• RSS-Feed
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Kantschule gewinnt Preis beim Schulwettbewerb „Zwischen(T)räume“

Falkensee, den 29.​10.​2026

Mit ihren Ideen für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Schule haben Schülerinnen und Schüler der Kantschule beim Schulwettbewerb „Zwischen(T)räume“ der Architektenkammern Berlin und Brandenburg überzeugt. Ihr Schulmodell wurde Ende September als bester Beitrag in der Kategorie der Klassenstufen 7 bis 10 ausgezeichnet. Insgesamt beteiligten sich 43 Schulen mit 59 Projekten und 641 Schülerinnen und Schülern an dem Wettbewerb. Die Kantschule erhielt für ihren Beitrag ein Preisgeld von 500 Euro. Entstanden ist das ausgezeichnete Modell im Rahmen der Junior Ingenieur Akademie. Die Junior Ingenieur Akademie (JIA) ist ein von der Deutschen Telekom Stiftung initiiertes und finanziell gefördertes internationales Projekt für Schulen. Es geht in diesem Programm um die Stärkung des MINT-Bereichs und das Heranführen der Schülerinnen und Schüler an das ingenieurwissenschaftliche Arbeiten. An der Kantschule ist die Akademie dauerhaft im Wahlpflichtunterricht verankert.


In den Schuljahren 2024/25 und 2025/26 beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Frage, wie sich ihr Schulstandort verbessern lässt. Dafür erkundeten sie zunächst das Schulgelände, dokumentierten Lieblingsplätze und Problembereiche und entwickelten anschließend eine Online-Umfrage. Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte beteiligten sich daran. Besonders deutlich wurde der Handlungsbedarf beim sommerlichen Wärmeschutz, beim Energieverbrauch und bei der Gestaltung des Schulhofs. In einigen Unterrichtsräumen wird es während der warmen Monate zu heiß, im Winter geht durch offene Türen und Fenster Wärme verloren. Auf dem Außengelände fehlen zudem schattige Aufenthaltsmöglichkeiten. Die Jugendlichen recherchierten mögliche technische Lösungen und setzten ihre Vorschläge in einem Schulmodell aus Finnpappe im Maßstab 1:100 um. Vorgesehen sind unter anderem zusätzliche Schattenplätze, Photovoltaikanlagen zur Versorgung von Klimaanlagen, dezentrale Lüftungssysteme sowie entsiegelte und begrünte Flächen. Zu den Kooperationspartnern des Projekts gehören neben der Technischen Universität Berlin und der Firma LUNOS auch das Stadtplanungsamt der Stadtverwaltung Falkensee.


„Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit ihrem Schulstandort beschäftigt und eigene Lösungen für ganz konkrete Herausforderungen entwickelt. Dass ihre Ideen in einem Wettbewerb mit so vielen Beteiligten ausgezeichnet wurden, ist eine besondere Anerkennung“, so Bürgermeister Heiko Richter. „Die Jugendlichen haben ihre eigenen Beobachtungen zum Ausgangspunkt genommen, diese untersucht und sich intensiv mit möglichen Lösungen auseinandergesetzt. Die Auszeichnung ist ein schöner Abschluss für unser erstes JIA-Projekt und eine tolle Bestätigung für die Arbeit der Schülerinnen und Schüler“, sagt Guido Hildebrandt, der das Projekt begleitet hat.


Mit der Auszeichnung würdigt die Jury einen Beitrag, der technische Überlegungen mit den Erfahrungen aus dem Schulalltag verbindet. Die Ergebnisse bieten zugleich Anregungen für die weitere Auseinandersetzung mit der Gestaltung des Schulstandorts.
 

 

Bild zur Meldung: Unser Bild zeigt das Modell, Quelle: Kantschule Falkensee.

 
See bei schönem Wetter
Einstellungen für mehr Barrierefreiheit

Schrift

Schrift­größe

100%

Kontrast

Kontraste

Inhalts­einstellungen