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Corona-Krise: Hilfe für betroffene Unternehmen


 

Stand: 18. Januar 2021

 

Ansprechpersonen in der Stadtverwaltung

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen auch Falkenseer Unternehmen. Ratsuchende Unternehmen können sich an den Fachbereich Wirtschaftsförderung wenden. Sie steht unter der E-Mailadresse und telefonisch unter 03322 281-350 und -351 für die Beantwortung von Fragen und Klärung von Problemen zur Verfügung.

 

Der Fachbereich Gewerbe ist weiterhin per E-Mail unter und telefonisch unter 03322 281-194/-196 erreichbar. Alle Anträge im Gewerbean-, um- und abmeldeverfahren sind online unter „Gewerbe“ auf den Formularseiten der Stadtverwaltung verfügbar. Anträge für Erlaubnisverfahren können telefonisch oder per E-Mail angefordert werden. Die ausgefüllten und unterschriebenen Formulare können zusammen mit einer Kopie des Ausweises per E-Mail oder postalisch an die Stadt Falkensee (Falkenhagener Straße 43/49, 14612 Falkensee) gesendet werden. Bitte geben Sie für eventuelle Rückfragen unbedingt Ihre Telefonnummer an.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind per E-Mail unter und telefonisch unter der Rufnummer 03322 281300 erreichbar.

 


 

Verordnung des Landes Brandenburg und Allgemeinverfügung des Landkreises Havelland bis zum 21. Dezember 2020

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg, der geltende Bußgeldkatalog und die aktuellen Allgemeinverfügungen des Landkreises Havelland sind unter www.havelland.de/coronavirus zu finden.

 

Fragen zur Auslegung der Eindämmungsverordnung beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Falkensee in den Fachbereichen Ordnungsamt ( , 03322 281300), Gewerbe ( , 03322 281-194/195) und Wirtschaftsförderung ( , 03322 281-350/-351).

 


 

Umfassende Information von der Industrie- und Handelskammer (IHK)

Die IHK bietet auf ihrer Website detaillierte Informationen für Unternehmen, die von der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus in Brandenburg betroffen sein können und die zu treffenden Maßnahmen. Weiter werden viele Fragen beantwortet und Hilfsangebote aufgezeigt. Die Seite wird von der IHK bei Neuerungen und Klärung ausstehender Fragen fortlaufend erweitert.

 


 

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständige Unternehmen
Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern. Die Überbrückungshilfe wurde verlängert.


Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist wurde verlängert bis zum 31. März 2021.


Zur Überbrückungshilfe III gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige". Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche können zudem für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfallkosten geltend machen.


Anträge können wie auch bei den außerordentlichen Wirtschaftshilfen elektronisch durch prüfende Dritte (das heißt Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer oder Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte) über die Überbrückungshilfe-Plattform gestellt werden.  (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).


Fragen und Antworten zu den verschiedenen Leistungen im Rahmen der Überbrückungshilfe und der außerordentlichen Wirtschaftshilfe (November- und Dezemberhilfe) finden Sie hier.

 

Mit dem IHK-Überbrückungshilfe-Rechner können Unternehmen in drei Schritten herausfinden, ob und ggf. wie viel Hilfe sie beantragen können. Wichtig: Dieser Check ist rechtlich unverbindlich. Alle Anträge müssen über Steuerberater*innen, Anwalt/Anwältin, Wirtschaftsprüfer*innen oder vereidigte Buchprüfer*innen eingereicht werden.

 


 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe – Die Corona-November- und Dezemberhilfe
Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betreffen viele Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen direkt oder indirekt durch angeordnete Schließungen. Die Bundesregierung unterstützt deshalb alle diese Betroffenen mit einer „außerordentlichen Wirtschaftshilfe“, der sogenannten November- und Dezemberhilfe. Alle diese Betroffenen erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe in Form von Zuschüssen. Der Zuschuss beträgt 75 Prozent des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November sowie im Dezember 2019, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.

 

Die Antragsfrist wurde verlängert bis zum 30. April 2021.

 

Anträge können ab sofort über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Der Antrag muss elektronisch durch eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt gestellt werden (sogenannte prüfende Dritte). Solo-Selbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag in eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen. Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat. Ausführliche Informationen zum Direktantrag für Soloselbständige finden Sie hier.

 

Fragen und Antworten zu den verschiedenen Leistungen im Rahmen der Überbrückungshilfe und der außerordentlichen Wirtschaftshilfe (November- und Dezemberhilfe) finden Sie hier.

 

Hinweise zum Verfahren der Abschlagszahlung und zur Auszahlung der Direktanträge
Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden seit 25. November 2020 bei Direktanträgen von Soloselbständigen bis 5.000 Euro direkt ausgezahlt und bei Anträgen über Prüfende Dritte Abschlagszahlungen von bis zu 10.000 Euro gezahlt. Ab 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze der Abschlagszahlungen bei Anträgen über Prüfende Dritte 50.000 Euro. Antragsteller, die bereits eine auf 10.000 Euro gedeckelte Abschlagszahlung erhalten haben, werden eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro erhalten.

 


 

Unterstützungsangebote
Alle Programme, die für durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geratene Unternehmen und Gewerbetreibende nutzen können, hat die ILB online zusammengestellt. Es ist zu beachten, dass die Soforthilfe Corona Brandenburg nicht mehr beantragt werden kann.

 

Persönliche Beratung der ILB:
Telefon: 0331 - 2318 22 99
Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr

 


 

Hotlines des Landkreises Havelland

Der Landkreis Havelland weitet sein telefonisches Hotline-Angebot im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aus. Neben der Hotline des Gesundheitsamtes, die für medizinische Fragen sowie Tests und Quarantäne unter 03385/551-7119 erreichbar ist, gibt es nun je eine Hotline für allgemeine, organisatorische Fragen sowie für Gewerbeangelegenheiten. Unter der Telefonnummer 03385/551-1906 können Bürgerinnen und Bürger nun allgemeine Fragen etwa zu den geltenden Einschränkungen für das öffentliche Leben loswerden. Fragen zu Gewerbeangelegenheiten werden unter 03321/403-5169 entgegengenommen. Die Hotlines sind von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 14.30 Uhr erreichbar. Außerhalb der angegebenen Zeiten können Anfragen zudem per E-Mail an gesendet werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.havelland.de/coronavirus.

 


 

KfW-Schnellkredit 2020
Unternehmen, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind, können bei ihrer Bank oder Sparkassen den KfW-Schnellkredit 2020 bis zum 30.06.2021 beantragen – oder weiterhin einen der bestehenden Kredite zur KfW-Corona-Hilfe. Der Kredit kann für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) verwendet werden und ist zu 100 Prozent abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht die Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

 



Informationen zum Kurzarbeitergeld

Bundesregierung und Gesetzgeber haben Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden pauschal zu 50 Prozent oder 100 Prozent erstattet.
  • Der Bezug von Kurzarbeitergeld ist bis zu 12 Monate möglich. Bis Ende 2021 gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine Bezugsdauer von längstens 24 Monaten.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zur Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

 

Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld behalten ihre Gültigkeit.

Wichtig: Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen. Erst danach können Sie dieses beantragen!

Weitere Informationen, die entsprechenden Formulare und Kontakte erhalten Sie auf den Webseiten der Agentur für Arbeit.

 

Arbeitgeber-Service
Telefon: 0800 4 5555 20 (gebührenfrei)
Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr

 


 

Steuerliche Erleichterungen verlängert, um Folgen der Corona-Pandemie abzufedern
Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung der steuerlichen Hilfsmaßnahmen für jene Unternehmen verständigt, die von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie negativ betroffen sind. Demnach werden die bis zum 31. Dezember 2020 geltenden Regelungen zur Zahlungserleichterung in Form von Stundungen und Vollstreckungsaufschüben verlängert. Unternehmen, die nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffen sind, können bis zum 31. März 2021 bei ihrem Finanzamt einen Antrag auf Stundung stellen. In diesen Fällen werden die Finanzämter keine Stundungszinsen erheben. Auch kann bei unmittelbar Betroffenen einstweilig von Vollstreckungsmaßnahmen abgesehen werden. Säumniszuschläge können hier erlassen werden. Zudem wird die vereinfachte Herabsetzung von Vorauszahlungen für das Kalenderjahr 2021 fortgeführt.


Weiterhin haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, die am 28. Februar 2021 endende Steuererklärungsfrist für das Kalenderjahr 2019 bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Bürgerinnen und Bürger, die ihre Steuererklärungen von Angehörigen der steuerberatenden Berufe erstellen lassen, haben somit einen Monat mehr Zeit, ihre Jahressteuererklärung 2019 beim Finanzamt einzureichen.

 


 

Kontakt- und Anlaufstelle für Unternehmen in der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB)
Die WFBB unterstützt die Brandenburger Wirtschaft bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dies reicht von der Beratung zu Hilfsprogrammen des Landes und des Bundes bis zur Beratung bei betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten, wie beispielsweise akuten Mitarbeiterbedarfen, unterbrochenen Lieferketten oder akuten technologischen Anforderungen für Prozessumstellungen. Die WFBB übernimmt hier die Rolle als Kontakt- und Anlaufstelle für die Brandenburger Wirtschaft ein.
 

 

Regionalcenter Nordwest-Brandenburg (Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppiner, Prignitz)
Regionalcenterleiter
Reinhard Göhler
Telefon: 3391 – 775-211
Fax: 3391 – 512-923
E-Mail:

 


 

Leistungen nach dem SGB II (vereinfachte Antragstellung bis zum 31.03.2021)

Bezieher von Kurzarbeitergeld (60 bzw. 67 Prozent des letzten Nettoeinkommens), Bezieher von Arbeitslosengeld I (nach einer Entlassung aus einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis) und Einzelunternehmer, welche aufgrund nicht vorhandener Versicherungsleistungen von Arbeitslosengeld I die Bedarfe des täglichen Lebens nicht mehr abdecken können, können bei dem für sie zuständigen Jobcenter SGB II-Leistungen ergänzende bzw. aufstockend beantragen.


Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer erhalten Leistungen der Grundsicherung über das Jahresende hinaus nach einem vereinfachten Verfahren. Die Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen werden bis zum 31.03.2021 verlängert. Mit dem erleichterten Zugang zur Grundsicherung ist u. a. die Vermögensprüfung für sechs Monate ab Bewilligung grundsätzlich ausgesetzt und die Wohn- und Heizkosten werden voll anerkannt. Ebenfalls verlängert wurden verbesserte Corona-Hilfen für soziale Dienstleister. So sollen die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abgefedert werden.


Hinweise zur Erreichbarkeit der Jobcenter des Landkreises Havelland für ein erstes Gespräch zur Antragstellung auf SGB II-Leistungen sind unter https://www.jobcenter-havelland.de/ zu finden. Weitere Informationen zur Neuregelung in der Grundsicherung können dem Presseartikel auf der Internetseite des Landkreises entnommen werden.

 

Die Service-Hotline der Bundesagentur für Arbeit informiert Selbstständige sowie Künstlerinnen und Künstler. Rufen Sie an, wenn Sie finanzielle Hilfen zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts benötigen und/oder Informationen zu Hilfsprogrammen des Bundes und der Länder suchen.

Hotline: 0800 4 555521 (gebührenfrei), Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr

 


 

Link

Häufig gestellte Fragen von Unternehmen und ihre Beschäftigten, Solo-Unternehmern sowie Freiberuflern

Antworten auf häufig gestellte Fragen von Unternehmen und ihre Beschäftigten, Solo-Unternehmern sowie Freiberuflern hält das Ministerium für Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg (MWAE) auf seiner Website bereit.

Link Gesundheitsfragen zu Corona

Das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland hat für Fragen zum Coronavirus eine Hotline eingerichtet, die montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 03385 5517119 zu erreichen ist. Außerhalb der angegebenen Zeiten können Anfragen zudem per E-Mail an gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Landkreises Havelland.

 

 
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