Korridorsanierung Lehrter Bahn – So kommen Pendlerinnen und Pendler aus Dallgow-Döberitz nach Falkensee

Falkensee, den 17.​09.​2026

 

Ab dem 2. Oktober 2026 saniert die DB InfraGO die Strecke Berlin-Lehrte. Die Umsetzung ist für insgesamt 14 Monate geplant. Zunächst erfolgt eine Vollsperrung vom 2. Oktober bis zum 12. Dezember 2026. Davon betroffen ist auch der Bahnhof Dallgow-Döberitz. Pendlerinnen und Pendler in Richtung Berlin können auf das Bahnangebot der Hamburger Bahn ausweichen. Am Bahnhalt Finkenkrug ist ein Einstieg in die Züge RE2, RB10 und RB14 möglich. Am Bahnhof Falkensee kommen die Linien RE8 und RB21 hinzu. Am Bahnhalt Seegefeld ist ein Umstieg in die Züge RE2, RB10 und RB14 möglich.

 

Mit dem Bus: Neben den bereits vorhandenen Havelbuslinien 653 und 655 werden die Schienenersatzbuslinien A und C für vier weitere Verbindung in der Stunde sorgen. Der VBB und das mit dem Schienenersatzverkehr beauftragte Unternehmen go.on arbeiten derzeit an der Umsetzung des Konzeptes. Die Ersatzverkehre sind in der Fahrplanauskunft des VBB hinterlegt.

 

Mit dem Rad: Die Strecke zwischen dem Bahnhof Dallgow-Döberitz und dem Bahnhalt Finkenkrug beträgt rund 3,3 Kilometer und dauert mit dem Fahrrad höchstens zehn Minuten. Die Stadt Falkensee hat in Finkenkrug weitere Radabstellplätze installiert, hier ist nun Platz für mehr als 400 Fahrräder. Am Bahnhof Falkensee stehen neben zahlreichen überdachten Radabstellanlagen außerdem 151 Fahrradboxen zur Verfügung.

 

Mit dem Auto: Die Kapazität der P&R Parkplätze im Falkenseer Zentrum und in Finkenkrug ist wochentags meist ausgeschöpft. Am P&R Parkplatz nördlich des Bahnhaltes Seegefeld sind in der Regel freie Plätze verfügbar. Südlich des Bahnhaltes Seegefeld werden die SEV-Linien A und C ihren Endhaltepunkt haben.

 

Für den Weg nach Berlin mit dem Auto werden Fahrgemeinschaften über die Online-Mitfahrplattform PENDLA empfohlen.


Hinweis: Ab Mitte Oktober 2026 werden die geplanten Sanierungsarbeiten auf der Bundesstraße 5 auf Höhe Dallgow-Döberitz zu Stauaufkommen führen.

 

Die Bürgermeister Sven Richter und Heiko Richter kennen die Probleme, die eine Bahnsanierung mit sich bringen nur zu gut von der kürzlich beendeten Generalsanierung der Hamburger Bahn und appellieren: „Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, sich vorab über die gängigen Portale und Apps zu den geänderten Fahrtwegen zu informieren und mehr Zeit einzuplanen. Geben Sie dem Schienenersatzverkehr eine Chance und vermeiden Sie zusätzlichen Autoverkehr!“

 


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