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"Es ist normal, verschieden zu sein" - Aktionsnachmittag mit vielfältigen Angeboten

Falkensee, den 29.05.2017

Mit einem Blindenhund unterwegs zu sein, ist eine Herausforderung. Wer die Erfahrung machen wollte, nichts zu sehen und sich trotzdem über einen belebten Platz mit vielen Menschen, Straßen- und Busverkehr begleitet von einem Hundesimulator zu bewegen, hatte am letzten Freitag auf dem Marktplatz am Busbahnhof Gelegenheit, dies auszuprobieren.

 

Aus Anlass des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung veranstalteten der Beirat für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung Falkensee und der Offene Treff einen Aktionsnachmittag. Unter dem Motto "Es ist normal, verschieden zu sein" standen vor allem die nicht sichtbaren Behinderungen im Fokus der Veranstaltung, die durch die Dezernentin Luise Herbst mit einem Grußwort eröffnet wurde. Eine Gebärdensprachdolmetscherin war vor Ort und ermöglichte mit den gehörlosen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen; Sabine Kosakow-Kutscher vom Demografie-Projekt des Landkreises Havelland hatte Materialien dabei, mit denen simuliert wurde, wie es ist, wenn Sinne aufgrund des Alters schwinden; die Lebenshilfe als Vertretung für Menschen mit geistigen Einschränkungen und die Selbsthilfegruppe Fibromyalgie waren, wie insgesamt 20 Teilnehmende, mit Angeboten vor Ort. Welche Hilfemöglichkeiten es für Menschen mit einer psychischen Erkrankung in Falkensee gibt, zeigten der ASB und der Lichtblick e.V. Das Büro für Vielfalt diskutierte mit den Besuchern den ersten Entwurf zu einem Teilhabeplan. Der Nachmittag war bunt und vielfältig. Die Veranstaltung wurde durch den Sozialverband VdK unterstützt.
 

 

Fotoserien zu der Meldung


Aktionsnachmittag: Es ist normal, verschieden zu sein (24.05.2017)