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Brandenburg vernetzt
 

Breitbandausbau 2012 - Januar 2013

In welchen Gebieten das Glasfasernetz für die Breitbandversorgung weiter ausgebaut wurde, zeigt die ÜBERSICHTSKARTE (im jpg-Format). Das geförderte Ausbaugebiet der Deutschen Telekom AG (in der Übersichtskarte blau gekennzeichnet) umfasste 10 Lose.  

 

Im ungeförderten Teilbereich des Loses 1 baut neben der Deutschen Telekom AG ein weiterer Anbieter, die DNS:NET Internet Service GmbH (www.dns-net.de), das Gebiet aus.  
   

 

AKTUELL: Hinweise der Telekom Deutschland GmbH zum "Diskriminierungsfreien Zugang auf das Netz der Telekom Deutschland" vom 26. März 2013

 

- Allgemeine Hinweise der Telekom zur Bestellung eines Breitband-Anschlusses

 

 

 

Schnelles Internet für Falkensee - Breitbandausbau zwei Monate früher fertig als geplant - Falkensee, den 25.01.2013

Vorschaubild : Schnelles Internet für Falkensee - Breitbandausbau zwei Monate früher fertig als geplant

Schnelles Internet für Falkensee: Zwei Monate vor dem geplanten Termin wurde der Breitbandausbau in der Stadt im Januar in den geplanten Ausbaubereichen erfolgreich beendet. Falkenseer Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger können mit Hilfe der modernen Schaltkästen und Leitungen nun auf etwa der Hälfte der Stadtfläche schneller durch das weltweite Netz surfen. „Es ist vermutlich das größte Infrastrukturprojekt in Sachen Breitbandausbau in Brandenburg – und ein Pilotprojekt dazu“, sagte Bürgermeister Heiko Müller.

Lange gab es in Falkensee viele Gebiete, in denen Unternehmen und Anwohner nur keine oder sehr langsame Breitbandangebote nutzen konnten. Es existierte nur ein Hauptverteiler am Bahnhof Falkensee, der lediglich einen kleinen Teil des Stadtgebiets mit akzeptablen Breitbandangeboten versorgen konnte. Aufgrund der Physik schwächt sich das Signal in den Leitungen Meter um Meter ab. Schon wenige Schritte vom Knotenpunkt entfernt wird die Datenübertragung immer langsamer.

Der Ausbau der Kabelverteilerkästen und Glasfaserleitungen ist teuer, für ländliche Regionen gibt es spezielle Förderprogramme, die diese Investitionen unterstützen. „Unsere Stadt passte aber in keines der üblichen Förderprogramme, auch wenn wir eine sehr große Fläche haben, die mit denen im ländlichen Raum vergleichbar ist“, erklärte Heiko Müller. Um einen anderen Förderweg zu finden, befragte die Stadt in Eigeninitiative im Sommer 2010 Haushalte und Unternehmen, ob sie einen Breitbandanschluss benötigen. Mehr als 1000 Antwortschreiben gingen ein und meldeten Bedarf an. Besonders viele der rund 3400 Falkenseer Firmen und Gewerbe klagten über zu langsame Internetverbindungen. „Die Umfrage zeigte uns, dass die Wirtschaftsförderung ein Ansatz für Fördermittel sein könnte“, sagte der Bürgermeister. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) unterstützte das Projekt unter dem Aspekt Wirtschaftsförderung tatsächlich mit rund 1.036.000 Euro, der Landkreis Havelland beteiligte sich mit knapp 115.000 Euro. Die restlichen Kosten übernahm die Telekom, die den Ausbau durchführte.

„Wir haben insgesamt 65 dezentrale Schaltverteiler, die die DSL-Technik beherbergen, installiert und 25 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Alles verlief sehr reibungslos und störungsfrei“, sagte Jörg Kockjoy, Projektleiter von der Telekom. Für den Ausbau hatte man das Stadtgebiet in zehn Flächen, die so genannten Lose, aufgeteilt. Nach und nach wurden diese innerhalb kurzer Zeit angeschlossen. Die digitale Datenübertragung kann nun bis 50.000 Kilobits (KBits/s) pro Sekunde – je nach Entfernung zum Schaltgehäuse – betragen. In den neu angeschlossenen Gebieten kann man in jedem Fall mit einer üblich schnellen Übertragung von 16.000 (KBits/s) rechnen.

 

Wer das schnelle Netz nutzen möchte, muss dies entsprechend beauftragen. Bereits bestehende Anschlüsse werden nicht automatisch an die neuen Breitbandgeschwindigkeiten angepasst. Interessierten stehen für die Beauftragung von Neuanschlüssen oder höheren Bandbreiten die Mitarbeiter vom „Telekom Shop Dallgow“ im Havelpark Dallgow (Döberitzer Weg 3, 14624 Dallgow-Döberitz, Tel.: 03322 273587) und im Telekom-Handelsshop “Easy-Phone Shop Falkensee” (Falkenhagener Str. 30 – 32, Tel.: 03322 293 89 79) zur Verfügung.


 

Im Bild beim Pressegespräch zum beendeten Breitbandausbauprojekt: Marian Timm, Sachbearbeiter Wirtschaftsentwicklung/Arbeitsförderung beim Landkreis Havelland, Jörg Kockjoy, Projektleiter Telekom, und Bürgermeister Heiko Müller (von links)

 

 

 

Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom AG 

 

Vorschaubild : Breitbandausbau

Breitbandausbau in Falkensee geht weiter – Rund 5000 Unternehmen und Haushalte können spätestens ab März 2013 schnelleres Internet nutzen - Bürgermeister Heiko Müller und Vertriebsleiterin Angela Gross unterzeichneten am 19. März 2012 einen Kooperationsvertrag

 

Falkensees Bürgerinnen und Bürger können bald schneller über die weltweite Datenautobahn fahren. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung wird je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 50.000 Kilobits pro Sekunde (KBit/s) im Download erreichen. Der DSL-Ausbau für rund 5000 Unternehmen und Haushalte in Falkensee ist jüngst vertraglich mit der Telekom vereinbart worden. Unser Foto zeigt Vertriebsleiterin Angela Gross und Bürgermeister Heiko Müller bei der Vertragsunterzeichnung.  Im Hintergrund freuen sich Marian Timm, Vertreter des Landkreises Havelland, Peter Deider, Tobias Zimmermann und Jörg Kockjoy von der Telekom sowie Mathias Techen von der Stadt Falkensee über den Vertragsabschluss.

 

„Ich freue mich, dass der DSL-Ausbau in Falkensee durch die Inanspruchnahme der Fördermittel im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW-I-Breitband) möglich wurde“, sagt Bürgermeister Heiko Müller. „Damit ist eine zukunftsfähige Lösung gefunden worden, die wichtig ist für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt. Die ansässigen Unternehmen und die Privathaushalte profitieren von diesem Standortvorteil, denn Breitbandverbindungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.“ Die InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) fördert den weiteren Ausbau  unter dem Aspekt der Wirtschaftsförderung in Höhe von rund 1.036.000 Euro, der Landkreis Havelland beteiligt sich mit  rund 115.000 Euro am Ausbau.

 

Wo wird ausgebaut?

In welchen Gebieten das Glasfasernetz für die Breitbandversorgung weiter ausgebaut wird, zeigt die ÜBERSICHTSKARTE(im jpg-Format).

 

   

DSL-Ausbau in strukturschwachen Regionen: Eine Herausforderung

Der DSL-Ausbau in strukturschwachen Regionen stellt privatwirtschaftliche Telekommunikationsunternehmen vor eine Herausforderung. Denn zur Verbesserung der Breitbandanbindungen für Gewerbebetriebe oder Gewerbegebiete müssen hohe Investitionen getätigt werden. „Trotzdem treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den DSL-Ausbau nach Kräften voran“, sagt Angela Gross, Leiterin Infrastrukturvertrieb der Telekom in den neuen Bundesländern. „Weil wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internetanschluss auch außerhalb der Ballungszentren ist." Die Telekom hat bundesweit bereits über 3000 DSL-Ausbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen – mehr als 230 allein in Brandenburg. Falkensee ist indes das größte Ausbau-Projekt. Jedes Jahr investiert die Telekom mehrere Milliarden Euro in den Netz-Ausbau. Jede Stunde wächst das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer. Das ist eine gewaltige Leistung für ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen, wenn man bedenkt, dass das Verlegen eines einzigen Kilometers Glasfaserkabel bis zu 70.000 Euro kostet.

 

„Wir wünschen Ihnen mit dem DSL-Ausbau der vier Wohngebiete die Attraktivität Ihrer Stadt zu steigern und sich in Kürze viele weitere Unternehmen in Falkensee ansiedeln werden“, so äußerte sich Vertriebsleiterin Angela Gross gegenüber Bürgermeister Heiko Müller.

Was passiert nun?

Die Kooperationsverträge sind unterzeichnet. Nun geht es für die Telekom in die Vorbereitungsphase. Zunächst steht die Projektierung an. Das heißt u.a. auch, sich mit verschiedenen Partnern abzustimmen, bevor überhaupt an die praktische Umsetzung zu denken ist. Diese soll mit einem ersten Spatenstich den Beginn des Aufstellens der Schaltverteiler symbolisieren. Doch erst, wenn ein solcher Verteiler auch „konfiguriert“ ist, erhöht sich für die Nutzer im Umfeld spürbar die Datengeschwindigkeit. Die Telekom hat der Stadt hier Transparenz zugesichert und wird entsprechende positive Statusmeldungen zeitnah bekannt geben. Diese Informationen finden Interessierte dann auch auf der Internetseite der Stadt.

 

Nach und nach, so verkündete Bürgermeister Heiko Müller werden die örtlichen Unternehmen in den Ausbaugebieten angeschrieben werden. Zum einen werden sie über den DSL-Ausbau informiert, gleichzeitig erhofft man sich eine Bestätigung der verbesserten Breitbandangebotes. Schließlich geht es hier um Förderung der örtlichen Wirtschaft.

 
Kontakt/Ansprechpartner vor Ort:

  • Telekom-Partner-Shop
    POLDI electronic
    Dallgower Straße 10 - 14
    14612 Falkensee
    Telefon: (03322) 212 17 17
    E-Mail:
    Infoflyer: POLDI electronic

 

 

  • Telekom Handelsshop

    EASY-PHONE SHOP FALKENSEE
    Falkenhagener Str. 30-32 (neben NORMA)
    14612 Falkensee
    Telefon (03322) 293 89 79
    Telefax (03322) 293 89 78
    E-Mail:
    www.easy-phone.de

 

Mehr Breitband für alle

Die Internetgeschwindigkeit hängt generell davon ab, wie nah jemand am nächsten Schaltverteiler wohnt. Die Telefonleitung, über die der Datenstrom ab der Vermittlungsstelle geschickt wird, dämpft das Signal Meter um Meter. Ab einer Entfernung von rund fünf Kilometern spielt die Technik nicht mehr mit. Um die Unternehmen und Haushalte in den bisher nicht entsprechend ausgebauten Gebieten in Falkensee versorgen zu können, wird die Deutsche Telekom 65 näher gelegene Schaltverteiler errichten, die die DSL-Technik beinhalten und rund 25 Kilometer Glasfaserkabel verlegen.

 

Stadt seit Jahren aktiv

Im Sommer 2010 hatte Bürgermeister Heiko Müller zu einer großen Umfrage aufgerufen, um den vorhandenen und den gewünschten Bedarf abzufragen.  Rund 1000 Haushalte und Unternehmen haben sich an der Umfrage beteiligt und ihre Bedarfe angemeldet. Ein erstes Interessenbekundungsverfahren, auf das sich fünf Interessenten meldeten, zeigte auf, dass ein solches Vorhaben ohne Förderung nicht umsetzbar ist.  Mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg, kurz ILB, und dem Landkreis Havelland hat Falkensee starke Förderpartner gewinnen können, die das Projekt, welches engen Regularien unterliegt, überhaupt erst ermöglichen. Dem vorausgegangen sind viele intensive Gespräche.

 

Anfang August 2011 wurde der nun mehr genehmigte Fördermittelantrag auf Investitionszuschuss für den Breitbandausbau in Falkensee der Investitionsbank des Landes Brandenburg übergeben. Der Antrag bestand aus einem riesigen Aktenstapel an Anlagen, wie Beschreibungen und Begründungen der Maßnahmen, Lageplänen und Grafiken der großen DSL-Bedarfsumfrage.

  

Kontakt über

Stadt Falkensee

Wirtschaftsförderung

Telefon: (03322) 281 350
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