„Falkensee ist KULtur" - Neujahrsempfang der Stadt Falkensee
Unter dem Motto „Falkensee ist KULtur“ lud Bürgermeister Heiko Richter am vergangenen Freitag (9. Januar 2025) zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt in die festlich geschmückten Stadthalle Falkensee. Über 350 Gäste aus Stadtgesellschaft, Politik, Vereinen, Kunst, Kultur, Kunst, Wirtschaft und Bürgerschaft folgten der Einladung und erlebten einen stimmungsvollen Abend. Durch den Abend führte wieder einmal souverän der Falkenseer Tom Böttcher, Moderator bei Radio Eins. Ein besonderer Moment war die Auszeichnung von Michael Koch mit dem Bürgerpreis 2025. Der 82-jährige engagiert sich seit vielen Jahren für die lokale Erinnerungskultur - vor allem in der Vorbereitungsgruppe Stolpersteine Falkensee und Umgebung. Seine Erfahrungen als Zeitzeuge und die Bereitschaft, darüber zu berichten, sind dabei einer der wichtigen Schlüssel für den Erfolg der Stolpersteingruppe, die in den letzten 19 Jahren 53 Stolpersteine für die während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgten ehemaligen Nachbarn im Osthavelland verlegte, heißt es im Vorschlag. Unter großem Applaus nahm Michael Koch die Auszeichnung durch Bürgermeister Heiko Richter und Laudator Hans-Peter Pohl, dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, entgegen. Koch konnte bei der Auszeichnung auf dem Ehrenamtsdinner der Stadt Falkensee im vergangenen November leider nicht dabei sein.
In der abschließenden Gesprächsrunde „Kultur in Falkensee“ sprachen die Leiterinnen der städtischen Kultureinrichtungen Gabriele Helbig (Museum), Steffi Witt (Haus am Anger) und Beata Schulz (Bibliothek) gemeinsam mit der neuen Kulturfachbereichsleiterin Manuela Dörnenburg über die Kultur in der Gartenstadt und stellten die Besonderheiten der vier städtischen Einrichtungen vor. Bürgermeister Heiko Richter brachte es auf den Punkt: „Kunst ist der Wein des Lebens!“. Und er fügte hinzu: „Gerade weil Kultur eine freiwillige Aufgabe ist, braucht sie unseren besonderen Einsatz. In Falkensee verstehen wir Kultur nicht als Luxus, sondern als Daseinsvorsorge. Deshalb setzen wir uns dafür ein, unsere Kultureinrichtungen auch künftig verlässlich zu unterstützen - trotz der finanziellen Herausforderungen, vor denen alle Kommunen stehen. Selbst wenn wir uns nicht alles Wünschenswerte leisten können, verbindet Kultur und inspiriert, schafft Begegnung - und genau das macht unsere Stadt so liebens- und lebenswert!“
Das abwechslungsreiche Programm bot künstlerische Beiträge auf hohem Niveau: Vom Gesang von Sebastian Maihs, über eine Lesung von Dirk Lausch bis hin zu musikalischen, theatralischen und tänzerischen Darbietungen der Musik- und Kunstschule Havelland, der Theatergruppe Haus am Anger und dem Tanzensemble Regenbogen. Die Tanzformation „Beats of the Streets“ rundete den Abend mit einem energiegeladenen Auftritt ab. Der Neujahrsempfang zeigte, wie lebendig und vielfältig Falkensee ist. In 2026 wird die Stadt Falkensee über 30 Millionen Euro in zentrale Projekte investieren – darunter Bildung, Mobilität, Digitalisierung und Kultur. Abgerundet wurde der Abend durch ein Flying-Buffet, serviert von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung - ein Service, der bei den Gästen stets gut ankommt.
Bild zur Meldung: Blick in den festlich geschmückten Saal der Stadthalle Falkensee mit über 350 Gästen.
