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Gedenkstätte Falkensee

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Anläßlich des 20. Jahrestages der Befreiung des Lagers schenkten französische Überlebende 1965 der Stadt Falkensee eine den ermordeten Franzosen gewidmete Erinnerungstafel. Zwei Jahre später wurde im Nordwesten des ehemaligen Lagers eine Gedenkstätte mit Mahnmal eines Dresdener Bildhauers sowie der französischen Erinnerungstafel eingeweiht. Seither diente das Mahnmal als Ort für alljährliche Gedenkfeiern.

Bereits Anfang der 60er Jahre hatte man im Südosten des Geländes mit dem Abbau von Sand begonnen. Alle Barakken bis auf die Trafostation und einem ehemaligen Häftlingsblock, der für den Sandabbau weiter genutzt wurde, hatte man abgetragen. Nur Fundamente blieben als stumme Zeugen in dem rasch ausbreitenden Dickicht erhalten.

Nach dem Mauerfall verfiel die Gedenkstätte zusehends und wurde mehrmals geschändet. Als Eigentümerin des Geländes sah sich die Stadt Falkensee in der Verantwortung, den neonazistischen Umtrieben Einheit zu gebieten und das verwilderte Areal neu zu gestalten.

Französische Erinnerungstafel zur Einweihung des Mahnmals 1967 und nach der Zerstörung.

 
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