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Förderung von E-Mobiltät - Die erste, aber nicht die letzte: Stadt und EMB weihen öffentliche Elektrolade-Säule vor dem Rathaus ein

Falkensee, den 04.01.2019

Bürgermeister Heiko Müller und EMB-Geschäftsführer Dr. Jens Horn haben heute gemeinsam am Falkenseer Rathaus die erste öffentliche Elektro-Ladesäule der EMB in Betrieb genommen. An der in der Gartenstadt am meisten befahrenen Kreuzung stehen zukünftig zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt für Elektromobile zur Verfügung. Die Ladesäule ist Teil eines Investitionsprogramms der EMB zum Aufbau von Ladeinfrastruktur in Westbrandenburg und aus einer besonderen Kooperation zwischen Stadt und EMB entstanden. Die Stadt Falkensee stellt das jederzeit öffentlich zugängliche Grundstück zur Verfügung, die EMB die Ladesäule und sie sorgt sich um die Wartung.  Bislang hat die EMB weitere Ladesäulen in Schönwalde, Elstal und Wittstock in Betrieb genommen, eine fünfte findet sich derzeit im Bau. Im vergangenen Jahr waren weniger als 100 Elektro-Mobile im ganzen Havelland gemeldet. 

 

 „Neben unseren Angeboten zu Erdgas als Kraftstoff setzen wir auch auf Elektromobilität als Teil einer umweltschonenden Verkehrswende. Um wirklich eine annähernd CO2-freie Elektro-Mobilität zu ermöglichen, liefern wir über unsere Ladestation ausschließlich Strom aus 100 Prozent Wasserkraft. Die öffentlichen Elektro-Ladesäulen sorgen für die Sicherheit, elektrisch immer mobil sein zu können“, so Dr. Jens Horn, Geschäftsführer der EMB Energie Mark Brandenburg GmbH. 

 

Bürgermeister Heiko Müller: „Die Inbetriebnahme der Elektro-Ladesäule der EMB ist ein erster Schritt, die Elektromobilität in Falkensee zu befördern. Das begrüßen und unterstützen wir sehr. Im zweiten Schritt sind durch die Stadt Falkensee weitere Ladepunkte auf dem P+R-Parkplatz an der Stadthalle geplant. Aber das gestaltet sich nicht so einfach, da dieser Platz mit Fördermitteln errichtet wurde. Hierzu sind wir mit dem Land im Gespräch. Weitere Standorte könnten in der Bahnhofstraße und in der Poststraße folgen, um das Zentrum zu stärken.“

 

Um an der Ladesäule zu „tanken“, kann unter anderem eine Ladekarte der EMB genutzt werden, die die EMB zu einem monatlichen Pauschalpreis anbietet. Diese RFID-Karten ermöglichen durch Vorhalten nicht nur jederzeit einen einfachen Zugang zu den Ladesäulen der EMB, sondern auch zu Ladepunkten der rund 170 Ladenetz.de-Partner sowie Roaming-Partnern des Ladenetz.de-Verbundes in ganz Deutschland. Aber auch das spontane Laden ohne eine spezielle Karte ist möglich. Dazu scannt der Elektro-Automobilist über sein Smartphone einen an der Ladesäule befindlichen QR-Code ein und startet den Ladevorgang online.

 

Die Leistung von 22 Kilowatt ermöglicht ein schnelles Beladen der Elektroautos – soweit diese darauf vorbereitet sind. Die Batterien eines Smart forfour electric drive wären, einen entsprechenden Bordlader vorausgesetzt, so beispielsweise in weniger als einer Stunde gefüllt. Wie es inzwischen Standard ist, sind die Ladepunkte in Falkensee mit dem Stecker Typ 2 ausgestattet.

 

Die Ladesäule der Firma Mennekes wurde von der Firma Gering Elektro GmbH aus Schönwalde-Glien errichtet, die auch die Wartung und die technische Betreuung übernimmt. Die Überwachung der Ladesäule wird durch die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg abgedeckt, die über ihre Netzleitstelle täglich rund um die Uhr erreichbar ist.

 

Foto: Baudezernent Thomas Zylla, Bürgermeister Heiko Müller und Dr. Jens Horn, Geschäftsführer der EMB Energie Mark Brandenburg GmbH