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Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus


Stand: 
29. Juni 2020, 10 Uhr
                             Kurzinformationen in verschiedenen Sprachen    Informationen für Hörgeschädigte und in leichter Sprache

Corona-Warn-App
Der Besucherverkehr ist zur Zeit eingeschränkt.
Aktuelle Umgangsverordnung

 

Stadtverwaltung schränkt Besucherverkehr ein

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist der Besucherverkehr in den städtischen Einrichtungen weitgehend eingeschränkt. Ziel ist es, das Risiko einer Ansteckung durch persönlichen Kontakt zu vermindern.

 

Die Information und die Meldebehörde im Bürgeramt (Poststraße 31) sind wieder regulär zu den Sprechzeiten für den Besucherverkehr geöffnet und über den Haupteingang "Information" sowie über den Aufzug auf der Rückseite des Gebäudes zu erreichen. Aufgrund der weiterhin geltenden Abstandsregeln ist die Kapazität des Wartebereiches jedoch auf maximal acht Personen beschränkt. Alle weiteren Fachbereiche und Fachämter im Bürgeramt und im Rathaus stehen weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Bitte überlegen Sie zu Ihrem eigenen gesundheitlichen Schutz, ob ein persönliches Gespräch zum jetzigen Zeitpunkt und in nächster Zeit zwingend notwendig ist!

 

Zur Vereinbarung von Terminen für dringende Anliegen sind Bürgerinnen und Bürger gebeten telefonisch (zentrale Telefonnummer 03322-281-0 und 03322-281-115), per E-Mail an oder postalisch (Stadt Falkensee, Falkenhagener Straße 43/49, 14612 Falkensee) Kontakt mit der Verwaltung aufzunehmen. Es wird vorsorglich daraufhin gewiesen, dass bei persönlichen Terminen die Kontaktdaten gespeichert werden, um gegebenenfalls Kontaktketten nachvollziehen zu können.

 

Aufgrund von personellen Engpässen ist die städtische Friedhofsverwaltung in der Kremmener Straße bis auf Weiteres von 9 bis 12 Uhr (Montag bis Freitag) für die Anmeldung und Klärung von Beisetzungen nach vorheriger Terminvereinbarung besetzt. Derzeit werden nur noch Beisetzungsanmeldungen weiterhin persönlich auf dem Friedhof entgegengenommen. Für weitere Fragen wird gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 03322 203695 (auch Fax) oder per E-Mail an mit den Mitarbeiterinnen der Friedhofsverwaltung in Verbindung zu setzen. In dringenden Fällen kann unter der Rufnummer 03322 281 459 zusätzlich zu den normalen Sprechstunden  bei den Mitarbeiterinnen des Fachbereiches Grünflächen nachgefragt werden.

Änderung der Corona-Verordnung: Erleichterungen für Kontaktsport, im Bus- und Schiffstourismus - Aufnahmeverbot für Reisende und Gäste aus Corona-Hotspots

Ferienzeit während der Pandemie: Das bedeutet in Brandenburg sowohl die Lockerung von Auflagen im Sport, bei Reisebus- und Schifffahrten, aber auch eine schnelle Reaktion auf verstärktes Infektionsgeschehen in Deutschland. So dürfen Anbieter touristischer Übernachtungen Gäste aus so genannten „Hotspots", in denen sich das Corona-Virus besonders verbreitet hat, nicht aufnehmen. Eine Ausnahme gilt für Personen, die ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen können. Das Kabinett hat im Rahmen einer Telefonkonferenz die „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg" aktualisiert. Sie trat am Samstag, 27. Juni 2020, in Kraft. Die Abstands- und Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten werden. Die Maskenpflicht im Einzelhandel und im Nahverkehr gilt ebenso fort.


Gute Nachrichten für alle Vereins- und Freizeitsportler: Das Abstandsgebot für Mannschafts- und andere Kontaktsportarten unter freiem Himmel auch für Erwachsene entfällt in Brandenburg. Im Innenbereich gilt weiterhin die Regel, mindestens 1,5 Meter Abstand zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, zu halten.


Bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und ähnlichen Angeboten kann an Deck auf den Mund-Nasen-Schutz verzichtet werden (z. B. offene Doppelstockbusse oder Deck von Fahrgastschiffen). Im geschlossenen Bereich des Fahrzeugs bzw. Schiffs gilt weiterhin grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Die Abstandsregeln müssen nicht mehr strikt eingehalten werden. Darüber hinaus ist der Verzehr von Speisen oder Getränken am Platz in gastronomischen Bereichen der Fahrgastschifffahrt erlaubt, also auch das vorübergehende Ablegen der Mund-Nasen-Bedeckung.


Insbesondere in der jetzt beginnenden Ferienzeit steigt die Mobilität vieler Menschen und damit auch das Risiko einer unkontrollierten Weiterverbreitung des Virus auch innerhalb von Deutschland. Lokale Infektionsherde können jederzeit entstehen und sich über einige Zeit unbemerkt entwickeln. Daher ist es unabdingbar, zügig und zielgerichtet auf einen Ausbruch reagieren zu können.


Deshalb hat das Kabinett beschlossen, ein Beherbergungsverbot für Gäste einzuführen, die aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt der Bundesrepublik Deutschland anreisen, in dem bzw. der in den letzten sieben Tagen vor der Anreise eine stark erhöhte Zahl von Infizierten zu verzeichnen war. Diese Zahl liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche und bezieht sich auf eine flächige Ausbreitung des Virus, die über einen klar identifizierbaren und isolierbaren Bereich oder eine Einrichtung hinausgeht. Dieses Vorgehen wurde am Donnerstag zwischen den Bundesländern vereinbart. Sollten die jeweils zuständigen Behörden die betroffenen Gebiete öffentlich noch weiter eingrenzen (z.B. auf ganz konkrete Postleitzahlen), gilt das Verbot nur für diese Bereiche.


Brandenburg wird daher entsprechende Angaben zu erhöhtem Infektionsgeschehen im Land für jedermann zugänglich durch das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit im Internet veröffentlichen.


Ausgenommen sind Gäste, die über einen negativen ärztlich attestierten Covid19-Test verfügen, der höchstens 48 Stunden vor Anreise erfolgt ist sowie Personen, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst anreisen. Das Beherbergungsverbot haben Betreiberinnen und Betreiber von Beherbergungsstätten, Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sowie private und gewerbliche Vermieterinnen und Vermieter oder Verpächterinnen und Verpächter von Ferienwohnungen und -häusern und vergleichbaren Räumlichkeiten zu beachten. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden. Die Regelung gilt seit Samstag. Touristen, die sich bereits in Brandenburg aufhalten, sind nicht betroffen.

 

 

Abstands- und Hygieneregeln

Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter als zentraler Baustein des Infektionsschutzes generell und unabhängig von den weiteren geregelten Bereichen in der Verordnung.


So ist jede Person aufgefordert, die allgemeinen Hygieneregeln und Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten (Internet: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutz-durch-hygiene.html). Dazu zählen besonders regelmäßiges und gründliches Händewaschen, Husten und Niesen am besten in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge, Vermeiden von physischen Kontakten wie Händeschütteln und Umarmungen bei Begrüßung oder Verabschiedung, regelmäßiges Lüften aller Aufenthaltsräume.


Abstand halten gehört zu den wichtigsten Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Deshalb ist zwischen Personen im öffentlichen und privaten Bereich weiter grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.


Die geänderte Umgangsverordnung gilt vorerst bis einschließlich zum 16. August 2020.

 



 

Meldungsarchiv
Regelungen zu Schulen und Kitas

Das Kabinett hat sich darauf verständigt, den Regelbetrieb der Kitas zum 15. Juni und der Schulen zum Start des neuen Schuljahres 2020/21 wiederaufzunehmen. Das Recht auf Bildung und soziale Teilhabe ist seit dem 18. März 2020 pandemiebedingt gravierend eingeschränkt, wurde jedoch bereits sukzessive gelockert.


Kindertagesstätten öffnen ab 15. Juni regulär

Die Kitas werden ab 15. Juni die personellen und organisatorischen Voraussetzungen schaffen, in den Regelbetrieb zu kommen. Hierfür wird derzeit im Gesundheitsministerium der „Rahmenhygieneplan Kitas" überarbeitet und angepasst. Für Kinder, die die Kita bisher nicht besucht haben und die ab der kommenden Woche wieder betreut werden, müssen Eltern für Juni keine Kitabeiträge zahlen.


Regulärer Schulbetrieb nach den Sommerferien

Für die Schulen sollen alle Voraussetzungen geschaffen werden, damit sie nach den Sommerferien flächendeckend einen regulären Schulbetrieb aufnehmen können. Grundsätzlich soll jeden Tag Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden. Ein Mindestabstand von 1.50 Meter als generelle Vorgabe ist nicht mehr vorgesehen.


Eine Woche vor Beginn der Sommerferien werden die Schulen über die Rahmenbedingungen der Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebes mit Beginn des Schuljahres 2020/21 informiert. Jede Schule muss für den Fall der zeitweisen Schließung der Schule oder einzelner Klassen aufgrund von Infektionen ein Notfallkonzept erarbeiten.


Die Lehrkräfte werden am Ende des Schuljahres 2019/2020 für jede Klasse bzw. jeden Kurs in der gymnasialen Oberstufe (ausgenommen Abschlussklassen/-kurse und Jahrgangsstufe 6 der Grundschulen) dokumentieren, welche wesentlichen Lerninhalte nicht oder nur eingeschränkt unterrichtet werden konnten.  In den Kernfächern Deutsch, Mathematik, 1. Fremdsprache sowie den Fächern des naturwissenschaftlichen Lernbereichs wird zudem das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (Lisum) für alle Schülerinnen und Schüler in den allgemeinbildenden Schulen eine Analyse der Lernausgangslage von erarbeiten. Damit verfügen die Schulen über die notwendigen Voraussetzungen zur Anpassung des schulinternen Curriculums und zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler.


Schulisches Angebot in den Herbst- und/oder Osterferien

Aufgrund der Ergebnisse der Erhebung der Lernausgangslage wird Ende August 2020 entschieden, ob ein optionales schulisches Angebot in den Herbstferien 2020 notwendig ist und organisiert werden muss. Ebenfalls soll festgestellt werden, ob Unterricht am Samstag erforderlich ist und, wenn ja, jeweils für welche Zielgruppen. Ende November 2020 wird entschieden, ob und für welche Zielgruppe ein schulisches Angebot in den Osterferien 2021 erfolgen soll.

Stadtverwaltung trifft Vorkehrungen

In Falkensee hatten sich Anfang März erste Verdachtsfälle einer Coro­na-Virus-Infektion bestätigt. Für die Vorkehrungsmaßnahmen im Zusammen­hang mit der Eindämmung des Coronavirus, wozu auch die Schließung der Kästner-Grundschule oder die Veranlas­sung von Quarantänemaßnahmen beim Lise-Meitner-Gym­nasium zählten, ist das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland zuständig, welches sich nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts richtet. Dieses koordiniert die entsprechenden Maßnahmen einheitlich in ganz Deutschland. Das havel­ländische Gesundheitsamt arbeitet eng mit Krankenhäusern des Havellandes, dem Rettungs­dienst und dem Katastrophenschutz zusammen und informiert ausführlich zur Corona-Pandemie unter www.havelland.de.

 

Die Verwaltung ist auf eine Ausbreitung des Virus vorbereitet. Der Verwaltungsstab der Stadt Falkensee hat sich bereits mehrfach beraten und verschiedene Szenarien in Form von Eskalationsstufen definiert. Die Eskalationsstufen bauen aufeinander auf und zu jeder Stufe wurden konkrete Maßnahmen festgelegt. Entsprechend der jeweils aktuellen Lage werden die einzelnen Eskalationsstufen aktiviert. Um Risiken der Ansteckung zu vermindern, wurden und werden die Möglichkeiten zur Desinfektion für Beschäftigte und Besucher systematisch ausgebaut. Durch die Beschäftigten sind zudem wichtige Schutz- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu verhindern, hat die Stadt Falkensee beschlossen, zusätzliche Maßnahmen umzusetzen. Diese Maßnahmen betreffen einerseits den Verwaltungsbetrieb und andererseits freiwillige Angebote der Stadt.

 

Informationen zu möglichen Sitzungen des Hauptausschusses und der Stadtverordnetenversammlung finden Interessierte im Ratsinformationssystem der Stadt Falkensee unter www.falkensee.de. Die freiwilligen Ausschüsse tagen bis auf Weiteres nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solidarität in der Corona-Krise

Angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise bieten Einrichtungen, Vereine und Initiativen in Falkensee ihre Unterstützung für hilfsbedürftige und ältere Menschen an, die in dieser Zeit besonders auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind. Eine Übersicht der Angebote finden Interessierte hier.

 

Sie bieten Dienstleistungen und Hilfestellung für Betroffene? Gerne nimmt die Stadtverwaltung Ihr Angebot in diese Übersicht auf. Bitte wenden Sie sich an den Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit per E-Mail an   oder unter den Telefonnummern 03322 281112 oder 281113.

Handlungsempfehlungen

Entsprechende Handlungsempfehlungen sowie weitere Informationen zum Coronavirus hat der Landkreis Havelland im Internet unter www.havelland.de/coronavirus für die Bürger zusammengetragen. Auch die Mitarbeiter des Landkreises wurden zum Thema sensibilisiert. Sie stehen weiterhin in gewohntem Umfang für die Anliegen der Bürger zur Verfügung.

#wirbleibenzuhause

Das Bundesministerium für Gesundheit wirbt für Zusammenhalt: Jetzt mitmachen und zuhause bleiben! Und wer rausmuss: Bitte Abstand halten! Alle Regeln, wie Ansteckungen verhindert und damit Leben gerettet werden können, sind online zu finden unter zusammengegencorona.de.

Übersicht: Telefon-Hotline zum Corona-Virus
  • Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.
     
  • Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr.
     
  • Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax 030 340 60 66 07 oder per E-Mail an  
     
  • Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/
     
  • Das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland hat eine Hotline eingerichtet: Unter der Telefonnummer 03385 5517119 können Bürger montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr Fragen zum Coronavirus stellen. 
     
  • Auch das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg (LAVG) hat ein Bürgertelefon zum Coronavirus eingerichtet. Es ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr zu erreichen. Die Telefon-Nummer lautet 0331 8683777.
Hilfe für Unternehmen

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen auch regionale Unternehmen. Ratsuchende Unternehmen finden auf dieser Seite Informationen und Ansprechpersonen.