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Brandenburg vernetzt

Warnung vor dem Betreten von Eisflächen

Falkensee, den 28.02.2018

Derzeit herrschen eisige Temperaturen, heimische Seen und Teiche sind zum Teil mit einer Eisschicht überzogen. Eine trügerische Idylle, die insbesondere gern Kinder dazu verleitet, diese Eisflächen zu betreten. Doch hier lauert die Gefahr. Die Eisflächen lassen eine Abschätzung der Eisdicke nicht zu. Entsprechende Schilder weisen daraufhin, dass das Betreten der Eisflächen verboten ist.

 

Bricht eine Person in das Eis ein, wird sie augenblicklich von eiskaltem Wasser umschlossen. Neben dem Schock über den Einbruch folgen dann Schmerzen auf der Körperoberfläche wie tausend Nadelstiche durch das Wasser. Gleichzeitig saugen sich die Kleider voll Wasser und wegen der kalten Witterung werden besonders viele Kleidungsstücke getragen. Zusätzlich kann es zu einer vorübergehenden Lähmung der Atemmuskulatur kommen.

 

Für denjenigen, der in das Eis eingebrochen ist, gilt es, nach Möglichkeit schnell und zügig, aber nicht panisch zu handeln: Über die Eiskante kann man versuchen, auf möglichst flachem Winkel das Wasser zu verlassen. Wildes Winken sollte vermieden werden. Dies kann zum Untertauchen führen. Gerät die Person unter die Eisfläche, wird eine Rettung äußerst schwierig.

 

Eisrettung ist für Laien eine sehr schwierige Sache, die zudem extrem gefährlich für die Retter ist. Daher müssen Passanten auf jeden Fall den Notruf über 112 absetzen, um schnellstmöglich Hilfe zu holen. Das gilt auch, wenn die betroffene Person das Wasser nach kürzester Zeit bereits wieder verlassen konnte. Denn durch die nasse Kleidung und die eisigen Temperaturen kann es schnell zu Unterkühlungen oder Erfrierungen kommen.

 

Auch die DLRG Brandenburg warnt vor dem Betreten von Eisflächen.  Die Eisdicken sind teils sehr unterschiedlich und können von außen nicht erkannt werden. Das Risiko durch das Eis zu brechen, ist sehr hoch. Es besteht Lebensgefahr, heißt es auf deren Seite http://www.brandenburg.dlrg.de/.