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Frauen in Falkensee

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Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Artikel 3 (2) des Grundgesetzes.

 

Dass Frauen in der Bundesrepublik Deutschland in vielen Lebensbereichen jedoch nach wie vor benachteiligt sind, zeigt unter anderem der 2009 vom Bundesministerium für  Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegebene „Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland“. Um also die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Mann und Frau zu garantieren, berät die Integrations- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Falkensee, Manuela Dörnenburg, Interessierte und zeigt darüber hinaus weitere Angebote und Beratungsmöglichkeiten für Frauen in Falkensee auf. Mehr als die Hälfte der Falkenseer Bevölkerung ist weiblich, daher bieten verschiedene Falkenseer Institutionen, Vereine und Beratungsstellen Hilfen, Kontakt und Möglichkeiten gesellschaftlicher Einflussnahme an.

 

 

       Hilfsangebote vor Ort

 

 

 

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Gewalt kommt nicht in die Tüte!

(20.11.2017)

Gewalt kommt nicht in die Tüte! Das machten Manuela Dörnenburg, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Falkensee, und sieben Frauen der Gruppen Frauen in Falkensee und Frauenbrücke Ost/West heute in der Bäckerei Exner deutlich.  Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen werden bis zum 26. November in diesem Jahr in Bäckereien, die der Innung angehören, in ganz Brandenburg auf Initiative des Frauenpolitischen Rats Brötchen und Brot in Tüten mit diesem Aufdruck ausgegeben. 13 Prozent der Frauen in Brandenburg gehören zu den Betroffenen von verschiedenen Formen sexualisierter Gewalt. Aber nur jede siebte Frau zeigt das auch an.

 

Neben diesen Missstand machten die Falkenseer Frauen auch darauf aufmerksam, dass es in Brandenburg nach einer Vergewaltigung die Möglichkeit der vertraulichen Spurensicherung gibt. Und das nicht nur für Frauen. Wenden sich Betroffene mit den Satz "Ich brauche dringend ein Gespräch mit einer Gynäkologin" (Frauen)  oder "Ich brauche dringend ein Gespräch mit einem Urologen" (Männer), können im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, im Klinikum Frankfurt/ Oder, in den Ruppiner Kliniken, Neuruppin und im Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam vertraulich die Spuren gesichert und für drei Jahre aufbewahrt werden. In diesen drei Jahren kann jederzeit noch eine Anzeige erfolgen und auf die Beweise zurückgegriffen werden. Spuren können in der Form allerdings nur die vier genannten Kliniken sichern. Mit der Brottütenaktion werden darüber hinaus die Telefonnummern der Frauenhäuser, Frauenberatungs- und Opferstellen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

 

"Frauen müssen gestärkt werden. Sie müssen aus der Gesellschaft das Signal bekommen, dass sie im Fall von Gewalt nicht alleine sind. In Falkensee gibt es im Bürgeramt jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 9.30 bis 15.30 Uhr die Möglichkeit einer vertraulichen, psychosozialen Beratung für von Gewalt betroffene Frauen", so Manuela Dörnenburg.

Foto zu Meldung: Gewalt kommt nicht in die Tüte!

Im Gespräch: Frauen in Falkensee

(05.04.2017)

Am Mittwoch, 5. April um 19 Uhr lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Falkensee, Manuela Dörnenburg, ins Café des ASB-Mehrgenerationenhauses, Ruppiner Straße 15 ein. Die vielen Gedanken, die im Rahmen der Frauenwoche gemeinsam am 2. März mit 15 Frauen über Wünsche, Ärger und Aufbruch in ein gleichberechtigtes Leben zwischen Männern und Frauen gesammelt wurden, sollen an diesen Abend in lockerer Atmosphäre und bei antialkoholischen Getränken weiter diskutiert werden.

 

Darüber hinaus wollen sich die Teilnehmerinnen austauschen, welche konkreten Schritte angegangen werden müssen, damit Frauen in fünf Jahren mit Sekt anstoßen und sagen können, dass sich das Thema Gleichstellung erledigt hat. Herzlich wilkommen sind natürlich auch Frauen, die an der ersten Runde nicht teilgenommen haben und gerne mitreden möchten. Über den ersten Gesprächsabend erfahren Interessierte hier mehr. Das Café ist für rollstuhlfahrende Frauen erreichbar.

 

 

Foto zu Meldung: Im Gespräch: Frauen in Falkensee