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Brandenburg vernetzt

Regenbogenfahne als Zeichen der Toleranz gehisst

Falkensee, den 28.06.2018

Zum zweiten Mal wurde die Regenbogenfahne vor dem Falkenseer Rathaus gehisst. Unter dem Motto „Volle Vielfalt Falkensee“ setzten die Mitwirkenden, darunter die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe, ein deutliches Zeichen für Falkensee als eine offene und tolerante Stadt und signalisierten, dass Menschen unterschiedlicher Lebensweisen und Herkunft in der Gartenstadt willkommen sind.

 

Monika von der Lippe zählt „Falkensee zu den Vorreitern im Hissen der Regenbogenfahne“ und bedankte sich, in Falkensee dabei sein zu können. „Längst ist nicht alles gut und auch nicht in Brandenburg. Dass Falkensee sich zu seiner Vielfalt bekennt, macht Mut“, so von der Lippe. Neben Grußworten des Bürgermeisters Heiko Müller und der Landesgleichstellungsbeauftragten berichtete Jon Cooper vom Regenbogen-Café Falkensee davon, wie herzlich er in Falkensee aufgenommen wurde. „Ich danke den vielen Falkenseer, die mir die Ankunft in Falkensee angenehm gestaltet haben“. „Beratung und Fortbildungsangebote benötigen Regenbogenfamilien genauso wie andere“, sagte Lisa Haring vom Projekt „Regenbogenfamilien in Brandenburg stärken“ des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland (LSVD). Im Anschluss erinnerten die Anwesenden unter dem Motto „… und nicht vergessen“ mit einer Kranzniederlegung in Regenbogen Farben am gegenüberliegenden Denkmal für die Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes an die LSBTTIQ-Opfer der Nazi-Diktatur. Dazu wurde die Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier anlässlich des Festaktes "Zehn Jahre Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen" vorgelesen. Im Hintergrund erklang „Somewhere over the Rainbow“.

 

Der Christopher Street Day (CSD) erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen Polizeiwillkür in der New Yorker „Christopher Street“ im Stadtviertel Greenwich Village. In den frühen Morgenstunden des 28. Juni 1969 fand in der Bar „Stonewall Inn“ der sogenannte Stonewall-Aufstand statt. Seit diesem Tag wird alljährlich mit verschiedenen Aktionen dieses Protestes gegen homophobe Diskriminierung und Ausgrenzung sowie für die Akzeptanz von unterschiedlichen Lebensweisen gedacht. In zahlreichen Städten weht rund um diesen Tag vor den Rathäusern oder anderen offiziellen Gebäuden die Regenbogen-Flagge der LSBTTIQ (Lesbische, Schwule, Bi-, Trans- und Inter-Menschen)-Community.

 

Foto: Regenbogenfahne als Zeichen der Toleranz gehisst

Fotoserien zu der Meldung


Hissen der Regenbogenflagge und Gedenkveranstaltung am 26. Juni 2018 (28.06.2018)