Theaterstück zu "80 Jahre Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED" in der Stadthalle Falkensee - Eintritt frei
Am Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr wird in der Stadthalle Falkensee (Scharenbergstraße 15) das Theaterstück „Zwangsvereinigung oder ‚… es bleibt uns ja nischt‘ – Walter Ulbricht“ aufgeführt. Die Veranstaltung widmet sich einem historischen Ereignis der deutschen Nachkriegsgeschichte: der zwangsweisen Vereinigung von SPD und KPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) im April 1946. Das Stück beleuchtet die politischen und gesellschaftlichen Umstände dieser Zeit und stellt die Frage, ob es tatsächlich „keine Alternative“ zur damaligen Entwicklung gab. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die Rolle Walter Ulbrichts sowie der Einfluss der sowjetischen Besatzungsmacht. Neben der historischen Einordnung greift die Inszenierung auch die Lebensrealitäten in der späteren DDR auf. Der bekannte Ausspruch „Es bleibt uns ja nischt“ steht sinnbildlich für den Umgang vieler Menschen mit den Herausforderungen und Mängeln des Systems – zwischen Anpassung, Resignation und subtiler Kritik. Die Veranstaltung richtet sich an alle und lädt dazu ein, sich mit einem prägenden Kapitel deutscher Geschichte auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist frei.
Die Produktion entstand in Kooperation des theater 89 mit der Historischen Kommission der SPD Brandenburg sowie dem Brandenburger Forum für Sozial- und Demokratiegeschichte e. V. Die Erarbeitung des Drehbuchs wurde durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur gefördert. Zu den Veranstaltern und Partnern zählen unter anderem der Verein der Freunde und Förderer von Museum und Galerie Falkensee e. V., die Partnerschaft für Demokratie Falkensee, die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und die Stadt Falkensee.



