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Demokratieforum am 9. September: „Weil wir entscheiden, wer regiert!“

Falkensee, den 19.09.2017

Am Rande des Stadt- und Feuerwehrfestes fand die Kunstmeile statt, in deren Herzen die Partnerschaft für Demokratie Falkensee ein Demokratieforum organisierte. Neben 16 Ständen gesellschaftlich engagierter Gruppen und Initiativen (vom Begegnungsgarten über die Stolpersteingruppe bis hin zum Jugendforum) konnte am Stand der Partnerschaft das Wissen über die verschiedenen Parteiprogramme bei einem Wahlquiz geprüft und diskutiert werden.

 

Die Partnerschaft für Demokratie Falkensee unterstützt und fördert Projekte, die das demokratische Zusammenleben in Falkensee stärken, die sich gegen Rechtsextremismus und Gewalt engagieren und Begegnungsbrücken zwischen Menschen schaffen. Gefördert wird die Partnerschaft im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Stadt Falkensee.

 

Die Besucher*innen des Demokratieforums waren eingeladen, ihre Argumente aufzuschreiben, warum man sein Stimmrecht bei der kommenden Bundestagswahl nutzen sollte. Folgende Statements wurden geäußert:

 

Wählen gehen als Mitsprache:

„Wer nicht wählt, darf nicht kritisieren.“ „Wer nicht wählt, darf hinterher nicht meckern.“ „Wenn ich nicht wählen gehe, gebe ich der Partei eine Stimme, die ich gar nicht im politischen Lager haben möchte.“ „Weil ich damit Anteil an der Entwicklung in Deutschland habe.“

 

Parlament als gesellschaftliche Vertretung

„Parlamente sind nur so viel wert, wie sie die Heterogenität der Gesellschaft abbilden.“

 

Wählen gehen, um Demokratie zu stärken

„Für unsere gemeinsame Zukunft.“ „Mitgestalten.“ „Meinung zeigen!“ „Demokratie stärken!“ „Weil ich damit auf jeden Fall die Position der Mehrheit stärke.“ „Demokratie stabilisieren.“ „Mein Grundrecht nutzen“ „Demokratie stärken.“ „Meine Pflicht.“ „Es gehört dazu.“ „Weil wir entscheiden, wer regiert!“ „Sonst funktioniert es nicht.“ „Meinung zeigen.“ „Mitgestalten.“ „Zuversicht“ „Wer nicht wählen geht, gibt der Demokratie keine Chance.“ „Nicht wählen ist keine Alternative, jede Stimme gegen Rechts zählt.“ „Um ein rechtes Deutschland zu verhindern.“ „Rechts keinen Raum geben.“ „Zeichen gegen Rechts setzen.“ „Damit meine Stimme nicht prozentual Parteien mit rechtem Gedankengut zugeordnet wird.“

 

Wählen als Chance, etwas zu verändern

„Um die Opposition zu stärken.“ „Für einen politischen Wandel.“ „Keine GroKo!“ „Um Politik der sozialen Gerechtigkeit zu ermöglichen.“ „Meine Zukunft mitbestimmen.“ „Mehr Basisdemokratie.“

 

Wählen gehen, um konkrete Anliegen zu stärken

„Weniger Steuern!“ „Rüstungsexporte stoppen.“ „100jährige Linden in der Spandauer Straße retten.“ „Arm-Reich Schere verkleinern.“ „Konkreten Umweltschutz – keinen weiteren Baumfrevel in Falkensee.“ „Bessere Fördermittel für Schulen und Schüler.“ „Mehr Geld für Feuerwehren.“

 

Skepsis

„Es ist doch toll, wenn man sich als Schaf seinen Metzger aussuchen darf.“