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Bürgerpreis der Stadt Falkensee

Ehrenamtliches Engagement mit dem Bürgerpreis 2017 ausgezeichnet

Falkensee, 5. Dezember 2017

 

Die Bürgerpreisträger 2017 mit Bürgermeister Heiko Müller: Erika Knöppler, Luzie Gehrmann, Erhard Stenzel, Sven Steller und Claus-Jürgen Wizisla. Hubert Kaufhold (nicht auf dem Foto) wurde ebenfalls mit dem Bürgerpreis der Stadt Falkensee ausgezeichnet


Die Bürgerpreisträger 2017 mit Bürgermeister Heiko Müller: Erika Knöppler, Luzie Gehrmann, Erhard Stenzel, Sven Steller und Claus-Jürgen Wizisla. Hubert Kaufhold (nicht auf dem Foto) wurde ebenfalls mit dem Bürgerpreis der Stadt Falkensee ausgezeichnet

 

Am vergangenen Freitag ehrte Bürgermeister Heiko Müller mit der Verleihung des Bürgerpreises wieder das ehrenamtliche Engagement von Falkenseer Bürgerinnen und Bürgern. Bereits zum zehnten Mal wurde die jährliche Auszeichnung als Dank für die Freiwilligenarbeit verliehen. Die Vorschläge kamen wie in jedem Jahr aus der Einwohnerschaft. 32 Nominierte folgten daraufhin der Einladung zur Preisverleihung ins Rathaus. Über die besondere Auszeichnung durften sich am Ende Luzie Gehrmann, Hubert Kaufhold, Erika Knöppler, Sven Steller und Claus-Jürgen Wizisla freuen. Erhard Stenzel wurde mit dem Bürgerpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

 

Im Jubiläumsjahr lobte Bürgermeister Heiko Müller das vielfältige und breite Engagement der Falkenseerinnen und Falkenseer und dessen Bedeutung für ein gesellschaftliches Miteinander. „Viele Menschen in unserer Stadt helfen anderen mit viel Herzblut und Hingabe. Mit ihrem Einsatz setzen sie ein wertvolles Zeichen für andere, insbesondere aber für diejenigen, die sie unterstützen. Diesen Einsatz möchten wir würdigen, ist er doch ein Bindeglied, das die Gemeinschaft zusammenhält. Wir finden es wichtig, dass alle wahrgenommen werden. Daher wollten wir auch in diesem Jahr wieder von den Bürgerinnen und Bürgern wissen, wer hilft, das Miteinander zu stärken.“ 42 Zuschriften mit 32 Vorgeschlagenen, die sich besonders ehrenamtlich hervor getan haben, erreichten daraufhin den Bürgermeister und die Jury um ihn, bestehend aus MAZ-Redakteurin Marlies Schnaibel, Pfarrerin Gisela Dittmer, Museumsleiterin Gabriele Helbig, Kreishandwerksmeister Michael Ziesecke, Barbara Richstein, die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung und Karl Hoffmann, dem ehemaligem Sportbeauftragten der Stadt. Gemeinsam wählten sie die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger aus.

 

Bei der feierlichen Verleihung widmeten sich die Juroren jedem Einzelnen der 32 Nominierten und ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten. Schnell zeigte sich dabei, wie facettenreich die Freiwilligenarbeit in Falkensee ist. Von der ehrenamtlichen Erledigung von Schreibarbeiten in der Kita, über die Hilfe für Bedürftige und Kranke, der Einsatz für Menschen mit Behinderung, aktive Mithilfe in Sportvereinen, frauen- und jugendpolitisches Engagement, die Unterstützung und Förderung von Kindern bis zu der ehrenamtlichen Organisation von Veranstaltungen gab es viele gute Gründe, warum Falkenseer die Nominierten vorgeschlagen hatten. Ihren herzlichen Dank und großes Lob richtete die Jury an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer. Besonders bei den sechs Preisträgern waren die Freude und Überraschung bei der anschließenden Bekanntgabe der Auserwählten groß.

 

Die Studentin und ehemalige Schülerin des Lise-Meitner-Gymnasiums Luzie Gehrmann erhielt den Bürgerpreis für ihren Einsatz für die politische Teilhabe von Jugendlichen. Bei der Partnerschaft für Demokratie baute sie das Jugendforum und den Jugendsprecherrat auf und füllt sie mit Leben. Dabei übernimmt sie viele Aufgaben. Sie organisierte im Vorfeld der diesjährigen Wahl eine Wahlveranstaltung mit den Direktkandidaten für Schülerinnen und Schüler und machte damit Politik auch für die jungen Generationen greifbar.

 

Seit der Geburtsstunde der Lokalen Agenda 21 Falkensee engagiert sich Erika Knöppler in der AG Umwelt und ist mit ihrem unermüdlichen Einsatz für viele Mitglieder ein Vorbild. Getreu ihrem Motto „Wir Menschen sind auf diesem Planet nur zu Besuch“ setzt sie sich für die Umwelt ein, betreute bereits zahlreiche Projekte wie „1000 neue Bäume für Falkensee“, die Entstehung des „Gartens der Vielfalt“ und wirkte an der Organisation der Pflanzenbörse und des ersten Weltumwelttages mit.

 

Seitdem Sven Steller 2001 in die Gartenstadt gezogen ist, packt er an vielen Ecken mit an. Als Vorsitzender des SV Falkensee-Finkenkrug e.V. steuert er einen der größten Vereine im Havelland. Mit dem Vorsitz im „Aktiv Sport“ Falkensee bringt er die Interessen vieler Vereine zusammen. Seit zwei Jahren ist er außerdem Vorsitzender des Fördervereins der Lessing Grundschule. Auch er wurde für seine Arbeit mit dem Bürgerpreis 2017 ausgezeichnet.

 

Für sein tatkräftiges Engagement zeichnet die Jury Hubert Kaufhold mit dem Bürgerpreis aus. Als einer der Gründungsväter der heutigen Lebenshilfe Havelland e.V. engagiert er sich seit über 26 Jahren für die Belange von Menschen mit Behinderung und hat maßgeblich zur Entwicklung des Vereins beigetragen. In Falkensee hat er u.a. an der Entstehung des Lebenshilfe-Centers mitgewirkt, das einen zentralen Anlaufpunkt für Ratsuchende und Betroffene bietet. Auch Sport hat für ihn einen wichtigen Stellenwert. Im Förderverein der Allgemeinen Förderschule Falkensee leitete er über viele Jahre eine Sportgruppe und organisierte kreisweite Fußballturniere.

 

Claus-Jürgen Wizisla ist seit 1989 Pfarrer im Ruhestand, jedoch für seine Kirchengemeinde immer noch mit viel Leidenschaft im Einsatz. Er hilft mit Rat und Tat im Gemeindeleben vom Konfirmandenunterricht bis zum Seniorenkreis und unterstützt in vielen Bereichen. Jahrelang arbeitete er bei der Ehe- und Lebensberatungsstelle und half Menschen in Not- und schwierigen Lebenssituationen. Der 86-jährige hält immer noch Gottesdienste, organisiert Benefizkonzerte und singt mit seiner Frau selbst im Kammerchor Falkensee.

 

Mit dem Bürgerpreis für sein Lebenswerk wurde Erhard Stenzel als letzter lebender deutscher Kämpfer der französischen Resistance geehrt. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht als lebender Zeitzeuge des aktiven Widerstandes gegen das NS-Regime mit unermüdlichem Einsatz Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit in Falkensee und über die Stadtgrenzen hinaus zu leisten, beispielsweise in Schulprojekten. Für sein außerordentliches Engagement wurde er bereits 2016 mit der Medaille des Landtages Brandenburg ausgezeichnet.

 

Die musikalische Umrahmung bei der Bürgerpreisverleihung übernahm das Bläserquintett der Musik- und Volkshochschule Havelland unter der Leitung von Michaela Müller. Die jungen Musikerinnen und Musiker Konrad Müller (Trompete), Isolde Seyfarth (Trompete), Thaddeus Brandt (Horn) und Anne Hoffmann (Euphonium) belegten in dieser Formation bereits beim Landeswettbewerb den ersten Platz und beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert 2017" in Paderborn den zweiten Platz.

 

Zur Bildergalerie 

 


 

Ehrenamtliche mit dem Bürgerpreis 2016 ausgezeichnet

 

Die Preisträger 2016 (1.R.v.l.) Elke Franke, Regina Plickert, Wilfred Redlich und Dr. Anita Šach zusammen mit der Jury
 
Am 18. November 2016 waren 29 Ehrenamtliche zur Bürgerpreisverleihung ins Falkenseer Rathaus eingeladen. Allen Nominierten wurde für ihre freiwillige Arbeit in der Stadt gedankt. Über die besondere Auszeichnung durften sich am Ende Wilfred Redlich, Dr. Anita Šach, Regina Plickert, Elke Franke und Ingrid Kaufmann freuen. Die Vorschläge dafür, wer mit dem Preis geehrt werden soll, kamen von Falkenseer Bürgern. Per Post, Fax und E-Mail wurden so insgesamt 29 Falkenseer nominiert, die sich durch besondere ehrenamtliche Tätigkeit hervorgetan haben. Eine siebenköpfige Bürgerpreis-Jury hat dann gemeinsam über die fünf Preisträger entschieden. Sie besteht aus MAZ-Redakteurin Marlies Schnaibel, Pfarrerin Gisela Dittmer, Museumsleiterin Gabriele Helbig, Kreishandwerksmeister Michael Ziesecke, Barbara Richstein, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Karl Hoffmann, dem ehemaligem Sportbeauftragten der Stadt, sowie Bürgermeister Heiko Müller.

 

Abwechselnd stellten die Juroren bei der feierlichen Veranstaltungen die Nominierten und ihre ehrenamtliche Tätigkeit vor. „Das machen wir auch, weil sich ja oft nicht alle kennen. So wollen wir helfen größere Netzwerke entstehen zu lassen“, erklärte Bürgermeister Heiko Müller. Dabei wurde die Vielfalt in der Freiwilligenarbeit in Falkensee deutlich. Von der ehrenamtlichen Erledigung von Schreibarbeiten in der Kita, über Hilfe in Kirchengemeinden, aktive Mithilfe in Sportvereinen, die Aufnahme von Flüchtlingen bis zu der ehrenamtlichen Organisation von Kulturveranstaltungen gab es viele Gründe, warum Falkenseer die Nominierten vorgeschlagen hatten. Vor der Verkündung der Preisträger würdigte Bürgermeister Heiko Müller den Einsatz aller freiwilligen Helfer und dankte ihnen. „Bei den vielen Vorschlägen ist deutlich geworden, wie breit das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt Falkensee ist. Ich möchte Ihnen allen für Ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben danken und hoffe, dass Sie sich noch viele Jahre weiter engagieren. “

 

Dann ging es an die Verleihung der begehrten Preise. Wen die Jury ausgewählt hatte war bis zu diesem Zeitpunkt geheim. Daher war die Überraschung und Freude über den Preis auch allen anwesenden Gewinnern deutlich ins Gesicht geschrieben.

 

Dr. Anita Šach bekam den Bürgerpreis, weil sie schon seit mehr als 20 Jahren die Herzsportgruppen des Sportvereins Motor Falkensee ehrenamtlich medizinisch betreut. Beim Training in der Sporthalle des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums kümmert sie sich um den gesundheitlichen Zustand aller etwa 100 Teilnehmer, die in vier Herzsportgruppen aufgeteilt sind.

 

Seit 2003 leistet Regina Plickert ambulante Hospizarbeit und gehört damit zu den Pionieren dieser ehrenamtlichen Arbeit in Falkensee. Dabei begleitet sie schwer kranke Menschen bis zum Schluss auf ihrem Weg. Auch sie wurde für ihre Arbeit mit dem Bürgerpreis 2016 ausgezeichnet.

 

Elke Franke bekam ebenfalls einen Bürgerpreis. Sie ist in Falkensee aufgewachsen und packt schon seit Jahrzehnten in der Finkenkruger Kirchengemeinde mit an. Dabei hat sie schon viele Aufgaben übernommen. Wo immer jemand ausfällt, springt sie sofort ein und engagiert sich nun außerdem schon seit der Gründung in der Falkenseer Willkommensinitiative.

 

Wilfred Redlich ist der älteste aller Bürgerpreisträger 2016. Auch mit seinen 90 Jahren kümmert er sich aber noch um andere. Er stammt aus Polen und fährt trotz seinem hohen Alter noch jedes Jahr in seine Heimatregion, um dort die in Deutschland gesammelten Spenden zu verteilen. Lebensmittel, Hygieneartikel, gebrauchte Rollatoren und viele andere Dinge sammelt er in einer Spendenaktion, um sie dann an einen polnischen Seniorentreff zu verschenken. Aber auch in Falkensee kümmert er sich um Senioren. Den Vorsitz der Seniorenunion hat er zwar inzwischen abgegeben, bei Ausflügen und Treffen der Gruppe engagiert er sich aber auch heute noch.

 

Wegen anderer terminlicher Verpflichtungen konnte Ingrid Kaufmann zur Verleihung nicht anwesend sein. Auch sie hätte ansonsten einen Bürgerpreis entgegennehmen können. Die IT-Spezialistin wurde von der Jury ausgewählt, weil sie schon seit vielen Jahren auf Anregung des Seniorenbeirates hin PC-Kurse gibt. So hat sie schon mehreren hundert Senioren die Grundlagen der Arbeit am PC erklärt. Sie leitet außerdem den Förderverein des Kulturhauses "Johannes R. Becher" und engagiert sich in der Baumschutzgruppe. Die Übergabe ihres Preises wird nachgeholt werden.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von Tabea Ruegenberg von der Musik- und Kunstschule Havelland begleitet. Mit ihrer Gitarre hat die Schülerin, die wegen ihrem Talent besonders gefördert wird, die Stimmung zwischen den einzelnen Programmpunkten mit Musik aufgelockert.



Bilder von der Auszeichnungsverleihung 2016 finden Interessierte hier.

 

 

Jury Bürgerpreis 2016

 

Die Jury: Bürgermeister Heiko Müller, Marlies Schnaibel, Karl Hoffmann, Gabriele Helbig, Barabara Richstein, Michael Ziesecke und Gisela Dittmer


 
Bürgerpreis allgemein

Mit dem vom Bürgermeister Heiko Müller ausgelobten Bürgerpreis der Stadt Falkensee wird seit 2008 jährlich bürgerschaftliches Engagement gewürdigt.  Hierbei sollen insbesondere diejenigen bedacht werden, die eher leise im Hintergrund agieren; sei es im Bereich der  Nachbarschaftshilfe, in Vereinen, Schulen, Kitas oder sozialen Einrichtungen oder ... 


Nach dem Motto "Bürger schlagen Bürger vor" wird jährlich öffentlich dazu aufgerufen. Nach Ende einer gesetzten Frist wertet eine siebenköpfige Jury die eingegangenen Nominierungen und entscheidet sich für die fünf Preisträger. Die Verleihung findet im feierlichen Rahmen im Rathaussitzungssaal statt.

 

In 2011 sind anlässlich des Jubiläums "50 Jahre Stadtrecht" zehn Bürgerpreise verliehen worden. Die Verleihung fand im Rahmen der Festveranstaltung am 3. Oktober 2011 im Cineplex-Kino "Ala Falkensee" statt.

 


 
Übersicht der Falkenseer Bürgerpreisträger*innen

 

  • Bürgerpreis 2017
    • Erika Knöppler
    • Luzie Gehrmann
    • Claus-Jürgen Wizisla
    • Hubert Kaufhold
    • Sven Steller
    • Erhard Stenzel

 

 

 

  • Bürgerpreisträger 2015
    • Kathleen Kunath
    • Pfarrerin Gisela Dittmer
    • Michael Richter-Kempin
    • Dr. Rassoul Faki
    • Dr. Volker Mueller

 

  • Bürgerpreisträger 2014
    • Marianne Matho
    • Helga Matzke
    • Dietmer Fischer
    • Wolfgang Levin
    • Manfred Schulz
    • Sonderpreis der Jury: Sigurd Syversen

 

  • Karl-Heinz Arnholdt
  • Lutz Berger

  • Birgit Faber

  • Christina Hartmann

  • Heiko Richter 
     

  • Bürgerpreisträger 2011
    • Christian Barthels
    • Jürgen Bigalke
    • Gabriele Helbig
    • Karl Hoffmann
    • Dagmar von Kleist
    • Norbert Matzies
    • Klaus Schwake
    • Evelyn Ulrich
    •  Ingo Wellmann
    • Ulf Hoffmeyer-Zlotnik
       
  • Bürgerpreisträger 2010
    • Frank Christ
    • Dietrich Groß
    • Anna Knoth
    • Karen Voigtle
    • Edwin Weißhaupt
       
  • Bürgerpreisträger 2009
    • Marianne Biela

    • Lothar Friedrich

    • Doreen Römpke

    • Heinz Ziesecke

    • Siegfried Zimmermann
       

  •  Bürgerpreisträger 2008

    • Manfred Arnhölter
    • Waltraud Bruch
    • Ulrike Legner-Bundschuh
    • Bärbel Gromann
    • Dieter Rach