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Vorpremiere von „ZUCKERSAND“ im Kino „Ala“ Falkensee mit Regisseur Dirk Kummer

Falkensee, den 18.09.2017

Zur traditionellen Openair-Kinonacht Ende August lief der DDR-Filmklassiker „Coming Out“ von Regisseur Heiner Carow. In einer der Hauptrollen ist Dirk Kummer, aufgewachsen in Falkensee, zu sehen. Als Kummer hörte, dass dieser Film im Falkenseer Sommerkino gespielt wird, sagte er sofort seine Teilnahme zu.

 

Doch damit nicht genug: Regisseur Dirk Kummer kommt am Mittwoch, 4. Oktober wieder nach Falkensee und zeigt um 20 Uhr (Einlass 19.15 Uhr) im Kino „Ala Falkensee“ (Potsdamer Straße 4) seinen aktuellen Film „ZUCKERSAND“. Kinoliebhaber sind herzlich eingeladen, bei der Vorpremiere dabei zu sein.

 

Für die Vorpremiere sind die Karten (Anzahl ist begrenzt) ab sofort telefonisch über das Bürgermeisterbüro (03322281134) und über das Museum (03322 22288) erhältlich. Der Eintritt ist frei.

 

Wer keine Karten zur Vorpremiere erhält, muss nicht traurig sein. Der Film wird im Fernsehen am 11. Oktober, 20.15 Uhr (im ERSTEN), am 15. Oktober, 20.15 Uhr (ARD ONE) und am 25. November, 20.15 Uhr bei 3sat gezeigt.

 

Die Dreharbeiten für „ZUCKERSAND“, der 2017 auf dem Filmfest München (www.filmfest-muenchen.de) Premiere feierte und den Bernd-Burgemeister-Preis für den besten Fernsehfilm 2017 gewinnt, begannen 2016 in Prag. Die beiden zehnjährigen Freunde Fred und Jonas teilen alles miteinander. Sie verleben 1979 in der DDR eine fröhliche und behütete Kindheit nahe der deutsch-deutschen Grenze. Als bekannt wird, dass Jonas‘ Mutter einen Ausreiseantrag in den Westen gestellt hat, werden sie aus ihrem unbeschwerten Alltag gerissen: Die Freunde begreifen, dass sie bald für immer getrennt sein werden. Als Fred eines Morgen realisiert, dass sein bester Freund über Nacht ausgereist ist, fühlt er sich verraten.

 

Zur Person Dirk Kummer
Dirk Kummer studierte an der Ostberliner Akademie der Künste und parallel Filmregie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und Schauspiel an der Berliner Hochschule „Ernst Busch". Außerdem besuchte er das Konservatorium für Musik und Theater in Bern. Seit der Produktion von „Coming Out“, seiner ersten Filmrolle, arbeitete er als Assistent des Regisseurs Heiner Carow ("Legende von Paul und Paula") bis zu dessen Tod 1997.

 

Mit seinem ersten Kurzfilm „Wohin mit den Witwen?" begann Dirk Kummer eigene Geschichten zu erzählen. Sein Spielfilm-Debüt „Geschlecht: weiblich" gewann 2003 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin". Im selben Jahr wurde Dirk Kummers Drehbuch „Stille Post" mit dem Thomas-Strittmatter-Preis ausgezeichnet. Seit 2003 arbeitet er vorwiegend als Regisseur für Fernsehfilme. „Charlotte und ihre Männer" gewann 2005 den Publikumspreis beim Filmfestival Biberach und „Keiner geht verloren" lief 2010 in der Fernseh-Auswahl auf dem Filmfest München. Mit "Carls Werk - Teil 1" (2014) und "Die Abschaffung der Nacht" (2015) am Schauspiel Köln arbeitete Dirk Kummer erstmals fürs Theater. Nachzulesen unter www.dirkkummer.de.