Geschichtspark. Gedenkstätte KZ-Außenlager - Falkensee

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Im Auftrag der Stadt Falkensee wurde auf Grundlage einer Diplomarbeit am Institut für Landschafts- und Freiraumplanung der TU Berlin ein Konzept zur künftigen Gestaltung und Nutzung des Geländes erarbeitet. Es sah neben der Sanierung dieses historischen Ortes im Sinne einer flächenhaften Gedenkstätte die Entwicklung der ökologischen Potentiale sowie die Erschließung für eine extensive Parknutzung vor. Mit der Neugestaltung des Geschichtsparkes an der Großen Lake wurde Ende 1993 im Rahmen eines Vergabe-ABM-Projektes unter Mitwirkung von zwölf aus dem Raum Falkensee stammenden ABM-Kräften begonnen. Die finanziellen Mittel stellte das Land Brandenburg zur Verfügung. Die Einweihung des Geschichtsparkes mit seinen Erinnerungszeichen fand im April 1995 anlässlich des 50. Jahrestages der Befreiung statt.Im Januar 2006 beschloss die Stadtverordnetenversammlung Falkensees den Namen Geschichtspark um den Hinweis "Gedenkstätte KZ-Außenlager" zu ergänzen.  

 

An die Schicksale der Menschen im KZ-Außenlager in Falkensee erinnert ein Mahnmal, eine Stele mit einem auf dem Kopf stehenden Winkel. Einst war die Säule von einem vierteiligen Bronze-Relief des Dresdeners Karl Schönherr eingefasst. Es bildete auf seinen vier Seiten den Lageralltag, die schwere Arbeit, den Zusammenhalt der Häftlinge und die Befreiung ab. Nachdem die ursprünglichen Bronzeplatten im Jahr 2012 gestohlen wurden, gestaltete der Falkenseer Künstler Ingo Wellmann das Relief aus Sandstein neu. Seine bildhafte Darstellung zeigt den Lageralltag mit Blickpunkt auf die Gefangenen des KZ. Ingo Wellmann zeichnet für weitere Skulpturen und künstlerische Darstellungen in Falkensee verantwortlich , so entwarf er beispielsweise die Holzfiguren am Falkenhagener Anger.

Hamburger Straße
14612 Falkensee

Sklupturen Geschichtspark


Fotoalben


Fotoalbum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Geschichtspark
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Geschichtspark
25. 09. 2013