Link verschicken   Drucken
 

Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus


Stand: 
29. Mai 2020, 11 Uhr
                             Kurzinformationen in verschiedenen Sprachen    Informationen für Hörgeschädigte und in leichter Sprache

 

Stadtverwaltung schränkt Besucherverkehr ein

Im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus wird der Besucherverkehr in städtischen Einrichtungen weitgehend eingeschränkt. Ziel ist es, das Risiko einer Ansteckung durch persönlichen Kontakt zu vermindern.

 

Alle Fachbereiche und Fachämter der Stadt Falkensee, einschließlich der Meldebhörde, stehen nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung zur Klärung dringender Anliegen zur Verfügung. Bitte überlegen Sie zu Ihrem eigenen gesundheitlichen Schutz, ob ein persönliches Gespräch zum jetzigen Zeitpunkt und in nächster Zeit zwingend notwendig ist!

 

Wer ein dringendes Anliegen zu klären hat, nimmt bitte telefonisch (zentrale Telefonnummer 03322-281-0 und 03322-281-115), per E-Mail an oder postalisch (Stadt Falkensee, Falkenhagener Straße 43/49, 14612 Falkensee) Kontakt mit der Verwaltung auf. Es wird vorsorglich daraufhin gewiesen, dass bei persönlichen Terminen die Kontaktdaten gespeichert werden, um gegebenenfalls Kontaktketten nachvollziehen zu können.

 

Das Betreten des Rathauses ist nach vorheriger Terminvereinbarung über den barrierefreien Zugang (Aufzug) auf der Rückseite des Gebäudes möglich. Der Zugang zum Bürgeramt erfolgt über den Haupteingang "Information". Auch der Aufzug auf der Rückseite des Gebäudes steht zur Verfügung, wird aber nur auf Anforderung über die dortige Klingel geöffnet.

 

Der Besuch der Meldebehörde im Bürgeramt der Stadt Falkensee ist nur noch in dringenden Fällen nach vorheriger telefonischer Terminabsprache möglich. Zu den dringenden Fällen gehören die An- und Ummeldung, die Beantragung von Führungszeugnissen sowie die Beantragung und Abholung von Personalausweisen und Reisepässen. Personalausweise werden als dringend eingestuft, sofern die Gültigkeit innerhalb der nächsten zwei Monate abläuft. Reisepässe werden als dringend eingestuft, sofern die Gültigkeit innerhalb der nächsten vier Monate abläuft.

 

Aufgrund von personellen Engpässen ist die städtische Friedhofsverwaltung in der Kremmener Straße bis auf Weiteres von 9 bis 12 Uhr (Montag bis Freitag) für die Anmeldung und Klärung von Beisetzungen nach vorheriger Terminvereinbarung besetzt. Derzeit werden nur noch Beisetzungsanmeldungen weiterhin persönlich auf dem Friedhof entgegengenommen. Für weitere Fragen wird gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 03322 203695 (auch Fax) oder per E-Mail an mit den Mitarbeiterinnen der Friedhofsverwaltung in Verbindung zu setzen. In dringenden Fällen kann unter der Rufnummer 03322 281 459 zusätzlich zu den normalen Sprechstunden  bei den Mitarbeiterinnen des Fachbereiches Grünflächen nachgefragt werden.

Regelungen gemäß Corona-Eindämmungsverordnung (Stand 28. Mai 2020)

Brandenburg lockert - Abstands- und Hygieneregeln gelten

 

Die Landesregierung hat die Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus weiter gelockert. Aber es bleibt dabei: Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten. Die Änderungen betreffen insbesondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nachhilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht.

 

Die Neufassung der Verordnung tritt am Donnerstag, 28. Mai 2020, in Kraft und gilt vorerst bis 15. Juni. Die Abstands- und Hygieneregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Auch die Pflicht einer Mund- und Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personenverkehr und in Geschäften zu tragen, bleibt bestehen, heißt es in der Pressemitteilung des Landes.

 

Die Änderungen der Eindämmungsverordnung sehen schrittweise Erleichterungen vor. Für die jeweiligen Veranstaltungen, Sportstätten und andere Einrichtungen müssen eigenverantwortlich Hygienekonzepte erarbeitet werden. Nur dann können die Erleichterungen umgesetzt werden. Verantwortlich sind die jeweiligen Betreiber oder Veranstalter.


Veranstaltungen und Zusammenkünfte:
Ab Donnerstag, 28. Mai

  • Sind Versammlungen und Veranstaltungen (zum Beispiel genehmigte Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.
  • Wird die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten aufgehoben.
  • Können Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, zum Beispiel Hochzeitsfeiern, mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden.
  • Feste an Schulen zu besonderen Anlässen unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen sind erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien. Inhäusig müssen sie leider verboten bleiben.
  • Ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen möglich.

 

Ab Samstag, 6. Juni

  • Können Kulturveranstaltungen in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden. Zu den Veranstaltungsformaten gehören zum Beispiel Konzerte, Theater und Kinos.

 

Sport und Sportbetrieb:

Ab Donnerstag, 28. Mai

  • Dürfen nunmehr auch öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, insbesondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios grundsätzlich wieder öffnen. Geschlossen bleiben jedoch Indoor-Spielplätze, da hier die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht gewährleistet werden kann.
  • Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen: das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten; der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner); geeignete Desinfektionsmaßnahmen müssen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Sammelumkleiden und Sanitäreinrichtungen; die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden zum Zweck einer möglichen Infektions-nachverfolgung erhoben; ein mindestens stündliches Lüften wird eingehalten;
  • Auch Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder geöffnet werden.
     

Ab Samstag, 13. Juni

  • Können Indoor-Bäder einschließlich Spaß- und Freizeitbäder, Trockensaunen über 80 °C ohne Aufgüsse, Thermen, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen öffnen. Auch hier gelten die genannten Hygiene-Vorgaben. Alle genannten Einrichtungen dürfen nicht von Personen mit Atemwegserkrankungen betreten werden.
     

Gewerbe:
Ab Donnerstag, 28. Mai

  • Dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Auch hier gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Soweit dabei ein Kundenkontakt stattfindet, gilt hier auch die Pflicht zum Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 



 

Klarstellungen zur Mund-Nasen-Bedeckung
Seit dem 27. April ist in Brandenburg für alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie für Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr Pflicht. Mit der neuen Eindämmungsverordnung gibt es folgende wichtige Klarstellungen:

  • Öffentlicher Personennahverkehr: das gilt neben Linienbussen, Straßenbahnen, Regionalbahnen, Regional-Express und S-Bahn und Bahn auch für alle Taxi-Fahrten sowie für die Schülerbeförderung.
  • Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, mit denen sie kommunizieren, müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Ausgenommen von dieser Pflicht sind ebenso Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies müssen sie in geeigneter Weise glaubhaft machen.
  • Beschäftigte in Verkaufsstellen und Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen, die keinen direkten Kundenkontakt haben oder wenn an ihrem Arbeitsplatz die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsvoll verringert wird, brauchen keine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

 

 

Verbot von Großveranstaltungen

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich Anwesenden (Großveranstaltungen), insbesondere Konzerte und ähnliche Musikveranstaltungen, Messen, Sportveranstaltungen, Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen, künstlerische Darbietungen jeder Art und Versammlungen, bleiben aus Gründen des Infektionsschutzes bis einschließlich 31. August 2020 verboten. Grundlage dafür ist eine neue Großveranstaltungsverbotsverordnung, die das Kabinett ebenfalls gemäß dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs vom 6. Mai 2020 beschlossen hat. Diese Regelung soll Veranstalterinnen und Veranstaltern Planungssicherheit geben.

 

Wichtige Klarstellung: Weitergehende Einschränkungen, die sich aus der Eindämmungsverordnung ergeben, gehen vor. Nur weil Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden verboten sind, bedeutet das nicht im Umkehrschluss, dass Veranstaltungen mit weniger Teilnehmenden schon wieder erlaubt sind. Laut der Eindämmungsverordnungen bleiben öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen untersagt.

 

 

Meldungsarchiv
Regelungen zu Schulen und Kitas

Kindertageseinrichtungen/Kindertagespflege

 

Der Landkreis Havelland erlässt eine neue Allgemeinverfügung, die den Zugang zur eingeschränkten Regelbetreuung für alle Eltern im Landkreis ermöglicht. Des Weiteren dürfen Tagespflegepersonen im Havelland ab dem 25. Mai 2020 ihre Tätigkeit wieder im vollen Umfang aufnehmen. Die Regelungen zur Notfallbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen bestehen weiter fort.

 

Am Mittwoch, 20. Mai 2020, veröffentlichte das Land Brandenburg eine aktualisierte Eindämmungsverordnung und erleichtert so den Zugang zur Betreuung in Kindertagesstätten.

 

Der Landkreis Havelland hat folglich eine Allgemeinverfügung erlassen, die den weiteren eingeschränkten Betrieb regelt. So sollen ab den 2. Juni 2020 möglichst viele Kinder an fünf Tagen in der Woche betreut werden. Die Kindertagesstätten müssen sich dazu an die Vorgaben der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg halten.  Die neue Gruppengröße ist in der Betriebserlaubnis der jeweiligen Einrichtung festgelegt, maximal dürfen sich 18 Kinder über drei Jahren und bis zu 10 Kinder unter drei Jahren in einem Raum aufhalten. Kontakte zwischen den Gruppen sollten in den Innen- sowie Außenanlagen möglichst vermieden werden.

 

Zunächst sollen Kinder von erwerbstätigen Eltern und ab dem 8. Juni 2020 dann möglichst alle Vorschulkinder betreut werden. Bei Eltern im Homeoffice ist der Zugang zur eingeschränkten Regelbetreuung ab dem 22. Juni 2020 möglich. Eine sogenannte berufliche Systemrelevanz der Eltern spielt dann keine Rolle mehr. Eltern, die von der neuen Regelung zur eingeschränkten Regelbetreuung Gebrauch machen wollen, stellen ihren Antrag direkt an die Kita- bzw. an die Hortleitung. Die benötigten Formulare werden auf der Homepage des Landkreises Havelland unter www.havelland.de veröffentlicht, sind am Ende dieser Meldung zu finden oder sind bei den Trägern der Kindertagesbetreuung erhältlich.

 

Bei alleinerziehenden Berufstätigen und systemrelevanten Elternteilen bestehen die Regelungen zur Notfallbetreuung weiter fort, eine erneute Antragstellung ist nicht erforderlich.

 

Trotz der neuen Regelung können im Havelland jedoch weiterhin nicht alle Kinder betreut werden. Die Aufnahmekapazität der Kinderkrippen, Kindergärten und Horte bleibt, aufgrund des notwendigen Infektionsschutzes, auf ein gewisses Maß eingeschränkt. Erzieher, die Risikogruppen angehören sind zudem nicht vollumfänglich einsetzbar. In Kombination mit den bisherigen Vorgaben zu den Gruppengrößen gelangten daher zuletzt mehrere Kitas an ihre Kapazitätsgrenze.

 

Eine umfassende Rückkehr in den Regelbetrieb ist jedoch aktuell noch nicht abzusehen. Entscheidend ist hier das weitere Infektionsgeschehen, welches durch das Gesundheitsamt beobachtet wird. Bei einem erneuten Ausbruch wird das Gesundheitsamt die Infektionskette genau nachverfolgen und die notwendigen Maßnahmen treffen.

 

 

 

 

Schulen

Der Landkreis Havelland hat seine im Zuge der Corona-Pandemie erlassene Allgemeinverfügung zum Verbot der Unterrichtserteilung in den havelländischen Schulen erneut ergänzt und bis zum 22. Mai 2020 verlängert. Die Allgemeinverfügung benennt die zugelassenen Ausnahmen vom Unterrichtsverbot und konkretisiert damit noch einmal die schrittweise, geordnete Wiederaufnahme des Unterrichtes.

 

Der bereits seit dem 27. April 2020 wieder zugelassene Unterricht in der Jahrgangsstufe 10 an Ober- und Gesamtschulen sowie Gymnasien, in der Jahrgangsstufe 10 an Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“ und in den beruflichen Bildungsgängen an Oberstufenzentren zur Prüfungsvorbereitung darf demnach fortgeführt werden. Entsprechendes gilt auch für Bildungsdienstleister im Bereich der beruflichen Bildung, überbetriebliche Lehrlingsunterweisung sowie vergleichbare Angebote. Ebenfalls fortgeführt werden kann der Unterrichtsbetrieb an Schulen, in denen Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ und Schüler mit einer schweren Mehrfachbehinderung beschult werden.

 

Ab dem 4. Mai 2020 zugelassen wird der Unterricht

  • in der Jahrgangsstufe 6 an Grundschulen,
  • in den Jahrgangsstufen 6 und 9 an Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“,
  • in der Jahrgangsstufe 9 an Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien,
  • in der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien,
  • in der Jahrgangsstufe 12 an Gesamtschulen und beruflichen Gymnasien,
  • in den Jahrgangsstufen 9 und 10 im Bildungsgang zum nachträglichen Erwerb der Fachoberschulreife,
  • in allen beruflichen Bildungsgängen an beruflichen Schulen, für die im weiteren Bildungsverlauf die zeitliche Anschlussfähigkeit zu gewährleisten ist.

 

Ab dem 11. Mai 2020 zugelassen wird der Unterricht

  • in der Jahrgangsstufe 5 an Grundschulen und
  • in der Jahrgangsstufen 5 an Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“.

 

Darüber hinaus sind pädagogische Angebote der Schule für Schüler, die Angebote im Rahmen des häuslichen Bereichs nur unzureichend erreichen oder die zur Wahrnehmung des Kindeswohls aufzunehmen sind oder im Einzelfall besonderer Unterstützung bedürfen, in den Jahrgangsstufen 1 bis 10 ebenso zugelassen.

 

 

 

Hochschulen

Hochschulen bleiben weiter geschlossen. Dabei gelten folgende Lockerungen:

 

Hochschulbibliotheken dürfen zum Zwecke der Ausleihe und Rückgabe von Titeln und Nutzung von Computerarbeitsplätzen unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen ab dem 22. April wieder öffnen.

 

Lehrveranstaltungen an Hochschulen werden weiter überwiegend digital durchgeführt. Lehrveranstaltungen, die zwingend Präsenz erfordern (z.B. bei Laborarbeiten), können ab 20. April angeboten werden, wenn die Hygienestandards eingehalten werden.

 

Hochschul-Prüfungen, für die es keine rechtssicheren digitalen Varianten gibt, können ab 20. April angeboten werden, sofern die Einhaltung der Verhaltensregeln und -empfehlungen des RKI sichergestellt ist und alle Beteiligten mit der Durchführung der Präsenzprüfung einverstanden sind.

Anpassung der Quarantäne-Verordnung

Mit der Änderung der Quarantäne-Verordnung entfällt ab 20. Mai die bisher obligatorische 14-tägige häusliche Isolation für Reisende, die aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und Großbritannien mit Nordirland nach Brandenburg einreisen. Bisher gilt die Quarantänevorgabe bei einer nicht beruflich oder medizinisch notwendigen Einreise, um das Ansteckungsrisiko zu mindern. Auch Besuche von Dritten sind während der Zeit untersagt. Dieser Pflicht unterliegen ab morgen nur noch Personen, die nicht aus der EU beziehungsweise den fünf genannten Staaten nach Brandenburg einreisen. Für die Betreffenden gibt es allerdings zahlreiche Ausnahmen.

 

Stadtverwaltung trifft Vorkehrungen

In Falkensee hatten sich Anfang März erste Verdachtsfälle einer Coro­na-Virus-Infektion bestätigt. Für die Vorkehrungsmaßnahmen im Zusammen­hang mit der Eindämmung des Coronavirus, wozu auch die Schließung der Kästner-Grundschule oder die Veranlas­sung von Quarantänemaßnahmen beim Lise-Meitner-Gym­nasium zählten, ist das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland zuständig, welches sich nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts richtet. Dieses koordiniert die entsprechenden Maßnahmen einheitlich in ganz Deutschland. Das havel­ländische Gesundheitsamt arbeitet eng mit Krankenhäusern des Havellandes, dem Rettungs­dienst und dem Katastrophenschutz zusammen und informiert ausführlich zur Corona-Pandemie unter www.havelland.de.

 

Die Verwaltung ist auf eine Ausbreitung des Virus vorbereitet. Der Verwaltungsstab der Stadt Falkensee hat sich bereits mehrfach beraten und verschiedene Szenarien in Form von Eskalationsstufen definiert. Die Eskalationsstufen bauen aufeinander auf und zu jeder Stufe wurden konkrete Maßnahmen festgelegt. Entsprechend der jeweils aktuellen Lage werden die einzelnen Eskalationsstufen aktiviert. Um Risiken der Ansteckung zu vermindern, wurden und werden die Möglichkeiten zur Desinfektion für Beschäftigte und Besucher systematisch ausgebaut. Durch die Beschäftigten sind zudem wichtige Schutz- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu verhindern, hat die Stadt Falkensee beschlossen, zusätzliche Maßnahmen umzusetzen. Diese Maßnahmen betreffen einerseits den Verwaltungsbetrieb und andererseits freiwillige Angebote der Stadt.

 

Informationen zu möglichen Sitzungen des Hauptausschusses und der Stadtverordnetenversammlung finden Interessierte im Ratsinformationssystem der Stadt Falkensee unter www.falkensee.de. Die freiwilligen Ausschüsse tagen bis auf Weiteres nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solidarität in der Corona-Krise

Angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise bieten Einrichtungen, Vereine und Initiativen in Falkensee ihre Unterstützung für hilfsbedürftige und ältere Menschen an, die in dieser Zeit besonders auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind. Eine Übersicht der Angebote finden Interessierte hier.

 

Sie bieten Dienstleistungen und Hilfestellung für Betroffene? Gerne nimmt die Stadtverwaltung Ihr Angebot in diese Übersicht auf. Bitte wenden Sie sich an den Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit per E-Mail an   oder unter den Telefonnummern 03322 281112 oder 281113.

Handlungsempfehlungen

Entsprechende Handlungsempfehlungen sowie weitere Informationen zum Coronavirus hat der Landkreis Havelland im Internet unter www.havelland.de/coronavirus für die Bürger zusammengetragen. Auch die Mitarbeiter des Landkreises wurden zum Thema sensibilisiert. Sie stehen weiterhin in gewohntem Umfang für die Anliegen der Bürger zur Verfügung.

#wirbleibenzuhause

Das Bundesministerium für Gesundheit wirbt für Zusammenhalt: Jetzt mitmachen und zuhause bleiben! Und wer rausmuss: Bitte Abstand halten! Alle Regeln, wie Ansteckungen verhindert und damit Leben gerettet werden können, sind online zu finden unter zusammengegencorona.de.

Übersicht: Telefon-Hotline zum Corona-Virus
  • Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.
     
  • Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr.
     
  • Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax 030 340 60 66 07 oder per E-Mail an  
     
  • Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/
     
  • Das Gesundheitsamt des Landkreises Havelland hat eine Hotline eingerichtet: Unter der Telefonnummer 03385 5517119 können Bürger montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr Fragen zum Coronavirus stellen. 
     
  • Auch das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg (LAVG) hat ein Bürgertelefon zum Coronavirus eingerichtet. Es ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr zu erreichen. Die Telefon-Nummer lautet 0331 8683777.
Hilfe für Unternehmen

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen auch regionale Unternehmen. Ratsuchende Unternehmen finden auf dieser Seite Informationen und Ansprechpersonen.