Bilder vom Theaterstück zu "80 Jahre Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED" (22.04.2026)
Die Vereinigung der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) und der Kommunistischen Partei Deutschland (KPD) zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschland (SED) auf dem Boden der späteren DDR war das Thema des Stücks Zwangsvereinigung---oder es bleibt uns ja nischt Walter Ulbricht“, das das theater 89 in der Stadthalle zur Aufführung brachte. Am 22. April, genau am Tag der Vereinigung, zeigten die Schauspieler die mit der Vereinigung verbundene Hoffnungen nach dem Ende des Nationalsozialismus im zerstörten Deutschland auf eine geeinte Arbeiterschaft. Mit schauspielerischer Intensität und mit den Texten des Zeitzeugen Erich W. Gniffke eindringlich in Worte gefasst, wurde deutlich, dass der ausgeübte Druck der sowjetischen Besatzungsmacht ein Zusammengehen der beiden Parteien auf Augenhöhe nicht ermöglichte. Mit muttersprachlichen Schauspielern in russischer Sprache und kämpferischen Arbeiterliedern war der Theaterabend für die rund 40 Teilnehmenden ein Blick zurück in einen Teil der deutschen Geschichte, der vor allem für Ostdeutschland prägenden war. Das Theaterstück entstand in Kooperation mit dem theater 89 und der Historischen Kommission der SPD Brandenburg sowie dem Brandenburger Forum für Sozial- und Demokratiegeschichte. Die Aufführung in Falkensee kam dank der Kooperation zwischen der Stadt Falkensee, dem Verein Freunde und Förderer von Museum und Galerie sowie der Partnerschaft für Demokratie in Falkensee zu stande.
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Stadt Falkensee
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