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Ehrenamtliche mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet

Falkensee, den 21.11.2016

Am vergangenen Freitag wurden 29 Ehrenamtliche zur Bürgerpreisverleihung ins Falkenseer Rathaus eingeladen. Allen Nominierten wurde für ihre freiwillige Arbeit in der Stadt gedankt. Über die besondere Auszeichnung durften sich am Ende Wilfred Redlich, Dr. Anita Šach, Regina Plickert, Elke Franke und Ingrid Kaufmann freuen.

 

Die Vorschläge dafür, wer mit dem Preis geehrt werden soll, kamen von Falkenseer Bürgern. Per Post, Fax und E-Mail wurden so insgesamt 29 Falkenseer nominiert, die sich durch besondere ehrenamtliche Tätigkeit hervorgetan haben. Eine siebenköpfige Bürgerpreis-Jury hat dann gemeinsam über die fünf Preisträger entschieden. Sie besteht aus MAZ-Redakteurin Marlies Schnaibel, Pfarrerin Gisela Dittmer, Museumsleiterin Gabriele Helbig, Kreishandwerksmeister Michael Ziesecke, Barbara Richstein, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Karl Hoffmann, dem ehemaligem Sportbeauftragten der Stadt, sowie Bürgermeister Heiko Müller.

 

Abwechselnd stellten die Juroren bei der feierlichen Veranstaltungen die 29 Nominierten und ihre ehrenamtliche Tätigkeit vor. „Das machen wir auch, weil sich ja oft nicht alle kennen. So wollen wir helfen größere Netzwerke entstehen zu lassen“, erklärte Bürgermeister Heiko Müller. Dabei wurde die Vielfalt in der Freiwilligenarbeit in Falkensee deutlich. Von der ehrenamtlichen Erledigung von Schreibarbeiten in der Kita, über Hilfe in Kirchengemeinden, aktive Mithilfe in Sportvereinen, die Aufnahme von Flüchtlingen bis zu der ehrenamtlichen Organisation von Kulturveranstaltungen gab es viele Gründe, warum Falkenseer die Nominierten vorgeschlagen hatten. Vor der Verkündung der Preisträger würdigte Bürgermeister Heiko Müller den Einsatz aller freiwilligen Helfer und dankte ihnen. „Bei den vielen Vorschlägen ist deutlich geworden, wie breit das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt Falkensee ist. Ich möchte Ihnen allen für Ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben danken und hoffe, dass Sie sich noch viele Jahre weiter engagieren. “

 

Dann ging es an die Verleihung der begehrten Preise. Wen die Jury ausgewählt hatte war bis zu diesem Zeitpunkt geheim. Daher war die Überraschung und Freude über den Preis auch allen anwesenden Gewinnern deutlich ins Gesicht geschrieben.

 

Dr. Anita Šach bekam den Bürgerpreis, weil sie schon seit mehr als 20 Jahren die Herzsportgruppen des Sportvereins Motor Falkensee ehrenamtlich medizinisch betreut. Beim Training in der Sporthalle des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums kümmert sie sich um den gesundheitlichen Zustand aller etwa 100 Teilnehmer, die in vier Herzsportgruppen aufgeteilt sind.

 

Seit 2003 leistet Regina Plickert ambulante Hospizarbeit und gehört damit zu den Pionieren dieser ehrenamtlichen Arbeit in Falkensee. Dabei begleitet sie schwer kranke Menschen bis zum Schluss auf ihrem Weg. Auch sie wurde für ihre Arbeit mit dem Bürgerpreis 2016 ausgezeichnet.

 

Elke Franke bekam ebenfalls einen Bürgerpreis. Sie ist in Falkensee aufgewachsen und packt schon seit Jahrzehnten in der Finkenkruger Kirchengemeinde mit an. Dabei hat sie schon viele Aufgaben übernommen. Wo immer jemand ausfällt, springt sie sofort ein und engagiert sich nun außerdem schon seit der Gründung in der Falkenseer Willkommensinitiative.

 

Wilfred Redlich ist der älteste aller Bürgerpreisträger 2016. Auch mit seinen 90 Jahren kümmert er sich aber noch um andere. Er stammt aus Polen und fährt trotz seinem hohen Alter noch jedes Jahr in seine Heimatregion, um dort die in Deutschland gesammelten Spenden zu verteilen. Lebensmittel, Hygieneartikel, gebrauchte Rollatoren und viele andere Dinge sammelt er in einer Spendenaktion, um sie dann an einen polnischen Seniorentreff zu verschenken. Aber auch in Falkensee kümmert er sich um Senioren. Den Vorsitz der Seniorenunion hat er zwar inzwischen abgegeben, bei Ausflügen und Treffen der Gruppe engagiert er sich aber auch heute noch.

 

Wegen anderer terminlicher Verpflichtungen konnte Ingrid Kaufmann zur Verleihung nicht anwesend sein. Auch sie hätte ansonsten einen Bürgerpreis entgegennehmen können. Die IT-Spezialistin wurde von der Jury ausgewählt, weil sie schon seit vielen Jahren auf Anregung des Seniorenbeirates hin PC-Kurse gibt. So hat sie schon mehreren hundert Senioren die Grundlagen der Arbeit am PC erklärt. Sie leitet außerdem den Förderverein des Kulturhauses "Johannes R. Becher" und engagiert sich in der Baumschutzgruppe. Die Übergabe ihres Preises wird nachgeholt werden.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von Tabea Ruegenberg von der Musik- und Kunstschule Havelland begleitet. Mit ihrer Gitarre hat die Schülerin, die wegen ihrem Talent besonders gefördert wird, die Stimmung zwischen den einzelnen Programmpunkten mit Musik aufgelockert.

 

 

Fotoserien zu der Meldung


Bilder von der Bürgerpreisverleihung 2016 (21.11.2016)