung: Gedenkveranstaltung mit ehemaligen Häftlingen im Geschichtspark - Gedenkstätte KZ-Außenlager

Weitere Delegation ehemaliger Häftlinge und Angehörige besuchte den Geschichtspark

(20.04.2010)

Das ehemalige KZ Außenlager  - heutiger Geschichtspark - erhielt gestern  Besuch von ehemaligen Häftlingen sowie deren Angehörigen. Vorrangig waren die Besucher aus Weißrussland. Der stellvertretende Bürgermeister Thomas Zylla empfing die Delegation am Ort der Erinnerung und erklärte, wie wichtig der Stadt diese Stätte des früheren Terrors sei und welche Anstrengungen unternommen werden, um die Erinnerungen an diesen Ort für die Generationen wach halten zu können.

 

Die stellvertretende Leiterin der Gedenkstätte Sachsenhausen, Monika Knop, die die Delegation anführte, erläuterte die Verbindung zwischen den Besuchern und der Gedenkstätte. Für viele der ehemaligen Häftlinge ist der Besuch des heutigen Geschichtsparks eine Möglichkeit zur Aufarbeitung der schrecklichen Erlebnisse während ihrer Inhaftierung. Anwesend waren auch Andreas Mallé und Michael Richter-Kempin als Vertreter des Bündnisses gegen Rechts, die sich seit Jahren im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements gegen Rassismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Zum Gedenken an die Leiden und den Tod der Häftlinge legte eine Besucherin zusammen mit Thomas Zylla ein Gebinde am Mahnmal nieder.

 

Im Anschluss daran führte Klaus Woinar, Mitglied im Förderverein des Heimatmuseums, die Delegation  durchs Gelände und erläuterte die Struktur des ehemaligen KZ-Außenlagers anhand der noch immer sichtbaren Gebäudeüberreste.

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Ein Ort der Begegnung-100 norwegische Jugendliche treffen sich im Geschichtspark mit deutschen Jugendlichen

(25.04.2008)
-Pressemitteilung vom 25. April 2008-

"Ich freue mich, dass sich heute an dieser Stelle junge Norweger und junge Deutsche begegnen. Das zeigt, dass dieser Gedenkort ein lebendiger Ort ist", begrüßte heute Bürgermeister Heiko Müller rund 100 norwegische vornehmlich jugendliche Gäste im Geschichtspark,Gedenkstätte KZ-Außenlager.

Initiiert wurde diese Fahrt der Schülerinnen und Schüler von der Stasjonsfjellet Schule Oslo wie in den Vorjahren von Sigurd Syversen. Er ist ein Überlebender des Falkenseer KZ-Außenlagers von Sachsenhausen. Als 24-Jähriger wurde er im Frühjahr 1945, wie viele seiner skandinavischen Kameraden, die ebenfalls in einem deutschen KZ inhaftiert waren, dank einer Aktion des schwedischen Grafen Bernadotte noch vor der Kapitulation der deutschen Armee befreit. Heute legte er einen Kranz mit folgenden Worten nieder: " Ich werde diesen Kranz vor der Gedenktafel niederlegen und mich noch einmal bei meinen Häftlingsfreunden bedanken, welche die Freiheit und den Frieden nicht erleben durften." 

Begrüßt wurden die norwegischen Gäste auch von einer großen Anzahl deutscher Schülerinnen und Schüler von der Gesamtschule I. Kant sowie dem Lise-Meitner-Gymnasium. Nach der Gedenkfeier tauschten sich die Jugendlichen bei einem gemeinsamen Mittagessen im ASB-Kulturhaus aus.

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Veteranen gedachten KZ-Opfer

(03.05.2007) -Pressemitteilung vom 03. Mai 2007-


Norwegische Veteranen der Deutschlandbrigade ehrten am 30. April gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Bigalke, der Bundestagsabgeordneten Angelika Krüger-Leißner, dem stellvertretenden Landrat Roger Lewandowski sowie den Landtagsabgeordneten Barbara Richstein und Heiko Müller die Opfer des ehemaligen KZ-Außenlagers in Falkensee.

Begleitet wurden die Veteranen von der norwegischen Militärkapelle „Forsvarets Musikkops Vestlandet" aus Bergen, die in mehreren deutschen Städten Konzerte gab. Am Mahnmal im Geschichtspark spielte sie unter anderem die beiden Nationalhymnen.

Rund 51.000 norwegische Soldaten waren von 1947 bis 1953 in 12 sogenannten Deutschlandbrigaden zum Aufbau Deutschlands in den West-Sektoren und der späteren Bundesrepublik Deutschland eingesetzt. Veteranen aus diesen Brigaden gedachten in Falkensee ihrer ermordeten Landsleute. 

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Was lange währt... - Neue Ausschilderung des Geschichtsparks

(24.04.2007) -Pressemitteilung vom 24. April 2007-


Viel Geduld, mehrfaches und zum Schluss auch massives Nachhaken waren nötig, damit die neue Ausschilderung des Geschichtsparks endlich umgesetzt werden konnte. Seit letztem Freitag verweisen nun an der Rathauskreuzung, am Kreisverkehr Spandauer Straße, an der Abzweigung Spandauer Straße/Hamburger Straße und am Eingang des Geschichtsparks vier Schilder auf den historischen Ort.  

Die neue Beschilderung war notwendig geworden, weil im Januar des vergangenen Jahres die Stadtverordnentenversammlung von Falkensee beschlossen hatte, den Namen Geschichtspark mit dem Hinweis „Gedenkstätte KZ-Außenlager" zu ergänzen. Um den neuen Namen auch im Stadtgebiet präsent zu machen, sollten unter anderem Schilder ausgetauscht werden. Das erwies sich allerdings als ein langwieriges Verfahren. Der Grund liegt in der Art der Beschilderung.

Der Geschichtspark steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Auf Denkmäler verweisen in Brandenburg aber einheitliche, braune Schilder. Diese können nicht nach Belieben von der Kommune aufgestellt werden. Vielmehr sind verschiedene Behörden in einem Bewilligungsverfahren eingebunden.

Bereits am 30. Januar 2006 stellte das zuständige Falkenseer Tiefbauamt bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises einen Antrag zur Anbringung besagter Schilder. Die Straßenverkehrsbehörde des Kreises ist in diesem Fall wiederum verpflichtet den Antrag an den Landestourismusverband weiterzureichen mit der Forderung, das Vorhaben auf eine Prioritätenliste (Top-Highlight-Liste) zu setzen. Zwar wurde der Antrag weitergereicht, dennoch stockte das Vorhaben.

Nachdem das Tiefbauamt mehrfach intensiv nachgefragt hat, konnten jetzt die Schilder angebracht werden.

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Norwegische Delegation in Falkensee

(19.04.2007) -Pressemitteilung vom 19. April 2007-

Zum Gedenken an die KZ-Häftlinge legten am Mittwoch norwegische und deutsche Schülerinnen und Schüler an der Gedenktafel des ehemaligen Geländes des KZ Sachsenhausen, Außenstelle Falkensee, im Geschichtspark einen Kranz nieder. "Es freut mich sehr, dass wir uns hier in Falkensee begegnen," so der ehemalige KZ-Gefangene Sigurd Syversen. Auch im vergangenen Jahr war er bereits hier  an der Gedenktafel gewesen. Damals wurde er von seinem ältesten Sohn und jüngsten Enkel begleitet. Doch am Mittwoch waren es 66 Mädchen und Jungen einer Osloer Oberschule, die ihn begleiteten. Zusammen mit Schülern der 10. und 11. Klasse des Lise-Meitner-Gymnasiums gedachten sie den Opfern.  

 

An zwei weiteren Tagen werden ehemalige Häftlinge zum Gedenken an die Zeit ihres Leids kommen. Am 22. April um 10 Uhr trifft eine französische Delegation ein und am 30. April um 11.30 - 11.45 Uhr eine norwegischen Delegation. Unter anderem werden das Militärmusikorchester aus Bergen/Norwegen, die Veteranen der "Deutschlandbrigarde" und die norwegische Verteidigungsministerin Anne-Grete Ström-Erichsen erwartet. 

Foto zu Meldung: Norwegische Delegation in Falkensee

Stilles Gedenken im Geschichtspark - Franzosen und Norweger besuchten dieser Tage die Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Sachsenhausen in Falkensee

(28.04.2006)
-Pressemitteilung vom 28. April 2006-

Dieser Tage gedachten französische und norwegische Reisegruppen, unter ihnen ehemalige Gefangene,  der Geschehnisse vor 60 Jahren in Falkensee. Im ehemaligen KZ-Außenlager Falkensee, dem heutigen Geschichtspark, waren von 1943 bis 1945 Zwangsarbeiter untergebracht, die für die Deutsche Maschinen AG Panzer und Munition produzierten.

Vetreter Falkenseer Parteien, Bürgermeister Jürgen Bigalke und Beigeordneter Harald Höhlig sowie Falkenseer Schülergruppen wohnten den Gedenkveranstaltungen bei und legten Kranzgebinde nieder.

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