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Gendergerechte Stadtplanung


 

Frauenräume, Männerräume - Gendergerechte Stadtplanung – was ist das?

 

Unter diesem Motto fand im Februar ein Seminar zum Thema Stadtplanung und Gender statt. Die Dipl. Geografin und Leiterin des Büros für integrierte Planung Berlin Uta Bauer sowie ihr Kollege Michael Walther führten MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung, VertreterInnen der Stadtvertreterversammlung, Mitglieder aus Vereinen und Verbänden sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Thema gendergerechte Stadtplanung ein und entwickelten mit ihnen Konzepte für eine gendergerechte  Planung. Was das konkret bedeutet, wurde am Bereich rund um die geplante Campushalle durchgespielt. Dort soll nicht nur die Sport- und Kulturhalle entstehen, sondern mit dem Abriss der alten Stadthalle die Situation für den Verkehr und Fragen der weiteren Gestaltung neu erörtert werden. Wer nutzt was wie? Das sollte die Leitfrage aller gendergerechten Planung sein, so ein Fazit des Seminars. Hintergrund dieser Herangehensweise ist  die Einsicht, dass unterschiedliche Lebensbedingungen unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse hervorrufen. So mag ein dreijähriges Kind  das starke Interesse haben, im Gutspark Spielgelegenheiten zu finden, während seine Eltern dort lieber einen Kaffee trinken würden. Blinde möchten mit entsprechenden Leitsystemen sicher über den Platz geführt werden und die Berufstätigen mit engem Zeitkorsett schnell mit ihrem Auto zu Sporthalle kommen. Die Einbeziehung und Abwägung aller Interessen ist Aufgabe der gendergerechten Stadtplanung. 

 

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