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„Hilfe beim Helfen“ für An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz in Falkensee

Falkensee, den 05.​02.​2026

„Gut zu wissen, dass ich mit dieser Aufgabe nicht allein bin - ich weiß jetzt, wo ich Unterstützung finden kann. Und die Gespräche in der Gruppe haben mir sehr geholfen, mit meinem Mann besser zurechtzukommen.“ sagt eine Teilnehmerin am Ende der Schulungsreihe „Hilfe beim Helfen“. Die Kontaktstelle Demenz vom ASB bietet Angehörigen von Menschen mit Demenz aus Falkensee und Umgebung die Möglichkeit wichtige Informationen zu medizinischen, rechtlichen und finanziellen Fragen rund um des Thema Demenz zu erfahren. Auch praktische Tipps für einen stressfreieren Alltag werden besprochen. Am 2. März 2026 beginnt der Kurs mit acht aufeinander folgenden Terminen jeweils von 17 bis 19 Uhr im ASB Mehrgenerationenhaus Falkensee. 

 

Die genauen Termine und weitere Informationen finden Sie unter https://www.asb-falkensee.de/demenz/schulungsreihe-demenz. Während der Seminare bieten unsere erfahrenen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine Betreuung für betroffene Angehörige an. Der Kurs wird in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Demenz für das Land Brandenburg durchgeführt und wird durch die Barmer Pflegeversicherung finanziert.  Versicherte aller Kassen können kostenfrei teilnehmen. Interessierte werden gebeten sich telefonisch oder per Mail anzumelden bei Juliane Fischer, Koordinatorin Kontaktstelle Demenz (Mobil 0176/ 100 366 11, ).

 

Die Stadt Falkensee begrüßt die Initiative der Kontaktstelle Demenz, Angehörige von Menschen mit Demenz mit diesem Schulungsangebot zu stärken, ausdrücklich. „Pflegende Angehörige stehen grundsätzlich vor gewaltigen Herausforderungen, wenn sie plötzlich mit der Pflegesituation konfrontiert werden. Für Angehörige von Menschen mit Demenz trifft das wahrscheinlich in besonderem Maße zu, weil in der Gesellschaft noch viel zu wenig über die Erkrankung bekannt ist“, stellt Juliane Wutta-Lutzmann fest. Die Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte nimmt für die Stadt Falkensee regelmäßig an den Netzwerktreffen der Falkenseer Allianz für Menschen mit Demenz teil, um sich zur Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen und über vorhandene Unterstützungsangebote zu informieren. „Anregungen und Fragen aus den Netzwerktreffen nehme ich in die Verwaltung mit, und dann wird nach Möglichkeiten gesucht, wie die besonderen Bedürfnisse der Betroffenen auch im Verwaltungshandeln berücksichtigt werden können“, erläutert Wutta-Lutzmann die Notwendigkeit und den Wert des Austauschs der vernetzten Akteure. „Auf den Kurs ‚Hilfe beim Helfen‘ werde ich im Rahmen meiner externen Beratungstätigkeit hinweisen, aber auch die über 600 Beschäftigten der Stadtverwaltung informieren. Auch unter ihnen gibt es möglicherweise Personen, die Angehörige mit Demenz pflegen und von dem Kurs profitieren könnten.“  

 

 

 

 

 

Bild zur Meldung: Unser Bild zeigt einen jungen Mann, der einer älteren Dame etwas zeigt.

 
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