Corona-Krise: Hilfe für betroffene Unternehmen


 

Stand: 30. November 2020

 

Ansprechpersonen in der Stadtverwaltung

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen auch Falkenseer Unternehmen. Ratsuchende Unternehmen können sich an den Fachbereich Wirtschaftsförderung wenden. Sie steht unter der E-Mailadresse und telefonisch unter 03322 281-350 und -351 für die Beantwortung von Fragen und Klärung von Problemen zur Verfügung.

 

Der Fachbereich Gewerbe ist weiterhin per E-Mail unter und telefonisch unter 03322 281-194/-196 erreichbar. Alle Anträge im Gewerbean-, um- und abmeldeverfahren sind online unter „Gewerbe“ auf den Formularseiten der Stadtverwaltung verfügbar. Anträge für Erlaubnisverfahren können telefonisch oder per E-Mail angefordert werden. Die ausgefüllten und unterschriebenen Formulare können zusammen mit einer Kopie des Ausweises per E-Mail oder postalisch an die Stadt Falkensee (Falkenhagener Straße 43/49, 14612 Falkensee) gesendet werden. Bitte geben Sie für eventuelle Rückfragen unbedingt Ihre Telefonnummer an.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind per E-Mail unter und telefonisch unter der Rufnummer 03322 281300 erreichbar.

 


 

Verordnung des Landes Brandenburg und Allgemeinverfügung des Landkreises Havelland bis zum 21. Dezember 2020

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg, der geltende Bußgeldkatalog und die aktuellen Allgemeinverfügungen des Landkreises Havelland sind unter www.havelland.de/coronavirus zu finden.

 

Fragen zur Auslegung der Eindämmungsverordnung beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Falkensee in den Fachbereichen Ordnungsamt ( , 03322 281300), Gewerbe ( , 03322 281-194/195) und Wirtschaftsförderung ( , 03322 281-350/-351).

 


 

Umfassende Information von der Industrie- und Handelskammer (IHK)

Die IHK bietet auf ihrer Website detaillierte Informationen für Unternehmen, die von der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus in Brandenburg betroffen sein können und die zu treffenden Maßnahmen. Weiter werden viele Fragen beantwortet und Hilfsangebote aufgezeigt. Die Seite wird von der IHK bei Neuerungen und Klärung ausstehender Fragen fortlaufend erweitert.

 


 

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen
Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern. Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2021. Es ist nicht möglich, rückwirkend einen Antrag für die Überbrückungshilfe I zu stellen. Änderungsanträge können jedoch bis einschließlich 30. November 2020 gestellt werden.

 

Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate September, Oktober, November, Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten.


Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von:

  • 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 30 Prozent

 

Weitere Informationen über die Förderhöhe, die Antragsstellung sowie Fragen und Antworten finden Sie auf der Seiter des Bundministeriums für Wirtschaft und Energien.

 

Wichtig: Ihren Antrag können Sie nur über einen Steuerberater, einen Wirtschaftsprüfer, einen Rechtsanwalt oder einen vereidigten Buchprüfer stellen. Die IHK bietet einen Vorab-Check an, mit dem Antragsteller prüfen können, ob ein Anspruch auf die Überbrückungshilfe II besteht. Dieser ist jedoch rechtlich unverbindlich und kann eine individuelle Beratung nicht ersetzen.

 


 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe – Novemberhilfe

Die Novemberhilfe des Bundes richtet sich an direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen und indirekt betroffene Unternehmen nach folgender Maßgabe:

  • Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen.
  • Indirekt Betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

 

Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns. Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.


Die Anträge können über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Grundsätzlich erfolgt die elektronische Antragstellung über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder steuerberatende Rechtsanwälte). Ausgenommen sind Solo-Selbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen. Sie können den Antrag selbst stellen – ohne prüfenden Dritten, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben. Zwingend erforderlich für die Authentifizierung im Direktantrag ist ein ELSTER-Zertifikat. Sollten Sie noch kein Zertifikat besitzen, können Sie dieses über das ELSTER-Portal beantragen.


Informationen über Förderhöhe, Antragsstellung und die Förderbedingungen sind auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und Bundesministerium der Finanzen sowie Details in einer FAQ-Übersicht veröffentlicht.

 


 

Unterstützungsangebote
Alle Programme, die für durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geratene Unternehmen und Gewerbetreibende nutzen können, hat die ILB online zusammengestellt. Es ist zu beachten, dass die Soforthilfe Corona Brandenburg nicht mehr beantragt werden kann.

 

Persönliche Beratung der ILB:
Telefon: 0331 - 2318 22 99
Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr

 


 

Hotlines des Landkreises Havelland

Der Landkreis Havelland weitet sein telefonisches Hotline-Angebot im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aus. Neben der Hotline des Gesundheitsamtes, die für medizinische Fragen sowie Tests und Quarantäne unter 03385/551-7119 erreichbar ist, gibt es nun je eine Hotline für allgemeine, organisatorische Fragen sowie für Gewerbeangelegenheiten. Unter der Telefonnummer 03385/551-1906 können Bürgerinnen und Bürger nun allgemeine Fragen etwa zu den geltenden Einschränkungen für das öffentliche Leben loswerden. Fragen zu Gewerbeangelegenheiten werden unter 03321/403-5169 entgegengenommen. Die Hotlines sind von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 14.30 Uhr erreichbar. Außerhalb der angegebenen Zeiten können Anfragen zudem per E-Mail an gesendet werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.havelland.de/coronavirus.

 


 

KfW-Schnellkredit 2020
Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind, können bei ihrer Bank oder Sparkassen den KfW-Schnellkredit 2020 noch bis zum 31.12.2020 beantragen – oder weiterhin einen der bestehenden Kredite zur KfW-Corona-Hilfe. Der Kredit kann für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) verwendet werden und ist zu 100 Prozent abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht die Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten. 

 



Informationen zum Kurzarbeitergeld

Bundesregierung und Gesetzgeber haben Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden pauschal erstattet.
  • Der Bezug von Kurzarbeitergeld ist bis zu 12 Monate möglich. Bis Ende 2020 gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine Bezugsdauer von längstens 21 Monaten.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zur Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld behalten ihre Gültigkeit.

 

Wichtig: Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen. Erst danach können Sie dieses beantragen!

 

Weitere Informationen, die entsprechenden Formulare und Kontakte erhalten Sie auf den Webseiten der Agentur für Arbeit

 

Arbeitgeber-Service
Telefon: 0800 4 5555 20 (gebührenfrei)
Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr

 


 

Vereinfachter Antrag auf Steuerstundung
Anträge auf zinslose Stundung von Steuerzahlungen können jetzt vereinfacht gestellt werden. Gleiches gilt für Anträge auf Vollstreckungsaufschub und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen. Die Finanzämter bieten dazu online ein neues Antragsformular an.
Anträge dieser Art können gestellt werden ausschließlich für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer, nicht für Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer oder andere Steuerarten. Der neue Antrag steht auf der Webseite des Ministerium der Finanzen und für Europa zum Download bereit.

 


 

Kontakt- und Anlaufstelle für Unternehmen in der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB)
Die WFBB unterstützt die Brandenburger Wirtschaft bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dies reicht von der Beratung zu Hilfsprogrammen des Landes und des Bundes bis zur Beratung bei betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten, wie beispielsweise akuten Mitarbeiterbedarfen, unterbrochenen Lieferketten oder akuten technologischen Anforderungen für Prozessumstellungen. Die WFBB übernimmt hier die Rolle als Kontakt- und Anlaufstelle für die Brandenburger Wirtschaft ein.
 

 

Regionalcenter Nordwest-Brandenburg (Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppiner, Prignitz)
Regionalcenterleiter
Reinhard Göhler
Telefon: 3391 – 775-211
Fax: 3391 – 512-923
E-Mail:

 


 

Leistungen nach dem SGB II (vereinfachte Antragstellung bis zum 31.03.2021)

Bezieher von Kurzarbeitergeld (60 bzw. 67 Prozent des letzten Nettoeinkommens), Bezieher von Arbeitslosengeld I (nach einer Entlassung aus einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis) und Einzelunternehmer, welche aufgrund nicht vorhandener Versicherungsleistungen von Arbeitslosengeld I die Bedarfe des täglichen Lebens nicht mehr abdecken können, können bei dem für sie zuständigen Jobcenter SGB II-Leistungen ergänzende bzw. aufstockend beantragen.


Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer erhalten Leistungen der Grundsicherung über das Jahresende hinaus nach einem vereinfachten Verfahren. Die Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen werden bis zum 31.03.2021 verlängert. Mit dem erleichterten Zugang zur Grundsicherung ist u. a. die Vermögensprüfung für sechs Monate ab Bewilligung grundsätzlich ausgesetzt und die Wohn- und Heizkosten werden voll anerkannt. Ebenfalls verlängert wurden verbesserte Corona-Hilfen für soziale Dienstleister. So sollen die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abgefedert werden.


Hinweise zur Erreichbarkeit der Jobcenter des Landkreises Havelland für ein erstes Gespräch zur Antragstellung auf SGB II-Leistungen sind unter https://www.jobcenter-havelland.de/ zu finden. Weitere Informationen zur Neuregelung in der Grundsicherung können dem Presseartikel auf der Internetseite des Landkreises entnommen werden.

 


 

Link

Häufig gestellte Fragen von Unternehmen und ihre Beschäftigten, Solo-Unternehmern sowie Freiberuflern

Antworten auf häufig gestellte Fragen von Unternehmen und ihre Beschäftigten, Solo-Unternehmern sowie Freiberuflern hält das Ministerium für Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg (MWAE) auf seiner Website bereit.

Link Gesundheitsfragen zu Corona

Das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland hat für Fragen zum Coronavirus eine Hotline eingerichtet, die montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 03385 5517119 zu erreichen ist. Außerhalb der angegebenen Zeiten können Anfragen zudem per E-Mail an gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Landkreises Havelland.

 

 
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