„Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt“ – 40 engagierte Falkenseerinnen und Falkenseer aus Kultur, Sport, Gesellschaftliches Engagement und Schule wurden ausgezeichnet
Ganz getreu dem Sprichwort zeichnete Bürgermeister Heiko Müller im Rahmen von „50 Jahre Stadt Falkensee“ engagierte Falkenseerinnen und Falkenseer aus, die sich in den vergangenen Jahren im besonderem Maße für ihre Stadt eingesetzt haben.
Zu vier thematischen Empfängen wurden jeweils 50 engagierte Bürgerinnen und Bürger aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Schule eingeladen. Von diesen erhielten jeweils zehn Falkenseerinnen und Falkenseer den „Kleinen Bürgerpreis“, bestehend aus dem neuen Falkensee-Signet in einem Glas-Quader. „Es wäre schier unmöglich gewesen alle 50 vorzustellen und auszuzeichnen. Jeder hier hätte ihn verdient“, erklärte Bürgermeister Heiko Müller vor den Auszeichnungen.
Der Sportlerempfang
Beim „Sportlerempfang“ erhielten nicht nur hervorragende Sportlerinnen und Sportler eine Auszeichnung, sondern auch insbesondere Vereinsmitglieder und –gründer, die ehrenamtlich ihre freie Zeit und viel Kraft in den Sport investierten. „Wir sind eine Sportstadt mit insgesamt 5.731 Sportlerinnen und Sportlern, davon 2920 Kinder und Jugendliche in 24 Sportvereinen. 2008 erhielten wir zudem den Titel „Sportlichste Stadt des Landes Brandenburg“, sagte Heiko Müller bevor er gemeinsam mit Thomas Zylla, 1. Beigeordneter, und Beigeordnete Ines Jesse folgende zehn Träger des „Kleinen Bürgerpreises“ vorstellte:
Horst-Detlef Paasch, Carsten Klinke, Dietrich Zachrau, Waldemar Schorr, Sabine Kosakow-Kutscher, Karsten, Nawrath, Manfred Hofmann, Joachim Giersberg, Carsten, Stelter und Wolfgang Praetz.
Der Kulturempfang
In seiner Rede bei dem „Kulturempfang“ ging Bürgermeister Heiko Müller auf die Bedeutung der Stadtwerdung für die hier lebenden Menschen und auf die Auswirkungen des Mauerbaus ein. Zwei historische Tage, die Falkensee prägten. Nach dem Bau der Mauer 1961 war Falkensee abgeschnitten von Berlin. „Der Arbeitsplatz, die Oma oder auch die kulturellen Angebote waren fortan nicht mehr erreichbar“, sagte Bürgermeister Heiko Müller. „Man hat dann nach Nischen gesucht, sich zu engagieren und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“ So ging Heiko Müller auf den Falkenseer Sommer, die Stunde der Musik, den Kulturbund und den alljährlichen Karneval ein, bevor er folgende zehn Falkenseerinnen und Falkenseer auf die Bühne bat und den „Kleinen Bürgerpreis“ überreichte:
Kirsten Ramme, Edith Ludwig, Brigitte Kerl, Simone Seyfahrt
Dagmar Kirschke, Dagmar Müller, Marlies Schnaibel, Gabriele Husarzewsky, Dr. Ines Oberling und Fritz Klauser.
Der Empfang „Gesellschaftliches Engagement“
Bei diesem Empfang waren 50 Bürgerinnen und Bürger geladen, die sich in Initiativen, sozialen Einrichtungen, Kirchen und Glaubensgemeinschaften ehrenamtlich engagieren oder die Stadt stets bei verschiedenen Aktivitäten unterstützen. „Zwischen 1961 und 1989 musste man schon ganz genau suchen, um Bürgerinitiativen zu finden“, sagte Bürgermeister Heiko Müller in seiner Rede. „Auch die Kirchen hatten es in der DDR schwer. Dennoch haben wir heute so viele Initiativen und Kirchen. Herzlichen Dank für die Ausdauer und die Kraft.“ Ausgezeichnet mit dem „Kleinen Bürgerpreis“ wurden:
Gerhard Brandt, Dr. Ingrid Oelschlägel, Dr. Volker Mueller, Marianne Majewski, Ralf Zimmermann, Marianne Matho, Günter Chodzinski, Susanne Bügler, Ingolf Reichelt und Burkhard Meyer zu Natrup.
Der Empfang der Schülervertreter
Auch 50 Kinder und Jugendliche, die sich in besonderer Weise in oder für ihre Schule engagiert haben oder sich für ihre Mitschülerinnen und Schüler einsetzen, wurden ins Rathaus geladen und von Bürgermeister Heiko Müller festlich empfangen. Folgende Schülerinnen und Schüler zeichnete das Stadtoberhaupt auf Vorschlag der Schulen mit dem „Kleinen Bürgerpreis“ der Stadt Falkensee aus:
Franziska Schwab, Laura Hoffmann, Julia Sontag, Titima Weerasiri, Daniel Seidel, Darleen Mc Garry, Jonas Dragendorf, Marisa Gohlke, Sasha-Marie Runge und Frederik Gutmann.
Bild zur Meldung: „Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt“ – 40 engagierte Falkenseerinnen und Falkenseer aus Kultur, Sport, Gesellschaftliches Engagement und Schule wurden ausgezeichnet







