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„Ihre Arbeit ist für die Stadt Falkensee unverzichtbar“ – Bürgerpreis an engagierte Falkenseerinnen und Falkenseer verliehen

Falkensee, den 04.12.2018

Der vergangene Freitag stand ganz im Zeichen des Ehrenamtes. Zum 11. Mal würdigte Bürgermeister Heiko Müller engagierte Falkenseerinnen und Falkenseer für ihren besonderen ehrenamtlichen Einsatz. 19 nominierte Frauen und Männer waren zur Preisverleihung ins Rathaus eingeladen, darunter Nimet Keskin, Rosemarie Skauradszun, Klaus-Dieter Koch, Mike Fröhlich, Dietrich Zachrau, Klaus Duwe, Simone Heinrich, Gertraud Wieland, Carola Szymanowicz, Dieter Trautwein, Norbert Frommholz, Britta Wilk-Schölzke und Carsten Stelter. Auch der vor Kurzem verstorbene Jörg Kuntze zählte zu den Nominierten. Über die besondere Auszeichnung mit dem Bürgerpreis 2018 durften sich am Ende der Feierstunde Silke Boll, Uta-Gerwisa Gerhardt, Ute Jahnke, Martina Sattler und Heiko Hackbarth freuen. Letzterer war aufgrund eines Australien-Aufenthaltes nicht anwesend, wurde jedoch durch seinen Vater, der den Preis sichtlich gerührt entgegennahm, vertreten. Auch Silke Boll konnte zur Verleihung im Rathaus nicht anwesend sein. Sie kann ihren Preis jedoch beim Neujahrsempfang der Stadt Falkensee, zu dem alle diesjährigen Bürgerpreisträgerinnen und -träger herzlich eingeladen sind, in Empfang nehmen.

 

„Ihre Arbeit ist für die Stadt Falkensee unverzichtbar. In der Vergangenheit war und in der Zukunft ist das Ehrenamt eine wichtige Säule in der Gesellschaft. Im Namen der Stadt danke ich Ihnen herzlich für das, was Sie für unsere Gemeinschaft leisten. Heute möchte ich Sie alle, die die häufig im Hintergrund agieren, ein Stück weit für unsere Einwohnerschaft erkennbar machen“, richtete Bürgermeister Heiko Müller seinen Dank an alle anwesenden Ehrenamtler. „Sie alle hätten den Preis verdient.“ Die Bürgerpreis-Jury, bestehend aus der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Falkensee, Barbara Richstein, Pfarrerin Gisela Dittmer, dem ehemaligen Sportbeauftragten Karl Hoffmann, MAZ-Redakteurin Marlies Schnaibel, Museumsleiterin Gabriele Helbig, Kreishandwerksmeister Michael Ziesecke und Bürgermeister Heiko Müller hatte auch in diesem Jahr keine leichte Entscheidung zu treffen.

 

26 Zuschriften mit 19 Vorschlägen verdeutlichten einmal mehr die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in der Gartenstadt. Von der langjährigen Mitarbeit in der Stadtbibliothek über die Hilfe für Bedürftige und Kranke, der Einsatz für Menschen mit Behinderung, aktive Mithilfe in verschiedenen Vereinen bis zur Unterstützung und Förderung von Menschen mit psychischer und seelischer Beeinträchtigung; für ihren unermüdlichen Einsatz als Ansprechpartner, Zuhörer, Ideengeber, Motivator und helfende Hand gab es viele gute Gründe, warum die Nominierten von der Einwohnerschaft vorgeschlagen wurden. Die Jury fand anerkennende und dankende Wort für jede Einzelne und jeden Einzelnen von ihnen, bevor Bürgermeister Heiko Müller die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger verkündete und so für große Überraschung und Freude sorgte.

 

Silke Boll ist Mitglied des Beirats für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und war bis Herbst dieses Jahres dessen Vorsitzende. Bereits vor der Etablierung des Teilhabebeirats hat sie sich für die Belange von Menschen mit Behinderung in Falkensee stark gemacht, u.a. im Offenen Treff zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, den sie mitgegründet hat und der auch heute noch einmal im Monat tagt. Unter ihrer Leitung hat sich der Teilhabebeirat zu einer starken Stimme im politischen Diskurs entwickelt und einiges bewirken können. Für ihr langjähriges Engagement für die Belange von Menschen mit Behinderung in der Stadt Falkensee wurde sie nun mit dem Bürgerpreis geehrt.

 

Uta-Gerwisa Gerhardt sprach im November 2010 bei der Schuldnerberatung der Stadt Falkensee vor und bot ihre Hilfe an. Damit gab sie die Initialzündung zum Projekt „Ehrenamtliche Schuldnerbegleitung“, in dem sie sich bis heute engagiert. Mit viel Einfühl- und Durchhaltevermögen unterstützt sie Menschen, die im Schuldenchaos versinken, gibt ihnen Halt und schafft Perspektiven. Für ihren ungebrochenen Einsatz in diesem schwierigen Aufgabenfeld erhielt sie den Bürgerpreis.

 

Seit vielen Jahren setzt sich Bürgerpreisträgerin Ute Jahnke in vielfältiger Weise für die Belange der Oberschule Falkensee ein. Als Vorsitzende des Kreiselternrates und Kreisschulbeirates vertritt sie aktiv die Interessen der Schülerschaft und der Eltern und wirkt mit viel Engagement an der schulischen Entwicklung mit. Außerdem unterstützt sie ehrenamtlich in der Kita "Sonnenstrahl" in der Berliner Straße.

 

Für sein tatkräftiges Engagement in der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft Ortsgruppe Falkensee e.V. zeichnete die Jury Heiko Hackbarth mit dem Bürgerpreis aus. Er baute die Ortsgruppe auf und bildet Kinder und Jugendliche in der Ersten Hilfe und dem Rettungsschwimmen aus. Als Rettungshelfer und Einsatzleiter für die sanitätsdienstliche Absicherung bei Veranstaltungen in Falkensee und dem Umland trifft man ihn überall dort, wo Hilfe gebraucht wird. Darüber hinaus ist er außerdem in der Falkenhagener Kirche ehrenamtlich tätig.

 

Als Gründungsmitglied des Turn- und Sportvereins Falkensee e.V. hat Bürgerpreisträgerin Martina Sattler über 25 Jahre an der Entwicklung des Vereins mitgewirkt. Sie ist Initiatorin, Trainerin, Motivator, Vorbild und vor allem eine Teamplayerin, die überall anpackt.

 

Alle fünf Bürgerpreisträgerinnen und –träger werden im Goldenen Buch der Stadt Falkensee verewigt. Damit gesellen sie sich zu den 57 Ausgezeichneten, die den Preis seit 2008 erhalten haben. 

 

Die musikalische Umrahmung bei der Bürgerpreisverleihung übernahm in diesem Jahr das junge Trio Tabea Weiche (Violine), Merle Kunhenn (Horn) und Justus Führlich (Klavier) der Musik- und Volkshochschule Havelland.

 

Foto: Das Foto zeigt die Bürgerpreisträgerinnen (vorne von links) Martina Sattler, Uta-Gerwisa Gerhardt und Ute Jahnke sowie die Nominierten (letzte Reihe von links) Norbert Frommholz, Dietrich Zachrau, Dieter Trautwein, Carsten Stelter, Klaus-Dieter Koch, Simone Heinrich, (vorletzte Reihe von links) Klaus Duwe, Carola Szymanowicz, Mike Fröhlich, Nimet Keskin, Rosemarie Skauradszun, (zweite Reihe von links) Britta Wilk-Schölzke, Gertraud Wieland und Christa Kuntze, die Frau des verstorbenen Jörg Kuntze (vorne rechts) mit Bürgermeister Heiko Müller. (Bildautorin: Tanja Marotzke)