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Corona-Krise: Hilfe für betroffene Unternehmen


 

Stand: 10. Juli 2020

 

Ansprechpersonen in der Stadtverwaltung

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen auch Falkenseer Unternehmen. Ratsuchende Unternehmen können sich an den Fachbereich Wirtschaftsförderung wenden. Sie steht unter der E-Mailadresse und telefonisch unter 03322 281-350 und -351 für die Beantwortung von Fragen und Klärung von Problemen zur Verfügung.

 

Der Fachbereich Gewerbe ist weiterhin per E-Mail unter und telefonisch unter 03322 281-194/-196 erreichbar. Alle Anträge im Gewerbean-, um- und abmeldeverfahren sind online unter „Gewerbe“ auf den Formularseiten der Stadtverwaltung verfügbar. Anträge für Erlaubnisverfahren können telefonisch oder per E-Mail angefordert werden. Die ausgefüllten und unterschriebenen Formulare können zusammen mit einer Kopie des Ausweises per E-Mail oder postalisch an die Stadt Falkensee (Falkenhagener Straße 43/49, 14612 Falkensee) gesendet werden. Bitte geben Sie für eventuelle Rückfragen unbedingt Ihre Telefonnummer an.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind per E-Mail unter und telefonisch unter der Rufnummer 03322 281300 erreichbar.

 


 

Umgangsverordnung bis zum 16. August 2020
Die Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg vom 12. Juni 2020 geändert durch Verordnung vom 26. Juni 2020 nennt u.a. Bestimmungen für Veranstaltungen und Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens, die geltenden Abstands- Hygieneregeln sowie die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Verstöße gegen die Verordnung stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

 

Fragen zur Auslegung der Eindämmungsverordnung beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Falkensee in den Fachbereichen Ordnungsamt ( , 03322 281300), Gewerbe ( , 03322 281-194/195) und Wirtschaftsförderung ( , 03322 281-350/-351).

 


 

Umfassende Information von der Industrie- und Handelskammer (IHK)

Die IHK bietet auf ihrer Website detaillierte Informationen für Unternehmen, die von der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus in Brandenburg betroffen sein können und die zu treffenden Maßnahmen. Weiter werden viele Fragen beantwortet und Hilfsangebote aufgezeigt. Die Seite wird von der IHK bei Neuerungen und Klärung ausstehender Fragen fortlaufend erweitert.

 


 

Unterstützungsangebote
Alle Programme, die für durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geratene Unternehmen und Gewerbetreibende nutzen können, hat die ILB online zusammengestellt. Es ist zu beachten, dass die Soforthilfe Corona Brandenburg nicht mehr beantragt werden kann.

 

Persönliche Beratung der ILB:
Telefon: 0331 - 2318 22 99
Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr
E-Mail:

 


 

Corona-Überbrückungshilfe des Bundes
Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können weitere Liquiditätshilfen erhalten. Die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de ist am 8. Juli 2020 gestartet. Die Antragstellung muss über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer erfolgen. Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die Corona-bedingt in den Monaten Juni bis August erhebliche Umsatzausfälle erleiden. Durch Zahlungen als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten soll ihre wirtschaftliche Existenz gesichert werden.

 


 

KfW-Schnellkredit 2020
Ab sofort können Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind, bei ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen – oder weiterhin einen der bestehenden Kredite zur KfW-Corona-Hilfe. Der Kredit kann für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) verwendet werden und ist zu 100 Prozent abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht die Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.
 



Informationen zum Kurzarbeitergeld

Bundesregierung und Gesetzgeber haben Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden pauschal erstattet.
  • Der Bezug von Kurzarbeitergeld ist bis zu 12 Monate möglich. Bis Ende 2020 gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine Bezugsdauer von längstens 21 Monaten.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zur Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld behalten ihre Gültigkeit.

 

Wichtig: Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen. Erst danach können Sie dieses beantragen!

 

Weitere Informationen, die entsprechenden Formulare und Kontakte erhalten Sie auf den Webseiten der Agentur für Arbeit

 

Arbeitgeber-Service
Telefon: 0800 4 5555 20 (gebührenfrei)
Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr

 


 

Vereinfachter Antrag auf Steuerstundung
Anträge auf zinslose Stundung von Steuerzahlungen können jetzt vereinfacht gestellt werden. Gleiches gilt für Anträge auf Vollstreckungsaufschub und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen. Die Finanzämter bieten dazu online ein neues Antragsformular an.
Anträge dieser Art können gestellt werden ausschließlich für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer, nicht für Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer oder andere Steuerarten. Der neue Antrag steht auf der Webseite des Ministerium der Finanzen und für Europa zum Download bereit.

 


 

Kontakt- und Anlaufstelle für Unternehmen in der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB)
Die WFBB unterstützt die Brandenburger Wirtschaft bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dies reicht von der Beratung zu Hilfsprogrammen des Landes und des Bundes bis zur Beratung bei betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten, wie beispielsweise akuten Mitarbeiterbedarfen, unterbrochenen Lieferketten oder akuten technologischen Anforderungen für Prozessumstellungen. Die WFBB übernimmt hier die Rolle als Kontakt- und Anlaufstelle für die Brandenburger Wirtschaft ein.
 

 

Regionalcenter Nordwest-Brandenburg (Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppiner, Prignitz)
Regionalcenterleiter
Reinhard Göhler
Telefon: 3391 – 775-211
Fax: 3391 – 512-923
E-Mail:

 

 


 

Leistungen nach dem SGB II
Bezieher von Kurzarbeitergeld (60 bzw. 67 Prozent des letzten Nettoeinkommens), Bezieher von Arbeitslosengeld I (nach einer Entlassung aus einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis) und Einzelunternehmer, welche aufgrund nicht vorhandener Versicherungsleistungen von Arbeitslosengeld I die Bedarfe des täglichen Lebens nicht mehr abdecken können, können bei dem für sie zuständigen Jobcenter SGB II-Leistungen ergänzende bzw. aufstockend beantragen.


Sowohl für Einzelunternehmer als auch Mitarbeitende wurde der Zugang zu Leistungen nach dem SGB II durch die Neuregelungen des Sozialschutz-Paketes erleichtert (vereinfachte Antragsstellungen, Aussetzen der Vermögensprüfung, Übernahme der anfallenden Kosten der Unterkunft, etc.).

 

Hinweise zur Erreichbarkeit der Jobcenter des Landkreises Havelland für ein erstes Gespräch zur Antragstellung auf SGB II-Leistungen sind sie unter https://www.jobcenter-havelland.de/ zu finden. Weitere Informationen zur Neuregelung in der Grundsicherung können dem Presseartikel auf der Internetseite des Landkreises entnommen werden.

 


 

Link

Häufig gestellte Fragen von Unternehmen und Beschäftigten

Antworten auf häufig gestellte Fragen von Unternehmen und Beschäftigten hält das Ministerium für Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg (MWAE) auf seiner Website bereit.

Link Gesundheitsfragen zu Corona

Das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland hat für Fragen zum Coronavirus eine Hotline eingerichtet, die montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 03385 5517119 zu erreichen ist. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Landkreises Havelland.