Ausstellung "Der Traum vom Fernhören - Literatur im Rundfunk der Weimarer Republik" (09.07.2025)
Zur Eröffnung der Ausstellung "Der Traum vom Fernhören - Literatur im Rundfunk der Weimarer Republik" lud das Museum am 4. Juli 2025 in die Galerieräume rein. Kurator Dr. Peter Walther führte in die Ausstellung ein. Die Ausstellung ist bis 12. Oktober 2025 im Museum und Galerie Falkensee zu sehen. Die Ausstellung des brandenburgischen Literaturbüros erzählt am Beispiel des Senders "Funk-Stunde Berlin" zum ersten Mal die wechselvolle Beziehungsgeschichte von Literatur und Rundfunk in den Jahren von 1923 bis 1933. Im Oktober 1923 nahm der erste deutsche Rundfunksender seinen Betrieb in Berlin auf. Brandenburg gilt als Wiege des Rundfunks in Deutschland. Zahlreiche Fotos, Dokumente, eine Auswahl an zeitgenössischer Rundfunktechnik und über 30 Originaltöne illustrieren den technischen Alltag in der Frühzeit des Mediums, das Wirken der Schriftsteller, die Entstehung rundfunkeigener literarischer Formen und die zunehmende Politisierung des Rundfunks ab Ende der 1920er Jahre. Schriftsteller wie Alfred Döblin, Gottfried Benn, Bertolt Brecht, Arnolt Bronnen, Edlef Köppen und Hermann Kasack prägten das Programm der Berliner Funk-Stunde vor und hinter dem Mikrofon.
Eine Ausstellung des Brandenburgischen Literaturbüros mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Brandenburg, der Stiftung der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin und des Deutschen Rundfunkarchivs.
Urheberrecht:
Petra Grasse und Reinhard Gorn
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