For English visitors
 
normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten

 

      Stadtplan

 

 

 

 

Wirtschaftsregion Osthavelland

 

 

 

 

 

 

 

 

Brandenburg vernetzt
 

Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Stand: 25. März 2020, 14:45 Uhr                              Kurzinformationen in verschiedenen Sprachen    Informationen für Hörgeschädigte und in leichter Sprache
Stadtverwaltung schränkt Besucherverkehr ein

Im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus wird der Besucherverkehr in städtischen Einrichtungen weitgehend eingeschränkt. Ziel ist es, das Risiko einer Ansteckung durch persönlichen Kontakt zu vermindern.

 

Alle Fachbereiche und Fachämter der Stadt Falkensee (einschließlich der Meldebehörde ab 26. März 2020) stehen nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung zur Klärung dringender Anliegen zur Verfügung. Bitte überlegen Sie zu Ihrem eigenen gesundheitlichen Schutz, ob ein persönliches Gespräch zum jetzigen Zeitpunkt und in nächster Zeit zwingend notwendig ist!

 

Wer ein dringendes Anliegen zu klären hat, nimmt bitte telefonisch (zentrale Telefonnummer 03322-281-0 und 03322-281-115), per E-Mail an oder postalisch (Stadt Falkensee, Falkenhagener Straße 43/49, 14612 Falkensee) Kontakt mit der Verwaltung auf. Es wird vorsorglich daraufhin gewiesen, dass bei persönlichen Terminen die Kontaktdaten gespeichert werden, um gegebenenfalls Kontaktketten nachvollziehen zu können.

 

Das Betreten des Rathauses ist nach vorheriger Terminvereinbarung über den barrierefreien Zugang (Aufzug) auf der Rückseite des Gebäudes möglich. Der Zugang zum Bürgeramt erfolgt über den Haupteingang "Information". Auch der Aufzug auf der Rückseite des Gebäudes steht zur Verfügung, wird aber nur auf Anforderung über die dortige Klingel geöffnet.

 

Der Besuch der Meldebehörde im Bürgeramt der Stadt Falkensee ist ab Donnerstag, 26. März 2020, nur noch in dringenden Fällen nach vorheriger telefonischer Terminabsprache möglich. Zu den dringenden Fällen gehören die An- und Ummeldung, die Beantragung von Führungszeugnissen, die Beantragung und Abholung der Meldebescheinigung sowie von Personalausweisen und Reisepässen. Personalausweise werden als dringend eingestuft, sofern die Gültigkeit innerhalb der nächsten zwei Monate abläuft. Reisepässe werden als dringend eingestuft, sofern die Gültigkeit innerhalb der nächsten vier Monate abläuft.


 

Am 23. März 2020, 0.00 Uhr trat die neue Rechtsverordnung der Landesregierung zum gefährlichen Coronavirus „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV)“ in Kraft. Sie löst die bisherige Verordnung vom 17. März 2020 ab. Die neue Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 19. April 2020 (mit Ausnahme der Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum; hier ist eine Geltungsdauer bis einschließlich 5. April festgelegt).

 

Neben den bekannten Einschränkungen im Kita- und Schulbereich treten damit unter anderem folgende entscheidende Festlegungen in Kraft, die in wichtigen Punkten eine Verschärfung der Verordnung vom 17. März 2020 bedeuten:

 

Betreten öffentlicher Orte
Das Betreten öffentlicher Orte wird bis zum 5. April 2020 (24.00 Uhr) untersagt. Öffentliche Orte sind insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es Ausnahmen:

  • zur Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen des Arbeitsplatzes,
  • zur Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuche); dazu gehören auch Psycho- und Physiotherapeuten, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist,
  • zur Abgabe von Blutspenden,
  • zum Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • zur Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Beisetzungen im engsten Familienkreis,
  • für Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren,
  • zur Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.


Diese Erlaubnisse stehen unter dem Vorbehalt, dass der Aufenthalt nur allein, in Begleitung der im jeweiligen Haushalt lebenden Personen oder einer nicht im jeweiligen Haushalt lebenden Person erfolgt. Dabei ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

 

Schließung von Verkaufsstellen des Einzelhandels
Grundsätzlich gilt, dass alle Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr zu schließen sind. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Der Einkauf für den täglichen Bedarf bleibt selbstverständlich gewährleistet.

 

Ausgenommen vom Schließungsgebot sind deshalb der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenmärkte, Tierbedarfshandel und der Großhandel. Dies gilt auch für Dienstleister im medizinischen- und Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, insbesondere Arztpraxen und Krankenhäuser. Soweit entsprechende Waren und Dienstleistungen angeboten werden, darf dies auch durch Kaufhäuser, Outlet-Center und in Einkaufszentren erfolgen. Diese Einrichtungen können für die bisherige Dauer der Gültigkeit (19. April) auch sonntags und an gesetzlichen Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen.


Handwerker und handwerksähnliche Gewerbe sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

 

Schließung von Gaststätten und vergleichbaren Einrichtungen
Gaststätten müssen geschlossen bleiben. Es darf nur noch eine Ausgabe von zubereiteten Speisen und Getränken erfolgen oder z. B. über „Drive-in-Verkauf“. Dies gilt auch für Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen und so genannte Gaststätten im Reisegewerbe (z. B. Verkauf über Transporter). Wie bisher bleiben Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen.


Übernachtungsangebote im Inland – egal ob Hotel oder Campingplatz – dürfen nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Diese Regelung gilt auch für Personen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits beherbergt werden, nicht jedoch für so genannte Dauercamper oder Zweitwohnsitze.

 

Untersagung öffentlicher und nicht-öffentlicher Veranstaltungen
Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Die Nutzung des ÖPNV bleibt erlaubt.


Wie bereits in der bisherigen Verordnung festgelegt bleiben für das Publikum geschlossen: Diskotheken, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen, Prostitutionsstätten sowie Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Jahrmärkte, Freizeit- und Tierparks, Spielplätze, Anbieter von Freizeitaktivitäten und ähnliche Einrichtungen.

 

Schließung von Sport- und Spielstätten, Einschränkung des Sportbetriebes
Auch der Sportbetrieb ist – wie bisher festgelegt – auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios untersagt. Dies gilt entsprechend auch für Thermen, Wellnesszentren und ähnliche Einrichtungen. In begründeten Einzelfällen können vor Ort Ausnahmen gewährt werden.

 

Spielplatzverbot

Der Besuch und die Nutzung von öffentlich zugänglichen Spielplätzen ist untersagt. Spielplätze und Spielflächen von Schulen, Horten und Kindertagesstätten dürfen im Rahmen des Notfallbetriebs von Schulen, Horten und Kindertagesstätten genutzt werden.

 

Verbot von Zusammenkünften

Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen sind verboten

 

Bestimmungen für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen dürfen – wie bisher – keinen Besuch empfangen. Ausgenommen sind ab sofort Hospize. Kinder unter 16 Jahren dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen. Schwerstkranke dürfen – insbesondere zur Sterbebegleitung – Besuch von Seelsorgern, Urkundspersonen sowie nach ärztlicher Genehmigung von ihnen nahestehenden Personen empfangen.


Im Gegensatz zur bisherigen Regelung sind Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen in der Regel erlaubt. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

 

Erlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe im Sinne von § 45 SGB VIII und der Eingliederungshilfe (Kinder- und Jugendheime, Wohngruppen) setzen ihren Betrieb fort. Sie haben die Versorgung der untergebrachten Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Die Elternarbeit in den Einrichtungen muss eingestellt werden. Mögliche Probleme im Falle von Personalengpässen werden versucht in Abstimmung mit dem Jugendministerium zu lösen. Internate können schließen, wenn eine Rückführung der Kinder und Jugendlichen zu ihren Erziehungsberechtigten sichergestellt ist.

 

Der Betrieb von Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen sind zu ihrer Notbetreuung zulässig.

 

Hygienestandards für erlaubte Tätigkeiten
Die Verordnung legt auch Hygienestandards für erlaubte Tätigkeiten fest. Demnach sind die erforderlichen Hygienestandards strikt einzuhalten, der Zutritt und die Vermeidung von Warteschlagen zu gewährleisten. In Wartebereichen dürfen sich nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig aufhalten. Zwischen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu einzuhalten.

 

 

 


 
Regelungen zu Schulen und Kitas

In Brandenburg finden landesweit an Kitas und Schulen vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 keine reguläre Betreuung und kein regulärer Unterricht mehr statt. Das hat die Landesregierung bereits am 13. März 2020 in einer Sondersitzung des Kabinetts be­schlossen. Mit dieser Vorsichtsmaßnahme soll die weitere Verbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Ent­sprechend einer Weisung des Landes Brandenburg hat der Landkreis Havelland am 15. März 2020 dazu zwei weitere Allgemeinverfügungen erlassen. 

 

Regelungen für Notfallbetreuung getroffen

Eine Notfallbetreuung in Kitas und Horten ist vorgesehen, wenn beide Erziehungsberechtigte, im Falle von Alleinerziehenden der Inhaber des Sorgerechts, in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind und eine häusliche oder sonstige individuelle Betreuung nicht organisiert werden kann. Dies betrifft etwa Beschäftigte aus dem Gesundheitsbereich einschließlich der Apotheken, aus Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Verwaltung, der Polizei, des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr, der Rechtspflege und des Vollzugsbereichs.

 

Ebenfalls dazu gehören die Bereiche Energie, Abfall, Ab- und Wasserversorgung, IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverwaltung), Land- und Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Versorgungswirtschaft sowie die fortgeführte Kindertagesbetreuung.  

 

Im Havelland soll die Notfallbetreuung in allen Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten, Hort) erfolgen. Den Bedarf für eine Notfallbetreuung können havelländische Eltern anzeigen, indem sie ein entsprechendes Formular ausfüllen. Dieses listet alle Berufsgruppen auf, welche die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen können. Das Formular ist direkt in der Kindertageseinrichtung, die das Kind besucht, abzugeben. Ausgenommen von den Allgemeinverfügungen sind unterdessen Kindertagespflegestellen. Sie können ebenso weitergeführt werden wie der Unterricht an Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ und für schwerstmehrfachbehinderte Schüler. Mehr dazu finden Betroffene unter www.havelland.de.

 

Antragsformulare:

 


 

Kindertagespflege auf Notfallbetreuung umgestellt

Der Landkreis Havelland stellt zum 30. März 2020 die Kindertagespflege auf Notfallbetreuung um. Die erforderlichen Anträge für eine Notfallbetreuung in der Tagespflege sind bei den Tagespflegepersonen erhältlich bzw. werden am Ende der Meldung zum Download  angeboten. Die Eltern werden gebeten die ausgefüllten Anträge an oder zu senden, damit eine zügige Entscheidung gesichert werden kann. Für Eltern, deren Tagespflegestelle gänzlich schließt, können für diesen Zeitraum befristet Notfallplätze in der Kita „Seegefelder Strolche“  bereit gestellt werden.

 

 


 
Zutrittsverbot für Rückkehrende

Für Menschen, die von einer Reise zurückkehren, gilt entsprechend der Allgemeinverfügung ab sofort: Personen, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem internationalen Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland (entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen beginnend ab der Rückkehr Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Hochschulen, Heime, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nicht betreten.
 

 


 

Stadtverwaltung trifft Vorkehrungen

In Falkensee hatten sich erste Verdachtsfälle einer Coro­na-Virus-Infektion bestätigt, wobei bislang nur eine betrof­fene Person in Falkensee ihren Lebensmittelpunkt hat. Bei den ersten Vorkehrungsmaßnahmen im Zusammen­hang mit der Ausbreitung des Coronavirus, wozu auch die Schließung der Kästner-Grundschule oder die Veranlas­sung von Quarantänemaßnahmen beim Lise-Meitner-Gym­nasium zählten, richtete sich das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland nach den Vorgaben des Robert- Koch-Instituts. Dieses koordiniert die entsprechenden Maßnahmen einheitlich in ganz Deutschland. Das havel­ländische Gesundheitsamt arbeitet darüber hinaus eng mit Krankenhäusern des Havellandes, dem Rettungs­dienst und dem Katastrophenschutz zusammen und hält auch die Arztpraxen im Landkreis auf dem aktuellen Stand.

 

Die Verwaltung ist auf eine Ausbreitung des Virus vorbereitet. Der Verwaltungsstab der Stadt Falkensee hat sich bereits zum zweiten Mal beraten und verschiedene Szenarien in Form von Eskalationsstufen definiert. Die Eskalationsstufen bauen aufeinander auf und zu jeder Stufe wurden konkrete Maßnahmen festgelegt. Entsprechend der jeweils aktuellen Lage werden die einzelnen Eskalationsstufen aktiviert. Um Risiken der Ansteckung zu vermindern, wurden und werden die Möglichkeiten zur Desinfektion für Beschäftigte und Besucher systematisch ausgebaut. Durch die Beschäftigten sind zudem wichtige Schutz- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu verhindern, hat die Stadt Falkensee beschlossen, zusätzliche Maßnahmen umzusetzen. Diese Maßnahmen betreffen einerseits den Verwaltungsbetrieb und andererseits freiwillige Angebote der Stadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sitzungstermine

Informationen zu möglichen Sitzungen des Hauptausschusses und der Stadtverordnetenversammlung finden Interessierte im Ratsinformationssystem der Stadt Falkensee unter www.falkensee.de. Die freiwilligen Ausschüsse tagen bis auf Weiteres nicht.

 


 

Landkreis informiert

 

Warnung vor Trickbetrügern: Gesundheitsamt macht keine unangekündigten Hausbesuche

Aus aktuellem Anlass weist der Landkreis Havelland darauf hin, dass das havelländische Gesundheitsamt keine unangekündigten Hausbesuche macht. Bürgerinnen und Bürger sollten niemanden ohne Ausweis und ohne Anmeldung in ihre Wohnung lassen. Hausbesuche finden derzeit nur in dringlichen Fällen statt. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden vorab über den Besuch und den genauen Anlass informiert. Wer sich unsicher ist, sollte das Gesundheitsamt kontaktieren und sich rückversichern. Wie dem Gesundheitsamt bekannt wurde, sind im Havelland offenbar Trickbetrüger unterwegs, die sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgeben und sich so Zugang zu Wohnungen verschaffen.

 

Kfz-Zulassungsstellen ab 26. März 2020 für Besucherverkehr geschlossen

Die Kfz-Zulassungsstellen des Landkreises Havelland in Rathenow und Nauen werden im Rahmen der aktuellen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ab Donnerstag, 26. März 2020, für den Besucherverkehr geschlossen. Alle Dienstleistungen der Zulassungsbehörde können Bürgerinnen und Bürger weiterhin über Zulassungsdienste und Autohäuser beantragen. Die Kreisverwaltung bittet für die Einschränkungen um Verständnis.

 

Wertstoffhof in Falkensee geschlossen

Aufgrund der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg hat der Landkreis Havelland den Wertstoffhof in Falkensee vollständig geschlossen. Damit reagiert der Landkreis Havelland auf das Infektionsrisiko für die Bürger und das Personal, das sich aus der hohen Anzahl von privaten Anlieferern, die sich gleichzeitig auf den Wertstoffhöfen aufhalten, ergibt. Auf diese Weise soll der Ausbreitung der Corona-Pandemie entgegengewirkt werden. Die getroffenen Regelungen gelten zunächst auf unbestimmte Zeit.

 


 

Solidarität in der Corona-Krise: Falkenseer Einrichtungen und Vereine bieten Hilfsangebote

Angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise bieten Einrichtungen, Vereine und Initiativen in Falkensee ihre Unterstützung für hilfsbedürftige und ältere Menschen an, die in dieser Zeit besonders auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind. Eine Übersicht der Angebote finden Interessierte hier.

 

Sie bieten Dienstleistungen und Hilfestellung für Betroffene? Gerne nimmt die Stadtverwaltung Ihr Angebot in diese Übersicht auf. Bitte wenden Sie sich an den Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit per E-Mail an  oder unter den Telefonnummern 03322 281112 oder 281113.

 


 

Handlungsempfehlungen

Entsprechende Handlungsempfehlungen sowie weitere Informationen zum Coronavirus hat der Landkreis Havelland im Internet unter www.havelland.de/coronavirus für die Bürger zusammengetragen. Auch die Mitarbeiter des Landkreises wurden zum Thema sensibilisiert. Sie stehen weiterhin in gewohntem Umfang für die Anliegen der Bürger zur Verfügung. 

 


 
Telefon-Hotline zum Corona-Virus

 

  • Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.
     
  • Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr.
     
  • Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax 030 340 60 66 07 oder per E-Mail an  
     
  • Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/
     
  • Das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland hat eine Hotline eingerichtet: Unter der Telefonnummer 03385 5517119 können Bürger montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr Fragen zum Coronavirus stellen. 
     
  • Auch das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg (LAVG) hat ein Bürgertelefon zum Coronavirus eingerichtet. Es ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr zu erreichen. Die Telefon-Nummer lautet 0331 8683777.

 

  • Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen auch regionale Unternehmen. Ratsuchende Unternehmen können sich an die jeweiligen Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden: WfBB-Regionalcenter Nordwest-Brandenburg (Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz), E-Mail: , Telefon: 03391 775-211

 


 

Link
  Online-Informationsangebote:

 


 

Download
  Merkblätter und Hinweise: