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Landkreis informierte über den Neubau einer Asylbewerberunterkunft „An der Lake 1" in Falkensee

Falkensee, den 29.05.2015

Zu einer Informationsveranstaltung über den Bau einer neuen Asylbewerberunterkunft in Falkensee hatte am gestrigen Donnerstag, 28. Mai 2015, der Landkreis Havelland in die Mensa der Gesamtschule Immanuel Kant eingeladen. Weit mehr als 100 Menschen kamen, um sich die Pläne für das neue Gebäude, aktuelle Flüchtlingszahlen und die Gesetzeslage erklären zu lassen.

 

Unter den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern waren zahlreiche Mitglieder und Unterstützer der Willkommensinitiative in Falkensee, aber auch Landtags- und Kreistagsabgeordnete.

 

Wolfgang Gall, Sozialdezernent des Landkreises, berichtete von der Entwicklung der Flüchtlingszahlen in Deutschland und im Landkreis sowie über die gesetzlichen Grundlagen, nach denen der Landkreis verpflichtet ist, Flüchtlinge aufzunehmen. Er verwies darauf, dass in den geplanten Asylbewerberunterkünften im Havelland generell Wert auf Sprachkurse gelegt wird. Zudem soll es einen Wachschutz im neuen Objekt geben, der 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche tätig ist. Die Heimleitung wird Ansprechpartner für Nachbarn und Anwohner sein.

 

Der Leiter des Amtes für Gebäude und Immobilienmanagement des Landkreises, Martin Felstow, stellte dann die konkreten Baupläne der Asylbewerberunterkunft vor, die am Standort „An der Lake 1“ gebaut wird. Das Grundstück ist Kreiseigentum und verfügt über einen Bebauungsplan. Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude in der Form des Buchstaben „H“, in dem Zwei- und Dreibettzimmer sowie Gemeinschaftsräume, Büros für die Heimleitung, Wachschutz etc. eingerichtet werden können. Die Firma ALHO wird das Gebäude schlüsselfertig an den Landkreis zur Miete übergeben, zunächst für 10 Jahre mit der Option auf zweimalige Verlängerung über jeweils 5 Jahre. Das Haus entsteht in Modulbauweise: Die einzelnen Module werden in Falkensee angeliefert und zusammengefügt, dann erfolgt der Innenausbau. Im Oktober sollen, laut Bauherrn, die ersten Hausteile in Falkensee ankommen. Das Gebäude soll planmäßig im Frühjahr 2016 fertiggestellt werden, der gleichzeitige Ausbau der Panzerstraße stellt dabei allerdings eine Herausforderung dar. Dieser wollen sich der Landkreis und die Stadt Falkensee aber stellen.

 

Fredy Lange von der Polizeiinspektion Havelland stellte das Sicherheitskonzept vor und erklärte den Besucherinnen und Besuchern der Informationsveranstaltung, dass es im Umfeld anderer Asylbewerberunterkünften im Landkreis zu keiner erhöhten Kriminalitätsrate gekommen ist. Damit sei auch in Falkensee nicht zu rechnen. Neben Wolfgang Gall und Martin Felstow beantworteten auch Falkensees Bürgermeister Heiko Müller und Beigeordnete Ines Jesse die Fragen der Anwesenden nach der Herkunft der Flüchtlinge, den von ihnen eventuell  benötigten Kita- und Schulplätzen und nach der Sicherheit.

 

 

Fotoserien zu der Meldung


Bilder von der Informationsveranstaltung des Landkreises zur 2. Asylbewerberunterkunft in Falkensee (28.05.2015)