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Wohngeld


Kurzinformationen

Allgemeine Informationen

Wie und wo kann Wohngeld beantragt werden? Wohngeld wird auf Antrag geleistet. Die Anträge bearbeitet die Wohngeldstelle Falkensee. Wohngeld gibt es für Mieter (Antrag auf Mietzuschuss) und für Eigentümer (Antrag auf Lastenzuschuss).

Dem Antrag auf Lastenzuschuss ist in jedem Fall die Anlage zur Wohnflächenermittlung (Anlage zum Antrag auf Lastenzuschuss) beizufügen.

 

Der zur Berechnung des Wohngeldes erforderliche Antrag enthält Fragen zu Ihrer Person, Ihren Angehörigen, zum Wohnraum und zur Miete oder Belastung sowie zum Einkommen. Sollten Sie zu einigen Fragen Auskünfte benötigen, dann lassen Sie sich von den Sachbearbeiterinnen der Wohngeldstelle beraten und die Erläuterungen zum Antrag aushändigen. Sie werden gebeten, alle Fragen sorgfältig und vollständig zu beantworten, damit die Wohngeldstelle die Voraussetzungen zur Wohngeldgewährung prüfen kann. Unvollständig ausgefüllte Anträge verzögern die Bearbeitung.

 

Ob und in welcher Höhe Ihnen Wohngeld zusteht, hängt ab von den Familieneinkommen, von der Zahl der zu Ihrem Haushalt rechnenden Familienmitglieder/Personen, von der Höhe der zuschussfähigen Miete oder Belastung. Um eine reibungslose Bearbeitung Ihres Wohngeldantrages zu erreichen, sind für bestimmte Angaben im Antrag Unterlagen oder Nachweise erforderlich. Sie erleichtern der Wohngeldstelle die Arbeit, wenn sie diese Unterlagen dem Antrag gleich beifügen. Beantragen Sie das Wohngeld rechtzeitig, da es nur vom Beginn des Monats an gewährt werden kann, in dem der Antrag bei der Wohngestelle eingeht.

 

Wer kann einen Wohngeldantrag stellen?

Die Wohngeldstelle Falkensee ist zuständig für die Einwohner der Stadt Falken­see. In der Regel muss der Antrag vom Haushaltsvorstand gestellt werden, sofern er Mieter/ -in oder Eigentümer/ -in des betreffenden Wohnraums ist. Leben Perso­nen zusammen, die nicht Familienmitglieder sind, so rechnen sie als selbständige Haushalte und können nur jeder für sich einen Antrag stellen, wenn sie (Mit-) Mieter/ -in oder (Mit-)Eigentümer/ -in des Wohnraums sind. Unter Umständen sind einige Bürger nicht antragsberechtigt.

 

Dazu zählen u.a.: alleinstehende Wehrpflichtige während des Grundwehrdienstes (bei Mietern), vorübergehend abwesende Haushaltsangehörige für den von ihnen auswärts genutzten Wohnraum Transferleistungsempfänger (siehe auch Infos zu Hartz IV) Haushalte, denen nur Personen angehören, die eine Ausbildung im Sinne des Bundesausbildungsförderungsgesetzes bzw. nach § 59 des Dritten Buches Sozi­algesetzbuch durchführen und denen über andere gesetzliche Regelungen staatliche Hilfe zum Wohnen oder zum Lebensunterhalt dem Grunde nach zu­stehen. Um bei Studenten bzw. Auszubildenden die Antragsberechtigung zu prüfen, ist das spezielle Formular BAföG-Bestätigung ausgefüllt dem Wohn­geld­antrag beizufügen. Erhöhung des Wohngeldes Normalerweise bleibt das Wohngeld während des laufenden Bewilligungszeitrau­mes (in der Regel 1 Jahr) unverändert.Sie haben jedoch die Möglichkeit, einen Erhöhungsantrag (Antrag auf Miet- bzw. Lastenzuschuss).

 

Zu stellen, wenn: sich die Zahl der zum Haushalt rechnenden Fami­lienmitglieder erhöht hat (z.B. Geburt eines Kindes), die Miete bzw. Belastung um mehr als 15 % gestiegen ist sich das Familieneinkommen um mehr als 15 % verringert hat. Verringerung oder Wegfall des Wohngeldes Das Wohngeld wird neu berechnet und kann sich verringern oder wegfallen, wenn: sich die Miete oder Belastung um mehr als 15 % verringert sich das Gesamteinkommen der Familie um mehr als 15 % (z. B. Arbeitsaufnahme) er­höht. Für die Mitteilung dieser Änderungen füllen Sie bitte das Formular Überprüfung des Wohngeldanspruchs aus.

 

Der Wohngeldbescheid wird vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes auf­gehoben, wenn z.B. die Wohnung von allen Familienmitgliedern aufgegeben bzw. gekündigt wird. Teilen Sie daher bitte der Wohngeldstelle alle Änderungen in den Verhältnissen unverzüglich mit, wenn Sie Wohngeld beantragt haben oder erhalten. Ein Verstoß gegen diese Mitteilungspflicht kann mit einer Geldbuße geahndet werden, die derzeit bis zu 1.000,- Euro beträgt. Informationen zu Hartz IV Sehr geehrte Wohngeldempfängerin, sehr geehrter Wohngeldempfänger! Zum 1. Januar 2005 tritt eine grundlegende Änderung des Wohngeldrechts in Kraft. Aus diesem Grund ist das Wohngeld in bestimm­ten Fällen nur bis zum 31. Dezember 2004 zu bewilligen, da die Wohnkosten ab 1. Januar 2005 dann von einem anderen Leistungsträger getra­gen werden. Empfänger von Arbeitslosengeld-II und Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialge­setzbuch, Leistungen der ergänzenden Hilfe zum Lebensunterhalt oder andere Hilfen, die den Lebensunterhalt umfassen, nach dem Bundes­versorgungsgesetz Leistungen in besonderen Fällen und Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch, wenn alle zum Haushalt gehörenden Personen zu den Empfängern dieser Leistung gehören, sind ab 1. Januar 2005 an vom Wohngeldbezug aus­geschlossen. Das gilt auch für die Familienmitglieder, die bei der Berechnung des Bedarfs für eine der oben genannten Leistungen mit berücksichtigt worden sind. In diesem Falle ist ein Antrag auf Wohngeld abzulehnen. Ein Ausschluss vom Wohngeld besteht auch bereits dann, wenn ein Antrag auf eine der oben genannten Leistungen gestellt wurde, über den noch nicht entschieden ist. Sofern dieser Antrag abgelehnt wird, haben Sie die Möglichkeit, bis zum Ablauf des Folgemonats nach der Ablehnung rückwirkend Wohngeld zu beantragen. Ausnahmefälle: Beziehen ein oder mehrere Familienmitglieder Ihres Haushaltes keine der oben genannten Leistungen und wurden sie auch nicht bei der Ermittlung des Bedarfs berücksichtigt, so besteht für diese Personen weiterhin ein Anspruch auf Wohngeld. In diesem Falle kann derjenige, der den Mietvertrag für den Wohnraum unterschrieben hat oder Eigentümer des Wohnraumes ist, den Antrag auf Wohngeld für diese Personen stellen. Wenn Sie eine der oben genannten Leistun­gen erhalten können und diese Leistung we­gen der Anrechnung von vorhandenem nied­rigem Ein­kommen geringer ausfällt als ein etwaiges Wohngeld, so haben Sie die Wahl, ob Sie an­stelle der anderen Leistung Wohn­geld in An­spruch nehmen wol­len.

 

Die Änderungen ergeben sich aus dem „Vierten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Ar­beits­markt“ vom 24.12.2003 (auch unter der Bezeich­nung „Hartz IV – Gesetz“ bekannt). Beispiel zu 1.) Herr und Frau B. sind Mieter und bewohnen zu­sammen mit Schwiegervater C. eine Wohnung: Als Einkommen bezieht Herr B. ab Ja­nuar 2005 anstelle der bisherigen Ar­beitslo­senhilfe das neue „Arbeitslo­sengeld II“ und Frau B. er­hält das neue Sozialgeld. Schwiegervater C. hat als eigenes Ein­kom­men eine Witwerrente. Ergebnis: Herr und Frau B. haben für sich keinen Wohn­geldanspruch, da die Wohnkosten anteilig in die Berechnung des Ar­beitslo­sengeldes II und des Sozialgel­des einfließen. Schwiegervater C. erhält keine der umseitig aufgeführten Leistungen. Seine anteiligen Wohnkosten werden bei dem Ar­beitslosengeld II für Herrn B. und bei dem Sozialgeld für Frau B. nicht berücksichtigt. Deshalb kann für Schwiegervater C. ein Antrag auf Wohn­geld gestellt werden. Dabei werden nur sein Einkom­men und seine anteilige Miete be­rück­sichtigt. Wohngeld kann nur von einem Mieter bzw. einer Mieterin beantragt werden. Weil Schwiegervater C. nicht Mieter ist, kann in diesem Falle Herr B. als Mieter und Haushalts­vorstand den Wohngeldantrag stellen.



Rechtsgrundlagen


Ansprechpartner


Wohngeldbehörde

Herr Christopher Klaese
Bürgeramt der Stadt Falkensee, Poststraße 31

Telefon (03322) 281233
E-Mail

Frau Otto
Poststraße 31

Telefon (03322) 281-231
E-Mail


Formulare


Merkblätter

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